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Foto aus dem Park am Sumōring Center in Tokio mit Blick auf den Skytree
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Artikel mit den Tags „EGMONT“

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Oventroja – Im Herzen der Ruinen

„Oventroja“ ist der zweite Band des Jovantore‑Universums und erschien bei Egmont Manga. Der Zeichner Daniel Eichinger führt die Geschichte fort, die mit „Jovantore“ ihren düsteren Ursprung nahm, und öffnet den Blick auf eine Welt, die sich im völligen Zusammenbruch befindet. Die Fortsetzung bleibt dem charakteristischen Stil des Künstlers treu und verbindet detailreiche Bildgewalt mit einer Erzählweise, die sich zwischen Horror, Science Fiction, Endzeitdrama und psychologischer Identitätssuche bewegt.

Die Handlung setzt unmittelbar nach den Ereignissen von Jovantore ein. Rita und Hatori befinden sich in der gigantischen Metropole Oventroja, als die Hochhäuser der Stadt plötzlich einstürzen. Die Atmosphäre ist geprägt von Chaos, Gewalt und völliger Orientierungslosigkeit. Die Ruinen wirken wie ein lebendiges, feindseliges Gebilde, das sich gegen seine Bewohner richtet. Die Stadt bricht nicht nur physisch zusammen, sondern auch gesellschaftlich. Plündernde Horden durchstreifen die Trümmer, und die Brutalität, mit der Menschen aufeinander losgehen, ist erschütternd. Die Darstellung erinnert an Endzeitwerke, die den Zusammenbruch der Zivilisation zeigen, jedoch mit einer Intensität, die sich deutlich von bekannten Vorbildern abhebt.
AnimeSzene.jp
27. August 2026 um 08:13
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Der Duft schlafloser Rosen

„Der Duft von Rosen in schlaflosen Nächten“ (為失眠的夜點上玫瑰香氛 / Wei Shimian De Ye Dian Shang Meigui Xiang Fen) erscheint bei Egmont Manga und stammt von Daisuke. Der taiwanische Manhua richtet sich an ein Publikum ab 18 Jahren und umfasst 162 Seiten. Als Einzelband erzählt er eine romantische Mystery‑Geschichte, die sich durch eine ruhige, atmosphärische Erzählweise auszeichnet. Die deutsche Erstauflage enthält zusätzlich ein Shikishi und eine Postkarte, was den Band auch sammlerisch interessant macht. Die Veröffentlichung folgt der taiwanischen Originalausgabe von Ever Glory Publishing und präsentiert eine Mischung aus emotionaler Spannung, kriminalistischem Rätsel und zarter Romantik.

Im Mittelpunkt steht der junge Polizist Koyama, der seit Wochen unter schwerer Schlaflosigkeit leidet. Seine Nächte sind unruhig, seine Gedanken kreisen unaufhörlich, und selbst kurze Ruhephasen bringen kaum Erholung. Auf Empfehlung seines Vorgesetzten sucht er schließlich Hilfe bei Henderson, einem Hypnotiseur mit ungewöhnlichem Ruf. Schon das erste Treffen verläuft anders als erwartet. Henderson wirkt charmant, leicht spöttisch und gleichzeitig professionell. Zwischen den beiden entsteht sofort eine besondere Dynamik, die den Ton der weiteren Begegnungen prägt. Jede Sitzung beginnt mit einem Räucherstäbchen, dessen einzigartiger Rosenduft Koyama augenblicklich beruhigt. Der Duft wird zu einem wiederkehrenden Motiv, das sowohl Trost als auch Unbehagen auslöst.
AnimeSzene.jp
18. Juni 2026 um 17:28
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Witch and Hound – Hexen, Macht & Verrat

Wenn ihr düstere Fantasy liebt, in der Hexen, Assassinen und politische Machtspiele aufeinanderprallen, dann ist „Witch and Hound“ (魔女と猟犬) genau der Titel, der euch fesseln wird. Die Serie von Rainy Kamitsuki und Lam, veröffentlicht bei EGMONT, verbindet mittelalterliche Atmosphäre mit Magie, Intrigen und Figuren, die moralisch alles andere als eindeutig sind.

