Zum Schwarzen Drachen [Kneipentread]

  • "Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit eröffne ich das erste Gasthaus im Herrschaftsbereich unseres großen und weisen Herrschers Lord Guams! Sie sind natürlich alle meine Gäste! Wir haben verschiedenste Gerichte! Angefangen von einfachen Speisen wie Schnitzel, bis zu luxuriösen Gerichten wie "Coque au Vin". Ebenfalls natürlich Getränke aller Art: Alkoholfreie wie Alkoholische. Lassen Sie es sich hier gut gehen! Heute sind natürlich alle Getränke, wegen der Eröffnung, kostenlos! Bitte treten Sie doch ein!" sagte Stefan, als er das rote Band zerschnitt ...


    Die wichtigsten Fakten an alle die hier einsteigen, aber nicht alle Seiten des Threads durchlesen möchten.


    1. Wir befinden uns in einer künstlichen Höhle, die geschaffen wurde, um die Besucher des Gasthauses vor Katastrophen zu schützen, die die vorherige Welt fast vernichtet hätte.
    2. Bislang sind nur Dunkelelfen und Gnome in der Höhle als "zufällige" Mitbewohner gesichtet worden.
    3. Bislang gibt es nur einen bekannten Zugang zur Höhle und zwar ein Portal, welches als Zugang und als Ausgang fungieren kann.
    4. Innerhalb des Gasthauses ist Zauberei verboten, damit die Einrichtung heil bleibt. :-)


    Hier nun noch eine grobe Beschreibung der Umgebung:


    Das Gasthaus steht auf einer Anhöhe. Rechts neben dem Gasthaus kann man einen kleineren Fluss erkennen, der aus der Felswand der Höhle entspring und an seiner Quelle von einem Wäldchen umgeben ist, der am Haus entlang fließt und dann in einen großen See mündet. Vom Eingang des Gasthauses aus blickt man auf diesen See, der hauptsächlich von dem etwa fünfzig Meter hohen Wasserfall des Flusses gespeist wird. Um den See herum gibt es Wiesen, die zum Wasser hin abfallen und dort in einen breiten Sandstrand übergehen. Eine kleine Brücke elbischer Konstruktion überspannte den Fluß. In der Mitte des Sees liegt auf einer winzigen Insel das Portal.


    Es sind alle Rassen, egal ob Elf, Mensch, Zwerg, Halbling, Ork, etc., willkommen. Genauso bleibt es euch überlassen, welchen Berufsstand ihr ausüben wollt, sei es Krieger, Paladin, Magier, Kleriker, Schamane, Bauer, Schreiner oder was auch immer, nur versucht übermächtige Charaktere zu vermeiden, weil sie wenig Handlungsspielraum übrig lassen, da sie, wie schon gesagt, übermächtig und jeder Situation gewachsen sind.

  • Ich stampfe durch den regennassen Schlamm, es gießt schon seit Tagen wie in Strömen. Dieses eklige Wetter schlägt mir auf die Knochen. In solch‘ erhabenen Momenten wird mir bewusst, dass ich zwar optisch wie Mitte 20 aussehen mag, aber in Wirklichkeit schon 200 Jahre alt bin. Mein Name ist Nerelion, ein Elfenmagier, der im Auftrag des obersten Orderns unterwegs ist.


    In diesem Teil der Welt war ich schon lange nicht mehr gewesen, vieles wurde durch diese schreckliche Naturkatastrophe verwüstet, aber hier ist das nicht so, wie ein kleines Stückchen Glück, die Illusion eines Garten Eden oder doch wahrhaftig? Ich werde mir selbst davon ein Bild machen und vielleicht bringt es mich meinem Ziel etwas näher...


    Das ist sie nun diese ominöse Gaststätte „Zum Schwarzen Drachen“, ich durchschreite das Portal...


    Sofort bemerke ich ein Raunen unter den anwesenden Gästen. Ist es eine Mischung aus Furcht, Respekt und Skepsis? Sie erkennen wohl das Wappen des silbernen Löwens an meiner Robe, das Zeichen des Ordens.

    Am Tresen begrüßt mich ein aufgeweckter, sympathischer Wirt. Menschlich, blond, vielleicht Mitte 40. Ihn habe ich gesucht, vielleicht kann er mir behilflich sein.


