AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Wenn die Japaner eines meisterhaft könne, dann das Erzählen von ganz normalen Alltagsgeschichten. Von einer dieser Geschichten berichtet der Anime „Fortune Favors Lady Nikuko“ von Sanma Akashiya. Die deutsche Lokalisierung verdanken wir wieder einmal „peppermint anime“, die sich wirklich ins Zeug legen uns mit erstklassigem Material zu versorgen. Ich sage an dieser Stelle einfach mal Danke, im Namen aller Anime und Manga Fans.
Worum es in „Fortune Favors Lady Nikuko“ geht:
Der Anfang des Animes ist alles andere als lustig. Es wird uns von Nikuko und ihrer 11 Jahre alten Tochter Kikuko berichtet, die ständig ihren Lebensmittelpunkt verändern müssen. Das ist/war der Tatsache geschuldet, dass die Lebensfrohe Nikuko sich wieder und wieder in die falschen Typen verliebt hat. Jene Kerle, die Frauen gerne ausnutzen. Das heißt, am Anfang schöne Augen machen, dann ausnehmen und letztlich sich aus dem Staub machen. Zurück bleibt eine gebrochene Frau, mit einem Berg Schulden. Nun gut, Nikuko ist schon ziemlich verärgert, doch gesprochen, das ist sie nicht. Sie nimmt alles, wie es ist, zahlt die Schulden ab und sucht sich einen neuen Ort zum Leben.
Eines Tages ziehen die zwei in ein Hafenstädtchen. Endlich scheint das Leben in richtigen Bahnen zu laufen. Kein Kerl weit und breit, der die lebensfrohe Nikuko ausnutzen will. Endlich kann die schlanke, sportliche Kikuko echte Freundschaften in der Schule schließen. So zum Beispiel mit der hübschen Ninomiya. Sie war die erste Person, die auf Kikuko zukam, als sie an die Schule wechselte.
Das Leben kann so schön sein, da sind sich Mutter und Tochter einige. Endlich lernen sie die einfachen Herausforderungen des Alltags kennen. So kämpft Nikuko zum Beispiel mit ihrer Esssucht. Sie ist wirklich dick, das findet jedenfalls ihre Tochter. Ich finde, sie hat recht.
Das ist auch logisch, wenn man so viel futtert. Und dann ist die oftmals übertrieben lustige Art schon etwas peinlich. Aber was soll’s, Eltern sind ohnehin nur peinlich. Jedenfalls muss ich mir das gelegentlich von meinem Sohn anhören. Ich bin gerne peinlich.
Man muss sich doch revanchieren, für all die Peinlichkeiten, die Söhnchen all die Jahre abgelassen hat, nicht wahr? Äh, ja.
Kikuko hat auch mit ein paar Widrigkeiten zu tun. Halt so klassisches Schulzeugnis, wie Zickenkrieg und der gleichen. Da muss sie durch, finde ich. Und dann wäre da noch die Frage, ob ihre Mutter wirklich ihre Mutter ist? Diese Frage stellt sich nicht nur Kikuko, sondern auch andere Bewohner aus dem Hafenstädtchen. Denn beide sehen sich überhaupt nicht ähnlich.
Einschätzung:
Ich mag Animes, die einfach nur vor sich hin plätschern. Das ist so herrlich entspannend, besonders nach einem harten Arbeitstag. Wer hat da noch Lust auf Mord und Totschlag, außerirdische oder andere Actionfilme? Ich nicht. Ich greife da lieber zu sanfter Kost, wie „Fortune Favors Lady Nikuko“, lehne mich zurück und schalte ab.
Wir leben in einer hektischen Welt. Umso erfreulicher ist es, dass die Japaner ihre Erzählkunst derart perfektioniert haben, dass sie in der Lage versetzt, Geschichten wie diese in animierten Bildern umzusetzen. Animierte Filme sind einfach anders, als Filme mit realen Menschen. Man kann vieles erzählen und vor allem visuell darstellen, was mit realen Menschen kaum möglich wäre. Animes verströmen eine ganz eigene Poesie. Schon allein der farbenfrohe Zeichenstil gefällt in der Regel. Das ist bei diesem Werk nicht anders. Als Zuschauer kann man buchstäblich das Salzwasser riechen, die Möwen kreischen hören, das gebraten Fleisch riechen, was in dem einen Restaurant serviert wird und die Zikaden hören. Dieses Werk erlebt man förmlich. Und dann ist der Anime auf einmal zu Ende.
Fazit:
Der Anime „Fortune Favors Lady Nikuko“ ist eher lieblicher Natur und daher für sanfte Gemüter gedacht. Er eignet sich hervorragend zum Abschalten, nach einem stressigen Arbeitstag und der nervigen Schule. Die ruhige Erzählweise hat uns vorn der ersten Sekunde an sehr gefallen.
Quelle: YouTube
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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