AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Vampirgeschichten sind nichts Neues, wurde doch schon alles erzählt. Man schaut sich dennoch den einen oder anderen Filme an, weil man dämliche ist und um dann im Nachgang die verschwendete Zeit zu bedauern. Es gibt einfach nichts Gutes mehr in diesem Bereich. Wirklich? Die Manga-Serie "Momo - the blood taker" von "Crunchyroll" (KAZÉ) ist erfrischend anders.
Worum es in "Momo - the blood taker" geht:
Vor vielen Jahren macht der Polizist Keigo Mikogami seiner Frau einen Heiratsantrag. Sie ist überglücklich, dass sie ihrem Traummann heiraten darf, nur kommt es dazu nicht mehr. Denn eines Tages kommt Keigo nach Hause und findet seine Frau nackt sitzend ohne Kopf vor. Den Anblick muss man erst einmal verkraften. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, wird er von einer Bestie angegriffen, die ihm in die Schulter beißt. Ist das das Ende? Nein!
Zehn Jahre später.
Eine neue Mordserie sorgt für Schlagzeilen. Immer wieder werden verstümmelte Leichen vorgefunden, die kunstvoll da geboten werden. Nicht nur das, es fehlt sogar jeder Tropfen Blut im Körper. Wie kann das sein? Was zum Teufel geht hier vor? Fragen über Fragen, auf die niemand eine Antwort hat. Oder doch? Keigo, der damals von einem Monster angegriffen wurde, weiß genau, worum es geht. Nur wird er es niemanden verraten, geschweige denn überhaupt darüber sprechen. Es wäre ohnehin sinnlos, da ihn sowieso keiner glauben würde. Für viele seiner Kollegen ist er sowieso ein Spinner und hat jeglichen Sinn zur Realität verloren, seitdem bestialisch den Tod seiner Frau.
Keigo, der den Tod seiner Frau niemals verkraftet hat, ist auf der Jagd. Und zwar jagte er genau jene Bestie, die ihn einst angegriffen hat. Er ist sich ziemlich sicher, dass diese Bestie hinter den ganzen Morden steckt. Wie recht er hat, erfährt er kurze Zeit später schmerzlich am eigenen Leib. Denn die Bestie, die ihn damals angegriffen hat, hat ihn all die Jahre beobachtet, aus einem ganz speziellen Grund. Welcher das ist, das werde ich an dieser Stelle nicht verraten.
Einschätzung:
Fakt ist, diese Serie lebt eindeutig von der Inszenierung der Leichen. Denn wenn man auf den ersten Seiten den ersten Tisch mit den ersten Leichen sieht, die eindrucksvoll dargestellt wurden, dann weiß man sofort, diese Geschichte wird keine leichte Kost. Kopfkino ist garantiert. Ich musste unmittelbar an das Schweigen der Lämmer denken. Jeder Regisseur, der gerne Horrorfilme inszeniert, hätte an dieser Darstellung mit Sicherheit seine Freude. Und wir als Zuschauer, würden wahrscheinlich die gleiche Szene, als eine der Ekelhafttesten empfinden, die wir je gesehen haben. Ich hoffe, ich konnte klarstellen, dass einiges in dieser Manga-Serie ziemlich eklig ist. D. h., wer keinen Mumm hat, der sollte tunlichst die Finger von dieser Serie lassen.
Selbstverständlich lebt diese Geschichte von den gleichen Elementen wie jeder andere Vampirgeschichte. Wobei ich immer noch überzeugt bin, dass der Bösewicht dieser Geschichte nichts mit einem klassischen Vampir zu tun hat. Dem gegenüber steht natürlich dieses kleine süße Ding, dass Keigo den Allerwertesten rettet, als selbiger in Gefahr ist. Denn als Keigo von seinem Gegenspieler erwischt wird, ist das mehr als nur schmerzvoll.
Zeichnerisch finde ich diese Manga-Serie hervorragend in Szene gesetzt. Die einzelnen Panels untermalen fantastisch die schaurige Geschichte.
Fazit:
Endlich mal wieder eine Horrorgeschichte mit Vampiren, die sich tatsächlich zu lesen lohnt. Also Horror Fans, ab in den nächsten Buchladen und Bd. 1 von "Momo - the blood taker" gekauft. Ihr werdet es nicht bereuen.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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