    Ich setze mich ihm Gegenüber, bestelle einen Humpen Bier und hole eine Zeichnung aus meiner Tasche.

    „Herr Wirt, man erzählt sich, in eurer Gerüchteküche soll es eine große Auswahl an schmackhaften Informationen geben. Ich bin ein Gesandter des Ordens. Kennt ihr vielleicht diese junge Frau hier?“

  • (Das klingt nach Fallout in einem Fantasy Setting. Hab sowas noch nie gemacht, ich versuch mich mal dran.)


    Schon seit Tagen suchte ich nach diesem Gasthaus, da ich keinerlei Schutz vor den Stürmen und Hochwassern mehr hatte, die unsere Höhlen fluteten und vielen von uns mehr als nur die Heimat weg nahmen. Ich halte eine Menge aus, aber dem ist auch die härteste Zwergin nicht gewachsen. Viele von uns verloren ihr Leben, andere flüchteten in alle Himmelsrichtungen. Ich war lange alleine auf der Suche nach einem Unterschlupf, und nun war ich endlich in der Lage, mal zu entspannen.


    Das Essen, die Wärme und natürlich auch Bier hebt meine Laune ungemein. Die Reise hier her hat sich jetzt schon gelohnt. Ich esse gemütlich meinen Räucherlachs, bis ich merke, wie sich ein Raunen durch die Gäste des Hauses zieht...

    Ein Elf kommt zur Tür herein und meine Laune sinkt wieder.
    Ich glaube, ich muss nicht erwähnen das ich nicht gerade ein Freund von Elfen bin. Aber da ist noch etwas... er ist vom Orden. Die Leute des Ordens sind eine der wenigen, die tatsächlich noch durch die verwüstete Welt wandern und sich den gefahren dort aussetzen. Eigentlich wollte ich mich gar nicht weiter um ihn kümmern, aber jetzt beobachte ich doch etwas neugierig, wie er mit dem Wirt redet.

  • Wir Oger sind schon eine robuste Spezies, doch auch wir kommen irgendwann an unsere Grenzen. Lange sind wir umhergewandert um endlich wieder ein Ort 'Zuhause' nennen zu können. Doch war es nicht so einfach wie unser Herr es gedacht hatte. Unzähige Stürme und tagelanges Regnen setzte uns Ogern sichtlich zu.

    Viele von uns starben auf den Weg, als wir das Gerücht von einer Zuflucht, namens 'Zum Schwarzen Drachen', hörten.

    Ich, Shion, und 2 andere von uns schafften es zu dieser Zuflucht zu kommen. Wir waren erstaunt gewesen das es hier noch sehr Idyllisch aussah, was man vom Rest der Welt nicht sagen konnte. Wir durchschritten das Portal um uns endlich eine Pause zu gönnen.


    Wir traten ein und es war schon einges los. Wir setzten uns an einen der freien Tische und bestellten erst einmal einen Humpen Bier.

    Endlich konnten wir entspannen, doch ich überlegte schon was ich als nächstes tun würde. Nämlich Schmieden! Den Ich bin eine der besten Schmiedin und nur dazu sitzen und nichts zu tun, frißt mich innerlich auf.

    Ich dachte, während ich den Blick im Raum schweifen ließ, über meine Zeit in der Zwergenstadt. Dort wurde ich ausgebildet. Und obwohl viele Verachtung zeigten, da ich eine Ogerin bin, so war ich mit eine der besten Schmiedelehrlinge gewesen. Mein Meister war zwar streng aber er lehrte mich viel.

    Ich seufzte, da ich meinen Meister vermisste und hoffte darauf das er überlebt hat. Nun da ich wieder in Erinnerungen schwelgte so bestellte ich mir nun ein Parfait um meine Laune etwas anzuheben.


    Nach einigen Parfaits später.........

    Ich genoss meinen 6. oder 7. Parfait, als die Tür aufging und ein Raunen im Raum durchdrang. Ich schaute zur Tür, da dies das erste Mal war das eine etwas angespannte Stimmung im Raum herrschte und ich sah einen Elf.

    Eigentlich interessierte mich der Elf nicht wirklich und doch schaute ich ihn weiter an.

    Eigentlich starrte ich ihn regelrecht an, da ich mir immer noch nicht zu helfen wusste, was mich an den Elfen faszinierte.

