AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Die Unterschiede zwischen dem Leben in der Stadt und auf dem Land sind in Japan mitunter sehr groß. Angesichts dessen ist es auch kein Wunder, dass man erst mal seine Eingewöhnungszeit benötigt, wenn man vom Land nach Tokyo zieht, was das erklärte Ziel vieler Japaner ist. Wenn man dazu noch sehr unbeholfen und naiv ist, wie die Protagonistin Nanase aus der Manga-Serie „Kein Kuss, bevor du 20 bist“, dann sind Schwierigkeiten vorprogrammiert.
Worum es in „Kein Kuss, bevor du 20 bist“ Detail geht:
Nanase ist auf dem Land aufgewachsen und erhofft sich viel von ihrem Umzug nach Tokyo. Leider ist sie sehr naiv und gutgläubig, was gemischt mit ihrer nicht vorhandenen Großstadterfahrung eine gefährliche Kombination ist. Als Beispiel sei hier das überteuerte Armband genannt, welches ihr eine Dame aufschwatzt, angeblich Glück bringen soll und wirklich im Trend ist. Nun, ja, da es außer dieser Dame niemand kennt, ist der Trend wohl doch nicht allzu groß.
Das Leben in Tokio kann teuer sein, besonders dann, wenn man sich Dinge aufschwatzen lässt, die unnütz oder überteuert sind. Verzweifelt sucht Nanase daher nach einer Möglichkeit, Geld zu verdienen. Der Job eines Sugarbabes klingt vielversprechend. Der Typ, der ihr diesen Job schmackhaft macht, bietet ihr sogar noch mehr, sie soll nur einen Film drehen. Bevor Nanase begreift, um was für ein Film es überhaupt geht, rettet sie ein Unbekannter. Zunächst ist sie sauer, entgeht ihr doch das versprochene Geld. Doch dann begreift auch sie, dass sie großes Glück hatte.
Es dauert nicht lange und Nanase steckt wieder in der Patsche. Was soll sie nur tun? Da erinnert sie sich an ihrem vermeintlichen Retten, den so sogleich kontaktiert. Auch wenn dieser seine weitere Unterstützung angeboten hatte, ist er nicht sonderlich begeistert. Dennoch eilt er erneut zu Hilfe. Stellt sich nun die Frage, wie er in Zukunft besser auf Nanase aufpassen kann. Er ist nämlich überhaupt nicht begeistert, dass sie solch ein Tollpatsch ist. Schließlich stellt er sie als Haushaltshilfe ein, hatte er doch ohnehin nach einer gesucht.
Einschätzung:
Ein Landei wie es im Buche steht und ein erfolgreichen, erfolgsverwöhnten Manager einer Reklamefirma, das kann heiter werden. Nanase ist dermaßen unbeholfen, das bringt sogar einen Mann wie Shimazaki (so heißt der junge Mann) ins Wanken. Mit Sicherheit eine Herausforderung, die nicht so einfach zu bewältigen ist, wie die Erstellung einer erfolgreichen Werbekampagne.
Wie erwartet kommen sich die beiden näher, aber nicht so linear, wie man das von anderen Romanzen gewohnt ist. Abgesehen davon, dass Nanase nichts versteht, was ansatzweise in die Richtung Romantik geht, versteht Shimazaki sich selbst auch nicht. Noch dazu ist er sehr kühl, bedacht auf seine Privatsphäre und ein Workaholic. Eine Freundin hat er bewusst nicht, da sie ihm ohnehin nur ein Klotz am Bein wäre.
So verpeilt Nanase auch ist, so warmherzig ist sie auch und versucht daher, sich neben ihren Tätigkeiten als Haushaltshilfe auch um ihn zu kümmern und sein Leben mit vielen kleinen Dingen zu verbessern. Sie sieht in Shimazaki eher vertrauten wie einen Vater. Er dagegen ist etwas, auch wenn er es selbst noch nicht genau versteht, in Nanase verliebt.
Fazit:
Die Manga-Serie „Kein Kuss, bevor du 20 bist“ von „TOKYOPOP“ ist mal etwas anderes. Im Kern geht es zwar um eine romantische Beziehung, man fragte sich aber schon als Leser, ob die beiden den überhaupt zusammen kommen. Dieser Widerspruch sorgt für einige lustige Szenen und treibt die Story gekonnt voran.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Kein Kuss, bevor du 20 bist«!
Quelle »TOKYOPOP«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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