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The House of the Lost on the Cape » Review

  • Stefan
  • 24. September 2022 um 17:54
  • 817 Mal gelesen
  • 0 Kommentare

AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um

Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.

Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.

Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.

Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.

Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.

Gibt es eigentlich Animes, die so ruhig sind, dass man als Betrachter Gefahr läuft einzuschlafen? Ja, gibt es. Ich habe mir heute „The House of the Lost on the Cape“ von „LEONINE“ angesehen und muss gestehen, dass ich mehrmals weggenickt bin, zwar nur im Sekundenschlaf, aber immerhin. Warum das so war, dazu später mehr.

Worum es in „The House of the Lost on the Cape“ geht:

Erinnert ihr euch noch an das Erdbeben in Fukushima? Dieser Anime startet genau mit solch einer Sequenz, nur handelt es sich nicht um Fukushima, sondern um die Küstenstadt Kitsunezaki. Wie in der Region Fukushima blieb auch bei dieser Küstenstadt kein Stein auf dem anderen. Es gab unzählige Tote und verwaiste Kinder. Da hätten wir das Schulmädchen Hiyori, des ihre Eltern bei einem Autounfall verloren hat. Nun hat sie auch noch ihre Verwandten beim Erdbeben ...

Gibt es eigentlich Animes, die so ruhig sind, dass man als Betrachter Gefahr läuft einzuschlafen? Ja, gibt es. Ich habe mir heute „The House of the Lost on the Cape“ von „LEONINE“ angesehen und muss gestehen, dass ich mehrmals weggenickt bin, zwar nur im Sekundenschlaf, aber immerhin. Warum das so war, dazu später mehr.

Worum es in „The House of the Lost on the Cape“ geht:

Erinnert ihr euch noch an das Erdbeben in Fukushima? Dieser Anime startet genau mit solch einer Sequenz, nur handelt es sich nicht um Fukushima, sondern um die Küstenstadt Kitsunezaki. Wie in der Region Fukushima blieb auch bei dieser Küstenstadt kein Stein auf dem anderen. Es gab unzählige Tote und verwaiste Kinder. Da hätten wir das Schulmädchen Hiyori, des ihre Eltern bei einem Autounfall verloren hat. Nun hat sie auch noch ihre Verwandten beim Erdbeben verloren. Und wir haben die jugendliche Yui, die freiwillig eine Weise ist. Sie ist nämlich von zu Hause ausgerissen, da ihr Vater sehr gewalttätig ist. Und nicht nur das, er beschuldigt sie sogar die eigene Mutter vertrieben zu haben.

In einer Auffangstation lernen Sie eine sonderbare Alte kennen, die aus dem Nichts behauptet, ihr Oma zu sein. Also kurz ein paar Formalitäten geklärt und schon geht es los. Die drei machen sich auf den Weg zu einem ganz speziellen Haus, welches sich auf einer Klippe befindet. Dieses Haus, so stellen die beiden Mädchen später fest, scheint magisch zu sein. Und nicht nur das, sie lernen auch noch diverse mystische Wesen kennen, die aus dem Nichts auftauchen. Oder kann es sein, dass die wundersame Alte etwas damit zu tun hat? Eigentlich ist es auch egal, oder doch nicht?

Das Erdbeben, welches die Küstenstadt völlig zerstört hat, hat auch noch ein altes Siegel gebrochen. Dieses Siegel hielt ein böses Wesen viele Jahrhunderte eingesperrt. Und durch das Erdbeben wurde dieses Siegel gebrochen. Nun macht sich das Böse auf die Jagd, und zwar nach negativen Gedanken. Diese negativen Gedanken sind für das Wesen Nahrung.

Was hat das alles zu bedeuten?

Einschätzung:

Liest sich eigentlich wie eine klassische Geistergeschichte, nicht wahr? Der Anime „The House of the Lost on the Cape“ ist aber alles andere als eine reine Geistergeschichte. Ja, Geister und andere mystische Wesen kommen in diesem Anime vor. Auch wenn diese Wesen für die Geschichte wichtig sind, spielen Sie doch eher eine Nebenrolle, egal ob gut oder böse. In diesem Anime geht es nämlich nicht um die Geister, sondern um den Verlust und die Hoffnungslosigkeit. Aber es geht auch darum, zu hoffen und das ist wichtig ist, an seine Träume zu glauben.

Es ist schwierig, die Eindrücke zu vermitteln, die dieser Anime bei meiner Frau und mir hinterlassen hat, weil er durch seine ruhige Erzählweise langsam vor sich hin plätscherte. Das hört sich negativ an, soll es aber nicht. Mit dahin plätschern meine ich, dass die Geschichte sehr ruhig und ausgeglichen erzählt wird. Bis auf den kurzen Kampf gegen das Böse gibt es keine nennenswerte Action. Es geht wirklich nur um den Sinn des Lebens, was mehr als nur Wichtiges.

Ich hatte ja eingangs erwähnt, dass ich mehrmals im Sekundenschlaf versunken bin. Das liegt an die bereits erwähnte ruhige Erzählweise. Dieser Anime hat mich dermaßen entschleunigen, ich hatte das Gefühl einfach schlafen zu wollen. Ein schönes altes Haus, welches auf einer Klippe hinter einem Wald liegt, ruhige, sehr sanfte Musik, eine liebenswerte Geschichte und schon war es um mich geschehen. Ich habe aber tapfer durchgehalten, weil es mir wichtig war, das Ende zusehen.

Fazit:

Mit „The House of the Lost on the Cape“ hat „LEONINE“ einen Anime im deutschsprachigen Raum veröffentlicht, der ruhiger nicht sein könnte. Diese ruhige Erzählweise ist mit großer Wahrscheinlichkeit nichts jedermanns Sache. Aber muss es immer Action, gepaart mit Mord und Totschlag sein? Uns hat er sehr gefallen.

Ein schöner, wenn auch zeitweise trauriger Anime, den man mit der ganzen Familie genießen kann.

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Quelle »YouTube«

Produktdetails
Titel The House of the Lost on the Cape
Genres Drama, Abenteuer
Regisseur Shinya Kawatsura
Medium DVD, Blu-ray
FSK ab 12 Jahre
Spieldauer 101 Minuten
Serie Nein
Sprache Deutsch, Japanisch (Untertitel: Deutsch)
Publisher LEONINE
Kaufmöglichkeiten amazon / Thalia / LEONINE

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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