    "Der Elf ist vom Orden!" hörte ich von einem der beiden Oger flüstern.

    Ach der Orden, deswegen war ich so regelrecht fasziniert von seiner Kleidung. Ich beobachte ihn also ein wenig weiter, doch nun begann ich aber gleichzeitig wieder mein Parfait zu essen.

  • Wie schön, dachte ich bei mir. Ein weiterer erfolgreicher Tag. Die Zwerge sind glücklich und kein Streit mit den Orgern. Was will man mehr? Seitdem ich die neuen Verhaltensregeln eingeführt habe, läuft alles viel besser. Und wenn sich doch mal einer daneben benimmt, nun der fliegt ohne Vorwarnung achtkantig raus. Hehe ...


    Gerade als ich mich in die Küche begeben wollte, um Essen vorzubereiten, betrat ein weiterer Elf des obersten Orderns die Gaststätte. Zielstrebig kam er auf mich zu, bestellte wie seine Vorgänger einen Humpen Bier und hielt mir ein Bild unter die Nase. Schon wieder dieses Bild! So langsam finde ich es merkwürdig, denke ich bei mir.


    Warum sucht ihr diese Frau?

  • „Nun, diese Menschenfrau hat sich schwerer Verbrechen innerhalb des Magier Ordens schuldig gemacht und muss unbedingt gefunden werden, mir liegt viel daran, dieses Ziel vor meinen Mitstreitern zu Erreichen. Warum tut für Euch aber nichts zur Sache. Bitte bedenkt, dass wir zwar gegebenenfalls mit Lord Guam zusammenarbeiten, aber dennoch regierungsunabhängig sind, auch wenn ihm das missfällt. Wichtig wäre, dass diese Frau eine Expertin in Verwandlungsmagie ist und eine Vielzahl von Gestalten, unabhängig von Geschlecht oder Spezies annehmen kann“.


    Möglicherweise hat er tatsächlich eine Spur für mich, allerdings sollte ich es heute nicht mehr übertreiben, durch die lange Reise bin ich sehr müde und erschöpft.


    Interessant, wie ich sofort von allen beobachtet werde. Bis eben noch von einer Ogerin, die sich jetzt wieder über Unmengen von Parfait hermacht. Kein Anblick, der mir unbedingt Appetit bereitet, aber vielleicht schmeckt‘s ja.


    Diese Zwergin dort scheint wahnsinnig neugierig zu Sein. Die ewige Rivalität zwischen unseren Völkern konnte ich noch nie nachvollziehen. Der große Krieg ist seit 1000 Jahren vorbei, selbst ich kenne nur wenige Elfen aus dieser Zeit, die heute noch leben.

    Ach, in der hintersten Ecke ist ja noch ein Zwerg. Langsam torkelt er wütend zu uns, seine Alkoholfahne scheint schon auf Halbmast zu Hängen.


    „Dreh‘ dich um Spitzohr! Deinesgleichen haben hier nichts zu Suchen!! Mach‘ das du rauskommst oder du kriegst meinen Streitkolben zu Spüren!!“


    Ich bin überhaupt nicht auf Gewalt aus, aber wenn er schon so uncharmant unser Gespräch unterbricht, kann ich mir eine kleine Spitze nicht verkneifen.

    Also begebe ich mich zu ihm und sage grinsend:

    „Ich würde Euch den Kopf abschlagen Herr Zwerg, wenn er nur etwas höher über dem Erdboden ragte!“

    Zornesröte stieg ihm ins Gesicht und eine gespenstische Stille machte sich um uns breit...

  • Ich seuftze genervt als ich sehe, wie ein anderer Zwerg den Elfen angeht. Ich mag die zwar auch nicht sonderlich, aber einen wildfremden Elf so anzugehen ist einfach albern, und noch dazu scheint er so Betrunken zu sein, das er wahrscheinlich eh keinen halben Kampf auf die Reihe bekommt. Er blamiert dich nur.


    Der Elf kann sich wahrscheinlich gut selbst verteidigen, zumindest wenn er so eine Spitze zurück gibt.

    Wären wir hier jetzt nur unter Zwergen, würde wahrscheinlich die ganze Bude bald Kopf stehen, aber so wird das ganze wahrscheinlich nicht sonderlich spannend.

