AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Fünf Kindheitsfreunde, die in der gleichen Nachbarschaft wohnen und deren Teenager-Zeit sie bedingt durch eine Pandemie noch mehr zusammen schweißt: Das birgt viel Potenzial für soziale Spannungen und Beziehungen.
Nun ist es also so weit. Mit „Anyway I love you“ von „TOKYOPOP“ liegt mir die erste Manga-Serie vor, in die gekonnt die Coronapandemie eingebaut wurde. Schauen wir mal, wie die Serie sich schlägt.
Worum es in „Anyway I love you“ geht:
Mizuho hat echt einen schlechten Start in ihren Geburtstag: Ihr Vater hat ihren Geburtstag vergessen, zudem meckert er sie noch an. Sie kann doch mit 17 Jahren nicht einfach neben ihrem Kindheitsfreund Kizuki auf dem Boden einschlafen! Doch sie, er, Shugo, Shin und Airu kennen sich schon seit sie denken können. Sie sind alle in der gleichen Nachbarschaft aufgewachsen und verbringen auch heute noch nahezu jeden Tag miteinander.
Mizuho macht sich nichts aus der Ansage ihres Vaters, schließlich muss sie sich beeilen. Sie will doch ihrem Schwarm Saito beim Schwimmtraining zusehen. Auch Kizuki ist mit im Wasser und lockt ebenfalls eine Traube Mädels an. Doch Mizuho hat nur Augen für Saito. Nach dem Training nimmt sie all ihren Mut zusammen und spricht ihn an. Es stellt sich heraus, dass Saito mit dem Schwimmen aufhören will. Er ist sehr niedergeschlagen, da wegen der Pandemie die Meisterschaften abgesagt wurden. Noch dazu gibt er Mizuho einen Korb. Frustriert geht sie nach Hause, während Saito über ihre Worte nachdenkt und nun doch überlegt, weiter zu trainieren.
In Mizuhos Zimmer warten schon ihre vier Kindheitsfreunde, welche eine Überraschungsparty für sie organisiert haben. Als sie Kizuki begleitet, um den Kuchen zu holen, küsst er sie und gesteht ihr seine Liebe. Sie ist völlig perplex, zum Nachdenken bleibt jedoch keine Zeit, schließlich wollen alle ihren Geburtstag feiern.
Auch in den folgenden Tagen nähert sich Kizuki ihr immer wieder an. Mizuho weiß nicht so recht, was sie darüber denken soll: so richtig kann sie seine Gefühle nicht erwidern, doof findet sie seine Annäherungsversuche aber nicht. Er ist sich sicher, sie noch zu überzeugen. Dazu tragen sicher auch Aktivitäten wie das Campen im Hof (statt der ausgefallenen Klassenfahrt) oder seine Hilfe als Mizuho eine Panikattacke bekommt bei. Doch Kizuki ist auch bei anderen Mädchen der Schule beliebt und Saito scheint nun doch Interesse für Mizuki zu zeigen …
Einschätzung:
Eine unbeschwerte, sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, deren Ausgang noch nicht absehbar ist – das ist „Anyway I love you“. Durch den schönen Erzählstil auch rund um den Alltag der fünf Freunde könnte man den Manga gleichsam der Kategorie Slice of Life gut zuordnen.
Die Auswirkungen der Pandemie sind hier gut dargestellt, ohne nervig zu wirken. Statt alle Einschränkungen detailliert darzustellen, stehen die Reaktionen der Charaktere im Fokus, wenn unter anderem das Turnier, auf das sie trainiert haben, abgesagt wird.
In dieser Manga-Serie überwiegt deutlich die positive Grundstimmung, da die fünf Freunde aus jeder Situation das Beste machen und einander motivieren. Natürlich stehen Mizuho und Kizuki im Fokus, doch auch die anderen Figuren werden gut dargestellt und sind keine „platten“ Nebencharaktere. Fazit:
Wer eine positive Manga-Serie zur Pandemie lesen will, oder wer langsame Liebesgeschichten und Slice of Life mag, der sollte sich „Anyway I love you“ nicht entgehen lassen.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Anyway I love you«!
Quelle »TOKYOPOP«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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