AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Vor einigen Jahren, als die Welt noch nicht von Corona wusste, fand auf der Leipziger Buchmesse ein Treff unter ausgewählten Bloggern statt, mich eingeschlossen, mit einem Vertreter von „KAZÉ Manga“ (heute Crunchyroll), in dem es unter anderem um „Boys Love“ Manga ging und die Schwierigkeiten, diese zu lesen. Schwierig? Nicht wirklich. Eher gewöhnungsbedürftig. Die holde Weiblichkeit hatte bei diesem Treffen da so ihre Probleme, mit dieser besonderen Lektüre. Das war für mich Grund genug, zu sagen: jetzt erst recht! Jemand muss ja über diese oftmals sehr gelungenen Geschichten schreiben. Ein interessanter, wenn auch schon älterer Vertreter ist der Einzelband „Hungry Rabbit & Lovesick Wolf“.
Worum es in „Hungry Rabbit & Lovesick Wolf“ geht:
Shiro, ein junger gut aussehender Mann, steht beruflich voll im Leben. Er hat ein Herz aus Gold. Alles, was er anpackt, gelingt, bis auf eine Kleinigkeit. Shiro möchte so gerne mal ein Kaninchen streicheln. Das, was sich für dich als normalste Sache der Welt darstellt, ist für Shiro eine schier unlösbare Aufgabe. Der Grund dafür liegt in seinem Gesichtsausdruck. Nein, er ist nicht hässlich. Ganz im Gegenteil. Ein schaut einfach nur verbittert, sodass jedes Kaninchen Reißaus nimmt, wenn er wieder mal einen Versuch startet. Diese Tatsache quält Shiro seit seiner Kindheit.
Auf seinem Arbeitsweg durch den Stadtpark entdeckt Shiro unerwartet das Objekt seiner Begierde. Soll er es wagen? Einmal muss es doch mal klappen. Langsam bewegt er sich auf das kuschelige Wollknäuel zu und (!) es bleibt sitzen, haut nicht ab, flüchtet nicht, sucht nicht das Weite. Was hat das zu bedeuten? Langsam streckt Shiro die Hand aus … Entschuldige, das ist mein Kaninchen. Ein junger, gut aussehender Student nimmt das Kaninchen auf den Arm. Wieder einmal muss Shiro von seinem Vorhaben ablassen und das so kurz vor dem Ziel. Initiative ist nun gefragt. Und so bietet Shiro dem jungen Studenten Donuts an, welche eigentlich für seinen Vorgesetzten bestimmt sind. Ob das eine so gute Idee ist?
Was ich von der Story halte:
Zuallererst, ich hätte gerne noch mehr von der Story verraten. In diesem Fall ist es aber nicht möglich, da sonst die Spannung und das (ich sage bewusst) Niedliche verloren gehen. Nun gut, Spannung ist vielleicht ein wenig übertrieben. Obwohl? Niedlich ist die Story allemal. Sie wirkt so flauschig, dank des Kaninchens. Dieser spezielle Eindruck wird sogar noch verstärkt, wenn man wie ich das Glück hat, selbiges genau in dem Moment des Lesens live zu sehen. Ein Stadtkaninchen war es, welches ca. 50 Meter von mir entfernt vorbei hoppelte. Das war schon witzig. Es überkam mich doch glatt der Gedanke, dass ich genau dieses Kaninchen jetzt streicheln möchte. Manchmal ist das Leben schon voller Zufälle.
Die Geschichte ist im wahrsten Sinne niedlich. Nun habe ich schon einige Mangas aus diesem speziellen Themengebiet gelesen, was als Mann (ich bilde mir ein, dass ich einer bin) nicht so einfach ist. Diese Geschichte ist mit Abstand die süßeste. Selbst hart gesottene Boys Love-Verweigerer können mit dieser Lektüre etwas anfangen. Und wenn euch das Liebesspiel, welches nun mal in solch einem Manga auf euch wartet, stört, dann blättert einfach darüber weg. Das lohnt sich in der Tat, da so die reine Liebesgeschichte übrig bleibt.
Ach ja, der Manga enthält zwei Geschichten. ![]()
Fazit:
Ein Blick lohnt allemal, egal ob Boys-Love-Fan oder nicht.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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