    Ich versuche das ganze gekonnt zu ignorieren, auch wenn das nicht wirklich in meiner Natur liegt.

  • Gespannt höre ich der Antwort des Elfen zu, während ich das gewünschte Bier zapfe. Nicht das mich das interessieren würde. Ich höre am Tag unzählige Geschichten. Einige entsprechen mit Sicherheit der Wahrheit. Der Großteil hingegen ist wohl gelogen. So scheint mir das auch bei dieser Geschichte. Auch wenn der Orden diese Frau zu suchen scheint, so hat doch jeder von Ihnen mir eine andere Begründung aufgetischt. Wenn Sie wenigsten im Ansatz der Erzählung von der Gesuchten entsprechen würde. Wobei ich mir auch hier nicht sicher bin, ob ihre Geschichte der Wahrheit entspricht. Wie dem auch sei, sie ist zum Glück vor 2 Tagen abgereist. ....


    Ich habe diese Frau nicht gesehen, erwidere ich. Gerne könnt ihr zu Lord Guams reisen. Nur ob er aktuell vor Ort ist, das weiß ich nicht. Er ist oft auf Reisen, auf der Oberwelt. Er liebt das Abenteuer.


    Ich schiebe den vollen Humpen Bier zum Elfen rüber.


    Das geht aufs Haus!


    Im gleichen Augenblick torkelt ein betrunkener Zwerg auf den Elfen zu, der mir verdutzt hinterher sieht.

  • (Wenn man hier was auf die Beine stellen kann, freue ich riesig darüber. Vllt kommt auch meine Inspiration für meine eigenen Rpgs wieder)


    "Will der Ärger machen oder was!" "Ich glaub der will seinen eigenen Tod provzieren." ......

    Ich hörte wie die beiden anderen Ogern über etwas redeten und schaute von meinem Parfait auf. Ich liebte nun mal Süßes und es war schwierig damit aufzuhören. Der Wirt hat dieses Parfait köstlich hergestellt und ich kann einfach nicht aufhören zu Essen. Doch ich sollte endlich aufhören sonst sind wir heute schon Pleite und das nur weil ich nicht aufhören konnte zu Essen.

    Nun da ich mich entschlossen hatte aufzuhören, schauchte ich endlich in die Richtung worüber meine Gefährten sprachen und sah den Zwerg wie er auf den Elfen losging. Man roch bis zu uns das dieser Zwerg hackedicht war und er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Ich war erstaunt das er nicht vorher schon umkippte wo er zum Elfen hinlaufte. Aber ich fande es lustig mit eigenen Augen zuzusehen, da ich es nur aus den Geschichten von den Zwergen hörte. Diesen Hass auf die Elfen.

  • (mir macht das auch irre Spaß und ich hoffe du findest hier neue Inspirationen, Ophelia. ^^)


    Hm, der wird wohl gleich versuchen mich anzugreifen. Ihn zu Töten würde die Gastfreundschaft hier wohl minimal überstrapazieren, aber wehren werde ich mich. Mein Stab ist auch ohne Magie recht effektiv.


    „Du bist Futter für die Würmer, Elf!!“

    Er schnellte mit seinem Streitkolben nach vorne, überraschend kraftvoll und präzise für seinen Zustand. Ich wich nach links aus, sodass er verdutzt ins Leere schlug und meinen Stab der ihm eine Platzwunde zuzog, nicht mal kommen sah. Der Zwerg kippte benommen nach hinten zerschlug dabei einen Stuhl.


    Danach hätte man wohl eine Stecknadel fallen hören können, bis ich die Stille durchbrach‘: „Tut mir leid die Sauerei!“ Ich warf dem Hausbesitzer einen Beutel mit Goldstücken zu, mehr als genug, um das Mobilar zu Ersetzen, dem Raufbold ein Pflaster auf die Stirn zu Kleben und für meine Kosten aufzukommen.

    „Von dem Rest nehme ich eine große Schüssel Eintopf und ein Zimmer für die Nacht.“ Er nickte bestätigend, aber dennoch ist dieser Wirt mit allen Wassern gewaschen und verheimlicht mir irgendetwas. Leider kann ich seine Gedanken nicht lesen. Hier scheint es nicht nur ein Verbotschild zu Geben, sondern sogar eine antimagische Barriere. Doch wie ruft er sie hervor?


