Akuma to Love Song » Review

große rote Augen

Die Manga-Serie „Akuma to Love Song„ hat es in sich. Sie befasst sich mit dem Thema Mobbing und dies auf eine sehr harte Weise. Erschienen ist die Serie bei „KAZÉ„.


Worum es in „Akuma to Love Song„ geht:


Maria ist von der christlichen St. Katria-Schule auf die Totsuka Oberschule gewechselt, da sie auf ihrer alten Schule handgreiflich gegenüber einem Lehrer geworden ist. Und wie so oft im Leben werden „Problemschüler“ einfach zur nächsten Schule abgeschoben, ohne nachzuforschen, was denn überhaupt der Grund für diese Entgleisung war.


Marias erster Tag an der neuen Schule geht voll in die Hose. Nicht weil sie tollpatschig oder gar hässlich ist. Nein! Das hat einen anderen Grund. Es liegt an ihrer direkten (andere sagen vorlauten) Art. Denn Maria sagt, was sie denkt. Und da Maria keinen Bock auf Gerüchte hat, erklärt sie gerade heraus, dass sie auf einen Lehrer eingedroschen hat und deshalb von der Schule verwiesen wurde. Die Bombe ist geplatzt.


Maria hatte natürlich einen Grund, warum der Lehrer sich damals eine eingefangen hat. Da sie die Fähigkeit hat, auf einen Blick einen anderen Menschen zu durchschauen, weiß sie sofort ob er ehrlich oder ein Heuchler ist. Aber anstatt dass sie ihre Fähigkeit gezielt einsetzt, spricht sie direkt aus was sie sieht. Und dies so direkt, dass es oftmals einfach nur unfreundlich wirkt. Und während Jungs schon mal über die eine oder andere Aussage hinweg sehen, sind Mädchen da schon etwas nachtragender.


Yusuke ist einer der wenigen, der trotz der Gerüchte zu Maria hält. Er gibt ihr Tipps, wie sie sich an der neuen Schule bewegen sollte. Maria versucht diese Tipps umzusetzen. Doch die Fronten zwischen den Mädels sind schon zu sehr verhärtet, als dass sich kurzfristig etwas ändern könnte. Ja am Anfang schlägt ihr Versuch sich ins Klassenteam einzubringen sogar in die negative Richtung aus. Mädchen sind halt nachtragend ...


Einschätzung:


Ich muss schon sagen: „Akuma to Love Song„ war harte Kost. Der erste Band geht richtig zur Sache. Man liest die Seiten und weiß genau, dass es sich so und nicht anders an vielen Schulen abspielt. Und nicht nur dort! Wie oft hören wir in den Medien von Mobbing in der Schule. Oder ganz aktuell Mobbing im Internet. Warum nur muss es immer so weit kommen?


Miyoshi Tomori hat hier ein wirklich gutes Werk abgeliefert. Mir gefällt es sehr dass nicht nur eine Seite, sondern das gesamte Geschehen gut dargestellt wurde. Denn nur wenn man alle Seiten kennt, kann man sich wirklich eine Meinung bilden. Eigentlich logisch oder? Doch die Realität sieht oftmals anders aus.


Ein wirklich gutes und lehrreiches Werk.


Fazit:


„Akuma to Love Song„ ist eine gelungene Mangareihe. Die Ernsthaftigkeit des Grundthemas Mobbing spricht für sich.


Auch wenn ich mich zum x-ten Mal wiederhole ... Ich finde es wichtig, dass Autoren in ihren Geschichten auch schwierige alltägliche Themen aufgreifen. Denn das Leben ist nun mal kein Zuckerschlecken. Und ein Superheld wird uns auch nicht helfen, wenn gerade mal was richtig schief geht.


Klare Empfehlung meinerseits! DENKT MIT!


„Akuma to Love Song„ ist etwas für dich, wenn du sachliche und logische Alltagsgeschichten magst.


Produktdetails
Titel Akuma to Love Song
Genres Romance
Autor Miyoshi Tomori
Einband Taschenbuch
Altersempfehlung ab 12 Jahre
Seitenanzahl 192
Serie Akuma to Love Song
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-88921-000-8
Verlag KAZÉ
Kaufmöglichkeiten amazon / Thalia / KAZÉ


Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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