Tada Never Falls in Love - Vol. 3 » Review
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Frank -
14. Juni 2022 um 05:07 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Alles hat einmal ein Ende, dies gilt auch für die charmante romantische Komödie "Tada Never Falls in Love“ von "Koch Films", welche mich durchaus positiv zu überraschen wusste. Nochmals zittern, mitfiebern und hoffen. Wird es ein Happy End für all unsere Verliebten geben?
Worum es bei "Tada Never Falls in Love - Vol. 3" geht:
Kurz nachdem Charles mit seinem Flugzeug Richtung Larsenburg abgehoben ist, stellt Alexandra ihre Freundin Teresa zur Rede. Sie kennt die Prinzessin von Kindesbeinen an und hat das Offensichtliche längst bemerkt: Teresa hat sich in Mitsuyoshi verliebt und ist sich in ihrem tiefsten Inneren alles andere als sicher, ob sie den Thron von Larsenburg besteigen und Charles zum Ehemann nehmen möchte. Alex zeigt einerseits Empathie, erinnert ihren Schützling aber trotzdem daran, dass diese ihren Verpflichtungen folgen müsse. Teresa stimmt ihr nach einigem Zögern zu und beschließt, die Freunde des Fotoclubs weiterhin über ihre adlige Abstammung in Unkenntnis zu lassen.
Nach Ende der Ferien steht für den Club der nächste Wettbewerb an. Es sollen Fotos mit dem Thema Sterne eingereicht werden. Leiter Hajime ist, wie immer engagiert, bei der Sache und betrachtet die Aufnahmen jedes Einzelnen ganz genau. Plötzlich bricht der schon die ganze Zeit seltsam apathische Mitsuyoshi unter schwerem Fieber zusammen. Er hat es sich vor einigen Tagen eingefangen, als es wie aus Eimern schüttete und er seinen Schirm Alex und Teresa überließ. Während der krankheitsbedingten Abwesenheit unterstützen seine Freunde Opa Tada im Café tatkräftig und der Patient selbst wird von seinem Schwarm liebevoll gepflegt. Nachdem dieser wieder fit ist, begleitet er die inoffizielle Krankenschwester aus Dank zu einer Ausstellung von der allseits beliebten Serie "Der Regenbogen-Shogun". Teresa hat als Hardcore Fan hier natürlich sichtlich ihren Spaß und kann den anfangs etwas verkrampften Mitsuyoshi nach einiger Zeit dann doch zum Auftauen bringen. Es scheint so, als wenn er dem blonden Mädchen gerne etwas Wichtiges sagen möchte, es aber nicht über die Lippen bringen kann. Er verpasst die Gelegenheit und dass sie sich bei der Verabschiedung ungewöhnlich distanziert und in Gedanken versunken verhält, trägt auch nicht gerade zur Auflockerung bei.
Am nächsten Tag erfährt die Klasse von der unerwarteten Abreise der beiden Austauschstudentinnen aus familiären Gründen. Sie sind zurück nach Europa gereist. Selbst das Mietzimmer ist schon komplett leer geräumt. Für die Clique und insbesondere Mitsuyoshi bricht eine Welt zusammen.
Einschätzung:
Als ich Vol. 1 der Serie rezensierte, erschien der Hauptcharakter mir in meinen Augen noch ziemlich nichtssagend und das einzig Spannende an ihm war seine Leidenschaft für Fotografie. Das änderte sich in den folgenden Episoden. Das Trauma hervorgerufen durch den Unfalltod seiner Eltern sowie die romantischen Gefühle für Teresa haben dazu beigetragen, Mitsuyoshis Figur wesentlich tiefgründiger und interessanter zu gestalten. Er ist einfach ein sympathischer Typ, der selbstlos eigene Bedürfnisse immer hinten anstellt. Gleichzeitig ist aber genau dies der Grund, warum er seiner Traumfrau immer noch nicht seine Gefühle offenbaren konnte. Der junge Fotograf will nach dem harten Schicksalsschlag in der Kindheit nie wieder etwas versäumen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Wie schon in meiner vorherigen Review beschrieben, steht Teresa am Scheideweg und droht sich gegen ihre Gefühle und für die Thronfolge in Larsenburg zu entscheiden. Manchmal wird man mit den beiden wahnsinnig. ![]()
Dieses Anime Genre wird zwar weiterhin nicht zu meinen Favoriten gehören, aber es ist dennoch interessant, wie einen der Plot packt und man unweigerlich beginnt, mit den Turteltauben mitzufiebern. In den letzten Folgen spürt man deutlich, wie der Fokus fast ausschließlich bei ihnen liegt, während die Schwärmereien der Anderen fast komplett vergessen werden.
Am meisten stört es mich bei dem Nebenplot um Hajime und Hinako. So gerne hätte ich gesehen, wie sie ihm ihr Doppelleben als Hina gesteht und der verpeilte Kerl endlich checkt, dass die Frau seiner Träume doch permanent vor seiner Nase ist/wahr. Leider wird es für den Zuschauer nicht mal im Entferntesten zufriedenstellend aufgelöst. Selbstverständlich handelt es sich bei ihnen nur um Nebencharaktere, aber wenn man diese Geschichte schon aufmacht, sollte sie auch zu einem runden Ende geführt werden. Besser wurde dies bei Charles und Alex angegangen, auch hier bleiben zwar offene Fragen und Interpretationsspielraum, aber es wird einem wenigstens ein möglicher Ausblick präsentiert.
Gefallen hat mir schließlich auch der Wechsel des Settings nach Larsenburg zum Ende hin, um so den Unterschied zwischen den Kulturen und Ländern darzustellen. Besonders vor dem Hintergrund der Weihnachtszeit entfalten hier die Animationen abermals ihre ganze Schönheit. Da gibt es absolut nichts zu beanstanden.
Fazit:
Nach 13 Folgen bin ich insgesamt positiv überrascht von "Tada Never Falls in Love". Einiger Kitsch mag zwar vorhanden sein, aber es geht definitiv noch viel, viel schlimmer.
Wer dem Anime eine Chance gibt, bekommt eine süße Liebesgeschichte mit Humor und melancholischen Momenten. Einzig die Nebenfiguren werden beim Finale leider zu sehr außen vor gelassen.
Quelle "YouTube"
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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