Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie ihr das erste Mal allein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren seid? Dieser Herausforderung muss sich Akhia stellen, in dem Manga-Einzelband „Fuchsrot wie die Eifersucht“ von Suehiro Machi, welcher bei „TOKYOPOP“ erschienen ist.
Worum es in „Fuchsrot wie die Eifersucht“ geht:
Akhia muss wegen seines Studiums in die Stadt ziehen. Eine schreckliche Situation, da er das Gedränge überhaupt nicht mag. Sein Unbehagen bestätigt sich, als ein Kerl ihn an den Hintern fasst. Zum Glück bekommt das ein anderer Fahrgast mit, der ihm kurzerhand zu Hilfe kommt. Akhia ist ihm so dankbar, dass er ihn spontan innig umarmt. Und nicht nur das, seine Fuchsohren kommen auch noch zum Vorschein, was überhaupt nicht geplant war. Peinlich hoch zehn.
Warum Fuchsohren? Das ist einfach erklärt. Akhias Familie hat das große Los gezogen. Sie wurden einst von einem Fuchsdämon verflucht. Je nach Aufregung übernimmt der Fluch in Form eines Fuchses die Kontrolle über den Wirtskörper, was oftmals zu peinlichen Situationen führt.
Am selben Tag, an anderer Stelle.
Wegen des gerade grob erklärten Fluchs wird Akhia bei Verwandten einziehen. Diese wissen um seine Besonderheit, was das Leben hoffentlich etwas leichter macht. Weit gefehlt, denn es stellt sich kurze Zeit später heraus, dass der hilfreiche Fahrgast ausgerechnet der jüngste Sohn Yukuri ist. Peinlich hoch 10 mal zwei. Vielleicht wäre es ratsam, wenn sich Akhia erst einmal zurückzieht. Allerdings kommt Yukuri, aber nur, weil er Akhia beruhigen möchte. Leider kommt es zu einer nicht gewollten Geste, die eventuell, na ja, Ärger bedeuten könnte? Schuld daran ist dieser dämliche Fluch.
Einschätzung:
Es gibt niedliche Boys Love Geschichten, die zu überzeugen wissen. Der Einzelband „Fuchsrot wie die Eifersucht“ gehört definitiv dazu. Von Herzschmerz bis hin zur Eifersucht ist alles dabei.
Wie heißt es so schön? Niedlich ist der kleine Bruder von Sch … Weit gefehlt! Diese Geschichte ist definitiv niedlich. Das liegt einfach daran, dass Akhia dementsprechend rüberkommt, wenn er sich verwandelt. Überhaupt gefallen mir die beiden Hauptcharaktere. Sie wirken sehr freundlich und waren mir von der ersten Seite an sympathisch. Anders als bei Hardcore Boys Love wollte ich wissen, wie es weitergeht. Dass die expliziten Szenen sparsam eingesetzt wurde, empfand ich als sehr angenehm.
Fazit:
Der Einzelband „Fuchsrot wie die Eifersucht“ hat mir von der ersten bis zur letzten Seite sehr gefallen. Die expliziten Szenen halten sich bewusst in Grenzen, sodass sich dieses Werk als Einstiegslektüre in das Boys Love Universum eignet.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Fuchsrot wie die Eifersucht«!
Quelle »TOKYOPOP«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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