AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Das Leben als Prostituierter ist schon doof. Je-ho wäre lieber alles andere und so freut er sich richtig, als er entführt wird …
Der Mega-angesagter Webtoon aus Korea „The Pawn’s Revenge“ von EVY, welcher bei „HAYABUSA“ im Programm ist, ist nichts für schwache Nerven. Daher an dieser Stelle noch mal die ausdrückliche Warnung: Das Psycho-Drama ist ab 18, kommt eingeschweißt und es steht nicht umsonst „unzensiert“ auf dem Einband! Es geht um Themen wie Prostitution, Gewalt, Vulgärsprache, Drogen, Vergewaltigung …
Worum es in „The Pawn’s Revenge“ geht:
Immer wieder wird die Rotlichtszene von grausamen Morden oder anderen rätselhaften Kriminalfällen erschüttert. Doch Je-ho kümmert das wenig. Er fragt sich ohnehin schon, warum er überhaupt noch lebt. Mehrere Male täglich arbeitet er als Prostituierter, nur um die Schulden seiner Eltern abzuarbeiten. Was für ein beschissenes Leben.
Ein paar Tage später wird jemand ermordet aufgefunden, der Je-ho öfter zu Aufträgen fuhr. Als ihn die Polizei vernimmt, da er unter Mordverdacht steht, reagiert er schon fast gelangweilt. Eigentlich hätte er sich schon fast gewünscht, ihn selbst getötet zu haben, so viel wie er in letzter Zeit Mordlust verspürt. Vor allem gegen die, die über sein Leben bestimmen. Doch in Wahrheit hat er bisher nur drei Goldfische auf dem Gewissen.
Der Boss ist zu Besuch, da er Je-ho ebenfalls verdächtig. Da er ihm natürlich nichts sagen kann, wird er ärgerlich. Er verabreicht ihm Drogen und missbraucht ihn. Bevor er damit fertig ist, betritt ein Fremder die Wohnung und es wird schwarz. Als Je-ho wieder zu sich kommt, ist er an einen Stuhl gefesselt und sitzt seinem Chef gegenüber, der ebenfalls festgebunden ist. Der Entführer fragt Je-ho, ob er missbraucht wurde, was dieser bejahte. Daraufhin geht er auf seinen Chef los. Der Prostituierte ist geflasht: Dieser Entführer stellt gerade sein Leben auf den Kopf, beschützt ihn und geht dafür auf seinen Boss los? Schlagartig hat er keine Angst mehr vor dem Fremden. Dieser meint, dass er ohnehin nur einen von beiden benötigt und gibt Je-ho die Gelegenheit, auf seinen Boss loszugehen. Doch er zögert und sein Boss kämpft gnadenlos. Zum Glück greift der Entführer ein und verprügelt den Chef.
Was für eine bizarre Situation.
Einschätzung:
Wer jetzt denkt „was ist das denn für eine kranke Geschichte“ – willkommen im Club, mir ging es nach dem Lesen genauso. Meinen Respekt, dass HAYABUSA sich getraut hat, solch ein Werk auf dem deutschen Markt zu veröffentlichen. Der Protagonist Je-ho würde wohl eher in eine Psychiatrie passen, als entführt zu werden. Seine Gewaltfantasien sind wirklich krank und sein Mitgefühl anderen Gegenüber lässt auch mehr als nur zu wünschen übrig.
Der Manhwa ist in einem sehr realistischen, fast schon amerikanischen Zeichenstil gehalten und wird in westlicher Leserichtung gelesen. Zudem ist der Band in Vollfarbe und das unzensiert vom Umschlag bis zur letzten Seite. Nicht eine Stelle im Manhwa ist geblurrt oder anderweitig verdeckt. Es wird wirklich alles gezeigt. In Kombination mit dem schon arg schrägen Inhalt kann das verstörend wirken, andererseits ist dies für Genre Fans eine Empfehlung.
Hm, ich frage mich schon, warum dieses Werk in Korea so angesagt ist? Selten solch eine kranke Geschichte gelesen. Ich bin definitiv kein Fan geworden und verzichte mit Freude auf die Folgebände.
Fazit:
Ihr mögt es richtig hart? Dann ist diese Geschichte genau das Richtig für euch. Liebhaber der sanften Romantik sollten eher einen weiten Bogen um diese Serie machen.
Hier geht es zur »Leseprobe von: The Pawn’s Revenge«!
Quelle »CARLSEN«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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