Cruella: Der Manga - Black, White & Red » Review
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Mew -
9. Januar 2023 um 07:04 -
493 Mal gelesen -
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Cruella de Vil ist böse, erinnert man sich an ihren Auftritt in „101 Dalmatiner“. Doch sie war nicht immer so bösartig und brutal. Was die junge Estella beschäftigte, erfährt man durch den Einzelband „Cruella: Der Manga - Black, White & Red“ von Hachi Ishie, welcher bei „CARLSEN“ im Programm ist.
Worum es in „Cruella: Der Manga - Black, White & Red“ geht:
Estella, wie Cruella eigentlich hieß, mit 19 Jahren in London: Sie lebte das harte, einfache Leben als Taschendiebin, zusammen mit ihren Kumpels Horace und Jasper. Auch wenn sie nicht viel Geld haben, kleidet Estella ihre Kameraden zunächst ein, bevor sie aufbrechen. Ihr Schwarz-Weißes Haar hat sie rot gefärbt. Sie mag ihre Naturhaarfarbe nicht, außerdem würde sie nur zu sehr auffallen. Die drei mischen sich unter die wohlhabenden Leute in der Stadt und stehlen ihnen trickreich die Geldbörsen. Estella bleibt dabei immer wieder fasziniert vor den Schaufenstern der Modegeschäfte stehen. Doch an allen Kleidern und Outfits hätte sie etwas zu verbessern.
Estella ist eine nette Person, hilft sie doch einem jungen Taschendieb aus der Klemme, als die Polizei auf ihn aufmerksam wird. Immerhin wird sie, so wie sie gekleidet ist, kaum verdächtigt werden. In ihrer Freizeit designt und näht sie neue Kleider. Doch so richtig zufrieden ist sie mit nichts. Zudem kann sie die Farben Schwarz und Weiß nicht leiden, da diese sie an den Tod ihrer Mutter erinnern. Ohnehin muss alles viel punkiger, provozierender sein! Beim kreativen Prozess steht sie dabei öfter “Cruella”, ihrem inneren, bösartigen, alten Ego gegenüber.
Immer mehr Clubs eröffnen im herbstlichen London. Auch Estella, Horace und Jasper besuchen die Eröffnungen gern, schließlich gibt es dort kostenloses Essen. Einige Menschen dort loben Estellas Stil, er ist wie ihre Musik, Punkrock. Doch sie möchte sich keinem Stil zuordnen lassen, versteht sie ihre Vorlieben doch oft selbst nicht.
Ein paar Jahre später. Es ist Winter, keine gute Zeit für Taschendiebe. Zudem hat Estella einen Fehler gemacht und nun wird nach ihr gefahndet. Im Park trifft sie auf Emilia, eine Designerin aus gutem Hause, die Estella zur Inspiration einstellen möchte. Aber Estella und eine feste Arbeit? Nein, das kann sie sich nicht vorstellen. Doch ihre Kumpels überzeugen sie vom Gegenteil. Auch sie werden sich Jobs suchen müssen, es ist Winter und die Polizei ist mehr auf Zack denn je.
Wie werden sich Estella, die allmählich ihren Stil findet, und Emilia, die Kleider designt, um Kleider zu entwerfen, ohne etwas ausdrücken zu wollen, verstehen?
Einschätzung:
Der Manga basiert lose auf der Realverfilmung „Cruella“ von 2021. Obwohl es um einen Disney-Charakter geht, passt die Einordnung als Slice-of-Life-dennoch Manga gut. Episodisch wird von Estellas alltäglichen Leben berichtet. Dabei ist sie auch immer wieder mit ihrem alten Ego konfrontiert und versucht, schrittweise ihren Stil zu finden. Obwohl sie eigentlich ein Antagonist ist, fühlt man als Leser dennoch mit ihr und kann ihren Charakter nach diesem Manga viel besser verstehen.
Zeichnerisch ist der Einzelband sehr gelungen, wie man es erwartet, wenn man etwas über eine Modeschöpferin liest.
Fazit:
Für alle Disneyfans und Leser, die eine Slice-of-Life Manga über die ärmere Schicht im alten London lesen möchten, ist „Cruella: Der Manga - Black, White & Red“ eine Empfehlung.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Cruella: Der Manga - Black, White & Red«!
Quelle »CARLSEN«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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