    Die Zwergin von vorhin schaut mich immer noch an, fast schon anerkennend.

    Ich verbeuge mich spielerisch, „Ich hoffe dieses schwarze Schaf war keins aus eurer Sippschaft, Mylady und Ihr hattet etwas Spaß.“


    Kurz fällt mir die Ogerin erneut ins Auge...

    Sie kommt mir bekannt vor...

    Etwa eine Schmiedin, eine Schülerin von...

    Kann das möglich sein? Aber darüber sollte ich mir heute nicht mehr den Kopf zerbrechen. Der Wirt tippt auf meine Schulter und reicht mir den Schlüssel und die Suppe. Ich schlendere mit Beidem langsam in mein Zimmer, während Lärm, Pfeifenrauch und Musik stetig weniger werden...

  • Ich sehe dem Elf hinterher. Was war das denn? Aus irgendeinem Grund fühle ich mich verspottet, obwohl er mich nicht mal irgendwie beleidigt hat.

    Vor allem ist es meine Schuld, ich schenke diesem Spitzohr viel mehr Aufmerksamkeit als nötig.

    Ich meine, ich würde mich gar nicht für ihn Interessieren wenn er nicht vom Orden wäre und er nicht mehr oder weniger unfreiwillig so einen riesen Auftritt in dem Gasthof gemacht hätte, aber er muss jetzt denken ich sei an ihm Interessiert und das nagt an meinem Stolz als Zwerg.

    Etwas frustriert esse ich meinen Fisch auf und geh schon bald auf mein Zimmer.

  • Ich schaute den beiden zu und es war eine Belustigung zu sehen wie der Zwerg sich blamierte. Da ich selber kein Zwerg bin, aber unter denen gelebt habe, zolle ich nur wenigen den Respekt. Die die sich wie dieser Zwerg volllaufen lassen und dann nach Streit suchen, verachte ich nur.

    Der Elf regelte das natürlich schnell, mit einem Hieb, bevor der Zwerg umfiel und seinen Rausch ausschlief. Ich musste mir das Lachen regelrecht verkneifen, damit es nicht weiter unter den Gästen eskalierte. noch andere Zwerge unter diesem Dach.

    Außerdem sind wir immernoch in einer Gaststätte und nicht in einer Prügelbude.

    Nachdem es etwas ruhiger geworden war und sich einige schon auf ihre Zimmer zurückgezogen hatten. Gingen wir endlich auf unsere Zimmer. "Gute Nacht!" sagten wir uns gegenseitig und gingen in unsere Zimmer.


    Ich lag noch eine Weile wach im Bett rum, da mir mein Meister ein bisschen was über den Orden und deren Leute erzählt. Er kannte auch einige persönlich, da wir auch für den Orden Waffen hegestellt hatten.

    Ich Frage mich ob er meinen Meister kennt und mir sagen kann ob dieser noch lebt oder nicht. Mit diesen Gedanken wurden meine Augen schwer und bis zum Morgengrauen träumte ich von der Zeit als Schmiedin bei meinen Meister.

  • Völlig erschöpft flattere ich tiefer und versuche, so gut meine Kräfte es zulassen sanft zu landen. Kein Wunder, heute herrschte ja selbst für ausgewachsene Feen kein gutes Flugwetter, wie sollte da ich, die sich nur beim Kräuter holen erfolgreich verflogen hatte, dem für Feen bedrohlich starkem Wind trotzen. Ich schüttelte meine Flügel und sah mich um. Zurück nach Hause würde ich es heute nicht mehr schaffen, dazu war ich zu erschöpft und hungrig. Umso mehr freute es mich, das ich in der Ferne ein Gasthaus erblickte. Normalerweise halten wir Feen uns ja von Gasthäusern fern, da sitzen meist eh nur solche groben Gestalten wie Gnome, Zwerge, Magier, Oger, Elfen und andere Fabelwesen, die sich unter leichtem Alkoholeinfluss die Schädel einschlagen oder mit Magie die ganze Einrichtung zerlegen. Aber das war mir in diesem Moment egal, im Gasthaus wäre ich geschützt, könnte mich aufwärmen und etwas zu Essen und zu Trinken bekommen. Und wenn es gefährlich wird, fliege ich, sobald meine Flügel wieder etwas Kraft haben einfach schnell davon. Zur Sicherheit kontrollierte ich auch nochmal den Zauberkräutervorrat, den jede Fee immer mit sich führt sobald sie von Zuhause losfliegt. Ich hatte mühe die schwere Tür ohne Magie, welche mir die Barriere hier verbat zu öffnen, schaffte es aber dennoch ohne den Einsatz eines Krautes.

