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Sensor » Review

  • Frank
  • 26. Dezember 2022 um 13:42
  • 674 Mal gelesen
  • 0 Kommentare

AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um

Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.

Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.

Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.

Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.

Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.

Seit längerer Zeit bin ich gewissermaßen der „Junji Ito – Beauftragte“ von Animeszene.de und habe bereits eine Vielzahl seiner Werke für unsere Website rezensiert. Von „Gyo - Der Tod aus dem Meer“ bis „Lovesickness - Liebeskranker Horror“, jede dieser Geschichten würde ich als ausgezeichnet bis großartig bezeichnen. Die neuste Veröffentlichung „Sensor“, wie üblich verlegt von „CARLSEN“, hat mich allerdings überraschend enttäuscht. Meine Beweggründe dafür erfahrt ihr in der nun folgenden Review.

Worum es bei „Sensor“ geht:

Eine junge Frau namens Kyoko macht sich wie hypnotisiert auf in die Berge, um das Dorf Kiyokamimura unweit des Sengoku Vulkans zu erkunden. Noch kann sie nicht wirklich in Worte fassen, was sie dabei so in ihren Bann zieht, nur dass es eine große Kraft ...

Seit längerer Zeit bin ich gewissermaßen der „Junji Ito – Beauftragte“ von Animeszene.de und habe bereits eine Vielzahl seiner Werke für unsere Website rezensiert. Von „Gyo - Der Tod aus dem Meer“ bis „Lovesickness - Liebeskranker Horror“, jede dieser Geschichten würde ich als ausgezeichnet bis großartig bezeichnen. Die neuste Veröffentlichung „Sensor“, wie üblich verlegt von „CARLSEN“, hat mich allerdings überraschend enttäuscht. Meine Beweggründe dafür erfahrt ihr in der nun folgenden Review.

Worum es bei „Sensor“ geht:

Eine junge Frau namens Kyoko macht sich wie hypnotisiert auf in die Berge, um das Dorf Kiyokamimura unweit des Sengoku Vulkans zu erkunden. Noch kann sie nicht wirklich in Worte fassen, was sie dabei so in ihren Bann zieht, nur dass es eine große Kraft ist, die allumfassend ihre Gedanken zu beherrschen scheint.

Das Dorf selbst umhüllt eine rätselhafte Vergangenheit: Während der Endo-Zeit galt das Christentum in Japan als verboten, wurde maximal im Geheimen von den Gläubigen praktiziert und ausgelebt.

Der Missionar Miguel brachte das Wort Gottes unter die Dorfbewohner und bekam zum Dank von ihnen Schutz und Anonymität. Eines Tages entdeckten die Truppen des Kaisers schließlich doch das Versteck und warfen Miguel und seine Anhänger in den Schlund des Sengoku. Seitdem spuckt der Vulkan immer wieder „goldenes Himmelshaar“ aus, was das gesamte Dorf bedeckt und seinen Einwohnern Glück und Zufriedenheit beschert. Mehr noch, wenn sie es an ihr eigenes Haar bringen, bleibt das Himmelshaar daran haften und verleiht ihnen spirituelle Kräfte. Man spürt die Erde und das Universum, ja sogar Blicke in die Zukunft scheinen möglich. Unter diesen Voraussetzungen überrascht es nicht, dass Kyoko’s Ankunft bereits erwartet wurde und die Menschen in Kiyokamimura das Gefühl haben, sie wurde vom Schicksal auserwählt und ist keinesfalls zufällig hier.

Als, wie üblich, ein Regen des Himmelshaars über die Ortschaft gehen soll, entwickelt sich das Phänomen deutlich heftiger als gewöhnlich. Dunkelheit umfängt Kyoko. Sie wird schließlich von Rettungskräften aus einer Art Kokon befreit und ihr Anblick versetzt alle in Erstaunen: Die natürliche Frisur wurde durch goldenes Himmelshaar ersetzt. Nun fühlt auch sie sich mit dem Sengoku und den Erinnerungen Miguels verbunden. Ebenso scheint merkwürdig, dass der Vulkan seit 60 Jahren nicht mehr ausgebrochen ist und die damaligen Ereignisse das Dorf völlig zerstörten. Wem oder was hat die junge Frau dann also gesehen?

