Bis wir uns fanden – Japans erstes schwules Ehepaar » Review
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Mandy -
19. September 2022 um 11:07 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Wer kennt diesen Spruch nicht? „Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst“ Bei manchen läuft es wie in einer Soap ab, andere haben nicht immer das Glück gepachtet. Es gibt aber auch Menschen, denen alles in den Allerwertesten geschoben wird. Aber wir haben eines gemeinsam, wir wissen nie, was die Zukunft für uns bereithält.
In dieser Review geht es um die bewegende Manga-Adaption „Bis wir uns fanden – Japans erstes schwules Ehepaar“ von „HAYABUSA“. Erzählt wird die wahre Geschichte des LGBTQ-Aktivisten Ryousuke Nanasaki und greift die wichtigsten Eckpunkte seiner Biografie auf.
Worum es in „Bis wir uns fanden – Japans erstes schwules Ehepaar“ geht: Die Geschichte dreht sich um den ruhigen Jungen Ryosuke. Erzählt wird ein Teil seiner Lebensgeschichte und wie er später den Partner seines Lebens fand.
Auch wenn es in den Boys-Love-Geschichten vermittelt wird, schwule Paare waren in Japan nicht gern gesehen. Und dass sie heiraten, war undenkbar. Es versteht sich fast schon selbst, dass der Weg bis zu Japans ersten schwulen Ehepaar ein weiter Weg war.
Zu Beginn sehen wir den kleinen Ryosuke, wie er mit anderen Kindern spielte. Viele Kinder nannten ihn gern Schwuchtel, da er sich anders verhielt als die anderen. Zu dem Zeitpunkt wusste er noch nicht, was damit gemeint war. Seine Interessen waren auch andere, was natürlich auffiel. Dennoch gab Ryosuke alles, um normal zu wirken, nur um seiner Mutter keine Sorgen zu bereiten.
Mit der Zeit merkte Ryosuke, dass er auf Jungs stand, was er niemanden anvertrauen konnte, da er fürchtete zurückgestoßen zu werden. Diese Vermutung war berechtigt. Und so vergingen die Jahre, ohne dass er seine Gefühle ausleben konnte. Ob sich das jemals ändern wird?
Einschätzung:
Die Manga-Adaption „Bis wir uns fanden – Japans erstes schwules Ehepaar“ ist wirklich eine wunderschöne Geschichte, die ich jeden Boys-Love-Fan ans Herz lege. Mir gefielen die vielen Gedanken von Ryosuke, welche sich bei einem selbst immer gern mal wieder spiegeln lassen. Und das nicht nur in Liebesdingen. Auch auf anderen Begierden und Ängsten, die wir als Kinder hatten, lassen sich seine Gedanken projizieren. Oder jene, die aus der Zeit stammen, als Ryosuke noch ein Kind war, in dem nicht alles toleriert wurde und man Angst hatte sich zu zeigen. Es war damals einfach ungesund, anders zu sein.
Der Zeichenstil erfüllt alles, was ich mir von einem Manga wünsche. Alles ist wunderschön gezeichnet, die Graustufen und Raster sind perfekt in Szene gesetzt.
Fazit:
Vor mir liegt eine wunderschöne Geschichte, mit viel Herzblut, die man gelesen haben sollte.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Bis wir uns fanden – Japans erstes schwules Ehepaar«!
Quelle: »HAYABUSA« (CARLSEN)
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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