AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Einfach allen Alltagsstress hinter sich lassen und der Realität entfliehen - genau das machen die überlastete Mangaka und ihre beste Freundin, um Abgabefristen und Geldsorgen hinter sich zu lassen. Um ihre Abenteuer geht es in der Manga-Serie „Everyday Escape“, aus der Feder von Shouichi Taguchi. Hierzulande veröffentlicht durch „Manga Cult“.
Worum es in „Everyday Escape“ geht:
Eine aufsteigende Mangaka ist komplett überlastet, was ihrer Arbeit betrifft. Die Abgabefristen setzen sie dermaßen unter Druck, dass sie inzwischen schon gar keinen Spaß mehr an ihrer Arbeit findet. Auf ihren verzweifelten Wunsch hin, einfach wegzuwollen, meint ihre beste Freundin “dann geh doch”. Am Anfang lässt sie ihren Worten keine Taten folgen. Das ändert sich dann aber schnell, weil andauernd Nachrichten von der Redaktion kommen, welche sie zusätzlich tierisch stressen. Sie verbannt das Handy. Und bevor sie über andere Kanäle kontaktiert wird, hat ihre Freundin auch ihr Ladekabel verbannt.
Zum ersten Mal seit Langem kann sie entspannt einen Film sehen und sich etwas Alkohol gönnen. Tatsächlich fängt sie spät abends freiwillig wieder an zu arbeiten, da sie sich durch die Ablenkung entspannt fühlt. Am nächsten Tag, nach einem Meeting in der Redaktion, geht es ihr allerdings wieder zusehends schlechter. Weinend erzählt sie im Zug ihrer Freundin, dass sie nicht nach Hause möchte, da dort die Arbeit auf sie wartet. Allerdings hat sie aber auch keine Lust, wegzufahren.
Kurze Zeit später.
Einmal Künstler, immer Künstler. Als es in der Bahn ruhiger wird, malt sie ihre Freundin, die eingeschlafen ist. Dabei verpassen die beiden ihre Station und beschließen, bis zum Ende der Linie zu fahren. Viel los ist da nicht, aber immerhin finden die zwei einen Kombini, um sich mit Alkohol zu versorgen und vertreiben sich damit die Zeit bis zum letzten Zug, zurück nach Hause.
Die Idee, Alkohol als Realitätsflucht zu nutzen, gefällt den beiden. So muss zur Feier der Fertigstellung des Manuskriptes natürlich welcher her, genauso wie die passenden Speisen. Die beiden haben einen tollen Abend, doch in den nächsten Tagen kommt das böse Erwachen u. a. in einer Bankabrechnung über die letzten Käufe der Mangaka. Schließlich entscheiden sich die beiden doch wieder für eine Reise als Realitätsflucht, diesmal sogar über mehrere Tage. Doch was, wenn sie diesmal auch auf Reisen von der Realität eingeholt werden? Einschätzung:
Die Manga-Serie „Everyday Escape“ wirkt auf den ersten Blick skurril. Zwei erwachsene Menschen, eine Mangaka und eine Arbeitslose, laufen vor ihren unterschiedlichen Problemen einfach weg, anstatt sie zu lösen und ertränken diese zusätzlich. Man merkt den beiden Charakteren zwar die Erleichterung durch die Realitätsflucht an, andererseits weiß man als Leser, dass dies keine langfristige Problemlösung ist. Kurz gesagt langweilt sich die arbeitssuchende Protagonistin und wird zusätzlich von Geldsorgen belastet, während die Mangaka zwar genug Geld hat, dafür aber Symptome eines Burn-outs zeigt.
Beide Charaktere werden im Manga nicht namentlich benannt, was den Fokus wohl auf die Handlung richten soll. Aber was für eine Handlung? Es wird episodisch über die verschiedenen Wege der Realitätsflucht berichtet, aber direkt eine Handlung oder Problemlösung gibt es nicht. Viel mehr soll wohl der Leser zum Nachdenken angeregt werden: so eine Art Realitätsflucht betreibt mehr oder weniger jeder. Stressiger Tag? Das neue Videospiel lenkt davon ab, dass man am nächsten Tag wieder zur Arbeit muss. Kein Geld? Nun, meine Sorgen vergesse ich kurzzeitig beim Ansehen meiner Lieblingsserie. Mehr oder weniger wird fast jeder Mensch mindestens einmal im Leben ein solches Verhalten an den Tag legen. Und genau diese Problematik möchte dieser Slice-of-Life Manga abbilden.
Fazit:
Wer Slice-of-Life Manga mag, sowie sich für die Themen Burn-out, Armut und Realitätsflucht interessiert, der sollte sich „Everyday Escape“ nicht entgehen lassen. Seid aber gewarnt, diese Serie ist keine leichte Kost.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Everyday Escape«!
Quelle: »Manga Cult« (Cross Cult)
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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