    Drinnen bot sich mir das übliche Gasthausbild, angetrunkene Gäste, offenbar gab es auch eine kleine Schlägerei aber zum Glück schienen die meisten Gäste schon auf ihre Zimmer gegangen sein oder ließen den Abend ruhig ausklingen. Ich sah mich noch ein paar Momente nervös um, betrachtete verächtlich das demolierte Mobiliar, dann ging ich zum Tresen und bestellte etwas zu Essen und zu Trinken. Wir Feen haben eigentlich keine explizite Feindschaft einer bestimmten Rasse gegenüber, arbeiten aber auch lieber für uns und mischen uns nur ein, wenn wir eine Chance sehen einen Streit zwischen anderen Rassen zu vermeiden. Allerdings haben nicht alle Rassen die gleiche Einstellung zu Feen, also blieb ich bei gesundem Misstrauen den übrigen Gästen gegenüber. Morgen früh würde ich ja schon wieder nach Hause aufbrechen, und den einen Abend wird schon nicht viel passieren.


    (Habe bisher selten solche Rollenspiele gespielt, aber hier mitzulesen machte mir schon so Spaß, das ich mal mit einsteigen musste. Die Kulisse würde eine gute Zeicheninspiration ergeben:))

  • Sonnenstrahlen schienen durch‘s Fenster in mein Gesicht und weckten mich. Langsam setzte ich mich in meinem Bett auf... Moment...Sonnenstrahlen?! Tatsächlich es war der erste richtig schöne Tag seit Ewigkeiten, der Sturm war nur noch zu Erkennen an den Regentropfen, die von den Blättern fielen. Ich machte mich frisch und zog‘ mich an. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich noch einmal an den verdutzten Blick der Zwergin dachte, herrlich. Irgendwie ist sie mir sympathisch.


    Und dann ist da noch diese Orgerin, war sie vielleicht eine Schülerin von Hrothgar, dem Zwergenmeisterschmied? Wenn dem so ist, könnte sie für meine Ermittlungen eine ganz entscheidende Rolle spielen. Die Meisten wissen nicht, dass er nicht nur begnadet in der Herstellung von Waffen war, sondern ebenso bei magischen Reliquien und Zauberstäben für den Orden. Da wir Elfen einen hohen Anteil in ihm ausmachen und sein Volk generell eigentlich nicht magiebegabt ist , missfiel das den eingeweihten Zwergen.


    Ich muss Antworten finden und werde dafür noch eine weitere Nacht hier verweilen. Unten bezahle ich diese gleich beim Wirt und bestelle mir ein Omelett zum Frühstück. Dieser Stefan (menschliche Namen klingen für mich immer etwas seltsam) verheimlicht mir etwas. Möglicherweise bietet sich später noch eine Gelegenheit ihn zur Rede zu Stellen.

    Beim Essen fällt mir ein Neuankömmling auf: eine Fee saß ganz verschüchtert am Ende des Raumes, ich prostete ihr von weitem zu.

    Sonst schien die Bar gerade ziemlich verlassen zu Sein und der Raufbold vom letzten Abend wurde wohl am Morgen des Hauses verwiesen.


    Anschließend ging ich an die frische Luft und merkte wie, nachdem ich das Portal einige Meter hinter mich ließ, meine magischen Kräfte zurückkehrten. Diese Erkenntnis könnte noch nützlich sein...


    Um die ächsten Schritte zu Planen begab‘ ich mich in den Schatten eines Baumes, um ungestört nachdenken zu Können. Am Fuße von ihm lag ein kleiner, verletzter Vogel, der nicht mehr fliegen konnte und ohne Hilfe wohl bald sterben würde. Nachdem ich mich gesetzt hatte, legte ich das Tier in meinen Schoß, um es zu Heilen. Nach nur wenigen Sekunden flatterte er von meiner Hand wieder nach oben in den unendlich weiten Himmel. Gedankenverloren sah ich ihm nach, während mich das Gefühl beschlich, dass ich beobachtet werde...