Circa ein Jahr später nimmt der Journalist Wataru Tsuchiyado die Spuren des mysteriösen Vorfalls wieder auf und trifft am ehemaligen Standort des Dorfes auf die gefährliche Sekte Indigo Shadow. Deren Anführer Aido bringt sogleich den unliebsamen Schnüffler in seine Gewalt und möchte Kyoko als Medium für ein finsteres Ritual benutzen.

Einschätzung:

Sobald ich bemerkte, „Sensor“ nicht richtig greifen zu können, machte sich in mir das Gefühl breit, diesen Manga trotzdem unbedingt lieben zu wollen. Schließlich bin ich großer Fan des Horror-Meisters und habe bisher jedes andere Werk von ihm regelrecht aufgesaugt. Dieser Erwartung, diesem Wunsch an mich selbst, konnte dieses Werk leider nicht gerecht werden. Fast die gesamte Zeit des Lesens übersah ich mich außerstande zu formulieren, was mich daran genau störte, bis der Mangaka selbst im dazugehörigen Nachwort mir die Augen öffnete. In erfrischender Ehrlichkeit gab Ito darin an, bei Weitem nicht zufrieden zu sein.

In wenigen Sätzen gelang es ihm das zu sagen, was ich zuvor nicht zu artikulieren vermochte. In seiner Vision sollte Kyoko nämlich eine Reisende respektive Erzählerin sein, die uns Leser an die Hand nimmt und durch folkloristische Legenden führt. Ohne dass er es erahnen konnte, geriet sie aber überraschend wortkarg und verschwindet ständig, als wenn sie ihre von ihm zugedachte Rolle nicht erfüllen möchte. Aufgrund dessen wurde schließlich Reporter Wataru in die Handlung geschrieben, der aber auch lieber einer bestimmten Obsession folgen wollte, statt auf seinem Schöpfer zu hören. Ito habe eine solche Eigendynamik, der von ihm entwickelten Figuren, noch nie zuvor erlebt.

„Sensor“ wirkt sehr sprunghaft und unausgegoren. Die für den Autor typische sogartige Wirkung, die beklemmende Atmosphäre, kommt hier nur selten zum Tragen. Vom Finale einmal abgesehen, vermisse ich auch den Aspekt des Horrors in weiten Teilen des Mangas und würde ihn eher in der Kategorie Mystery einordnen. Ferner fehlt mir ebenso eine gewisse feine Note von Gesellschaftskritik und schwarzem Humor, welche die Bibliografie Ito’s sonst immer auszeichnete. Dabei ist grundsätzlich Potenzial in der Story vorhanden.

Die Ausgangssituation im Natur-Horror-Setting und mit einem heidnischen Kult erinnert etwas an Horrorfilme wie „Midsommar“ oder „The Wicker Man“ mit Schauspiellegende „Christopher Lee“. Eine angenehme Abwechslung zu den häufigen Großstadt-Szenarios mit all dem Lärm und Wolkenkratzern.

In puncto skurrile und absurde Ideen weiß das Werk auch zu Gefallen und Interesse zu wecken, verliert aber fortlaufend immer wieder an Spannung und einer guten, klar durchdachten Dramaturgie, um sich am Ende dann erneut etwas zu steigern. Kompensiert und egalisiert werden die zuvor ausgemachten Mängel damit aber leider nicht mehr.

Fazit:

Insgesamt ist „Sensor“ für mich ein durchschnittliches, tendenziell sogar eher enttäuschendes Werk von Junji Ito. Auf keinen Fall für Neueinsteiger zu empfehlen, während Fans der Vollständigkeit halber durchaus einen Blick riskieren könnten. Es wäre allerdings ratsam, die Erwartungen niedriger als gewohnt anzusetzen.

Hier geht es zur »Leseprobe von: Sensor«!

Quelle »CARLSEN«

Produktdetails
Titel Sensor
Genres Horror
Autor/Zeichner (m/w/d) Junji Ito
Einband Taschenbuch
Altersempfehlung ab 16 Jahre
Seitenanzahl 242
Serie Einzelband
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-79268-6
Verlag CARLSEN
Kaufmöglichkeiten amazon / Thalia / CARLSEN

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

Über den Autor

Frank Anfänger
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