Shiki ist ziemlich verzogen, selbst ein Schulverweis kümmert ihn nicht im Geringsten. Aber übertreibt sein Ziehvater nicht ein wenig, als er ihn deshalb gleich als Teufel bezeichnet. Die Hintergründe zu dieser Aussage erfährt man durch die Manga-Serie „Togen Anki - Teufelsblut“ von Yura Urushibara, welche bei „Panini“ gestartet ist.
Worum es in „Togen Anki - Teufelsblut“ geht:
Shiki wurde soeben von der Schule verwiesen. Allerdings kümmert ihn das wenig, da er sich für die Schule er nicht so sonderlich interessiert hat. Nun kann er viel mehr Zeit mit seinen geliebten Waffen verbringen. Wenn doch nur sein Vater nicht solch einen Aufstand machen würde! Eigentlich ist er ja sein Ziehvater, aber da Shiki als Kind von ihm gefunden wurde und seine richtigen Eltern nie kennenlernte, nennt er ihn einfach Vater.
Die Sache mit dem Schulverweis sorgt für ordentlich Soff. Letztlich geht dann jeder seiner Beschäftigung nach, sein Vater liefert Getränke, Shiki spielt mit seinen Waffen. Plötzlich klingelt es an der Tür und ein mysteriöser Mann versucht, auf den Jungen loszugehen. Im selben Augenblick taucht auch sein Vater auf und versucht, per Auto mit Shiki zu fliehen. Der Junge versteht gar nichts mehr - hat sein Vater etwa Schulen bei diesem zwielichtigen Typen? Shiki erfährt auf der Fahrt, dass durch seine Adern „teuflisches Blut“ fließen soll. Der Angreifer dagegen stammt von den Momotaro ab, welche es nur auf die Teufel abgesehen haben. Na super.
Die Flucht der beiden wird letztlich vereitelt. Während Shiki festgehalten wird, liefern sich der Angreifer und sein Vater einen harten Kampf. Während des Kampfes erfährt Shiki nebenbei, dass sein Vater früher selbst zu dem Momotaro gehörte. Allerdings wollte er den kleinen Shiki nicht töten und tauchte daher mit ihm unter. Sein Vater ist also gar nicht so doof, wie er immer dachte, sondern hat ihm das Leben gerettet.
Shikis Wut gegenüber dem Angreifer steigt, wie sollte es auch anders sein. Schließlich verfällt er in Raserei. Dabei setzt er ungeahnte Kräfte frei, wütet aber recht unkontrolliert. Als er wieder zu sich kommt, zieht sich der Angreifer gerade zurück. Für seinen Vater kommt allerdings jede Hilfe zu spät. Als er noch am Trauern ist, kommt ein weiterer Typ und betäubt ihn kurzweilig. Einige Zeit später stellt sich dieser als Naito vor. Er möchte prüfen, ob Shiki tauglich ist, auf einer Militärakademie zu gehen. Auf dieser würde er für den Kampf gegen die Momotaro ausgebildet werden. Was für eine fabelhafte Option sich da doch auftut, hat er sich doch geschworen, den Tod seines Vaters zu rächen.
Einschätzung:
Eine Mischung aus brutal und emotional bietet der Manga „Togen Anki - Teufelsblut“. Allein schon das Setting eines Protagonisten, der in Waffen vernarrt ist, verspricht keinen zimperlichen Umgang. Dennoch ist gerade der Tod des Vaters sehr emotional und tragisch dargestellt. Wer will schon seine Eltern sterben sehen, egal ob sie die biologischen sind oder nicht? Es erwartet euch also eine actionreiche Geschichte, die mit Sicherheit gefällt und ein wenig Moral, die dem geneigten Lesen zum nachdenken anregen soll. Das heißt, ihr müsst zwischen den Zeilen lesen.
Wer Kampfszenen mag, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Davon gibt es reichlich, die allesamt sehr actionreich sind. Das Auge bekommt einiges geboten.
Fazit:
Die Manga-Serie „Togen Anki - Teufelsblut“ bietet Spannung. Sie ist sehr actionreich, wird aber auch mitunter emotional. Wer Lust verspürt, solch eine Serie zu lesen, der sollte einen Blick in Bd. 1 werfen.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Togen Anki - Teufelsblut«!
Quelle: Panini
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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