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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Chihiro hat weder Wohnung noch Job, daher schnorrt er sich bei seinen Sexpartnern durch, die er in der Bar aufreißt. Sein neuester Fang erscheint vielversprechend, jedoch schlägt dieser ihn dann zusammen …
Etwas skurril und definitiv nicht zimperlich geht es in „Happy of the End“ von Ogeretsu Tanaka, von „EGMONT“ zur Sache. Der Manga ist empfohlen ab 18 Jahren und beinhaltet Themen wie Gewalt und Prostitution u. a. von Minderjährigen. Die empfohlene Altersfreigabe sollte demzufolge ernst genommen werden.
Worum es in „Happy of the End“ geht:
Chihiro ist gerade am Tiefpunkt seines Lebens angekommen. Zu seinem Ex-Freund führte er eine glückliche Beziehung - bis dieser plötzlich eine Frau heiratete. Jahrelang hatte er Chihio betrogen. Er wurde zwar zu seiner Hochzeit eingeladen, verlor damit aber auch seine Wohnung. Einen Job hat er auch nicht und so verbringt er Tag für Tag in einer Bar. Pleite und obdachlos wird es für ihn mal wieder Zeit, eine neue Bleibe zu finden.
In der Bar trifft er auf einen reich, gut aussehenden Herren, mit dem er flirtet. Dieser stellt sich als Keito vor. Beide gehen im Anschluss, auf seinen Vorschlag hin, in ein Hotel. Doch als beide gerade zur Sache kommen wollen, schlägt Keito auf einmal Chihiro zusammen.
Einige Zeit später wacht Chihiro zwischen Mülltonnen auf. Keito steht vor ihm und freut sich, dass er noch lebt. Chihiro ist natürlich sauer und möchte seine Barbekanntschaft anzeigen. Doch da er immer noch sehr benommen ist, kann er nichts dagegen tun, als Keito ihn zu sich nach Hause schleppt. Als Chihiro erneut aufwacht, erzählt ihm Keito, da er den Auftrag bekommen hat, eine Karte von Chihiro zurückzuholen. Bei seiner letzten Übernachtungsmöglichkeit hatte er einem Mann seine Kreditkarte und eine weitere Karte gestohlen. Diese spezielle Karte soll Keito zurückholen. Leider hat Chihiro diese Karte bereits entsorgt, da er mit selbiger nichts anfangen konnte.
Tja, der Auftrag ist gescheitert. Da Keito nun nichts mehr machen kann, entschuldigt er sich bei ihm und bittet ihn zu gehen. Doch Chihiro ist verzweifelt: nach wie vor hat er keine Bleibe, dazu ist er von dem Knock-out immer noch angeschlagen, Hunger hat er auch und so übel findet er Keito inzwischen doch nicht. Daher bittet er Keito, ob er nicht mit ihm schlafen will. Dieser erfüllt ihm seinen Wunsch, schmeißt ihn danach aber wieder auf die Straße.
Mit negativen Erinnerungen an seinen Ex und Diebstählen schlägt Chihiro die Zeit tod, bis er erneut, völlig am Ende, von Keito gefunden wird. Dieser nimmt ihn wieder mit zu sich. Nach und nach kommen die beiden Männer sich nicht nur körperlich näher, sondern erzählen sich auch mehr voneinander. Chihiros Familie hatte ihn verstoßen, als sie erfuhren, dass er schwul ist. Auch wenn er dafür nur wenig Talent hat, träumt er von einer Karriere als Fotograf, kann sich aber derzeit nicht mal eine Kamera leisten. Keitos Mutter dagegen ist eine drogenabhängige Prostituierte. Dennoch hängt er an ihr, obwohl sie ihren Sohn nicht mal erkennt und schon als Kind schlimmen Dingen ausgesetzt hat. Daher hat er sogar seinen Namen gewechselt und zieht oft um, um die Spuren seiner Vergangenheit zu verwischen.
Die beiden führen von nun an eine eigenartige Beziehung. Keito verdient Geld, Chihiro darf bei ihm wohnen, dafür muss er die meiste Haushaltsarbeit übernehmen. Die beiden sind oft sehr intim. Mehr will Keito allerdings nicht von Chihiro. Als dann Chihiros Ex-Freund plötzlich auftaucht, macht er sich doch Gedanken.
Einschätzung:
Zwei recht ungewöhnliche Charaktere treffen in „Happy of the End“ aufeinander. Chihiro scheint sein Leben schon halb aufgegeben zu haben und lebt von Tag zu Tag. Keito dagegen lebt nach seiner düsteren Vergangenheit (die er leider immer noch nicht ganz abschütteln konnte) auch erst jetzt sein Leben so richtig. Dieser Kontrast sorgt für Spannung, da man als Leser schon gerne wissen möchte, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt.
Traurig macht mich indes die Tatsache, wie schwer es Chihiro hat und das nur, weil ihn seine Eltern auf die Straße gesetzt haben. Auch wenn es nur eine Geschichte ist, es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnliche Schicksale überall auf der Welt geben. Tragisch das Ganze.
Fanservice gibt es definitiv nicht zu wenig, dafür muss man aber auch mit Themen wie Gewalt, Prostitution und Suizidgedanken klarkommen. Das ist wohl nicht jedermanns Sache, was den Interessentenkreis dieser Manga-Serie einschränken dürfte.
Fazit:
Wer einen düsteren Boys-Love-Manga mit zwei sehr ungewöhnlichen Charakteren sucht, der sollte sich „Happy of the End“ nicht entgehen lassen. Fans von sichten Boys-Love-Geschichten sollten eher die Finger von dieser Serie lassen.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Happy of the End«!
Quelle »EGMONT«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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