Der Zeichenstil ist solide, atmosphärisch und unterstützt die düstere Stimmung, ohne sich in Details zu verlieren. Perfekt für alle, die Fantasy mit politischem Einschlag und gefährlichen Allianzen mögen.

Die Geschichte von Witch and Hound

Piggy, eine junge Zofe in einem Adelshaus, führt ein ruhiges, unscheinbares Leben – bis eines Tages ein neues Mädchen ins Haus gebracht wird: Noa. Sie soll ebenfalls als Zofe arbeiten, doch ihre Schönheit sorgt sofort für Gerüchte. Manche behaupten, sie sei eine Hexe.

Piggy erwischt Noa dabei, wie sie Milch und Brot aus dem Haus schmuggelt. Doch statt etwas Verbotenes zu tun, füttert Noa lediglich streunende Katzen. Piggy verspricht, sie nicht zu verraten – ein Versprechen, das ihr Leben verändern wird.

Denn die Hausherrin plant einen Hexenprozess. In dieser Welt gilt: Hexen empfinden keinen Schmerz. Also wird Noa gefoltert, um ihre Schuld zu beweisen. Magier erscheinen, um den Prozess zu überwachen. Doch dann geschieht das Unfassbare: Noa hat den Platz mit der Hausherrin getauscht.

Im darauffolgenden Chaos tötet Noa die Magier und mehrere Bewohner des Hauses. Piggy überlebt – und wird zur einzigen Zeugin eines Massakers, das das Machtgefüge der Region erschüttert.

Der Bericht erreicht Fürst Bud Grace, der sofort erkennt, dass sein Reich magische Unterstützung braucht. Sein Fürstentum ist militärisch stark, aber das benachbarte Reich Amelia verfügt über mächtige Magier. Ohne eigene magische Kräfte ist Bud Grace dem Untergang geweiht.

Das Königreich Löwe hat Noa inzwischen gefangen genommen. Bud Grace will sie für sein Reich gewinnen – als Waffe, als Schutz, als Machtfaktor. Dafür rekrutiert er Rollo Duvel, einen Assassinen der Gilde Black Hound. Ironischerweise ist diese Gilde darauf spezialisiert, Hexen zu jagen. Nun soll Rollo eine Hexe beschützen.

Gemeinsam mit Bud Grace und dessen Tochter Delirium reist Rollo nach Löwe, um Noa abzuholen. Doch plötzlich weigert sich das Königreich, sie auszuliefern. Die Lage spitzt sich zu, und Bud Grace erteilt Rollo einen Auftrag, der alles verändern könnte.

Der Manga entfaltet eine Welt, in der kleine Reiche ums Überleben kämpfen, während ein mächtiges Großreich das Monopol auf Magier besitzt. Um nicht ausgelöscht zu werden, bleibt den Schwächeren nur eines: sich mit den gefürchteten Hexen zu verbünden. Und ein Assassine, der sein Leben lang Hexen gejagt hat, muss nun eine von ihnen beschützen.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Witch and Hound“ ist eine düstere, politisch aufgeladene Fantasy‑Serie, die euch sofort in ihren Bann zieht. Die Welt ist rau, ungerecht und voller Machtspiele. Nichts ist schwarz‑weiß, und jede Figur trägt ihre eigenen Schatten mit sich herum.

Piggy ist eine stille Beobachterin, die plötzlich in Ereignisse hineingezogen wird, die weit über ihre Vorstellungskraft hinausgehen. Ihre Freundschaft zu Noa ist zart, gefährlich und emotional – ein Lichtpunkt in einer brutalen Welt.

Noa ist faszinierend: schön, gefährlich, geheimnisvoll. Sie ist keine typische Heldin, sondern eine Figur, die zwischen Opfer und Bedrohung schwankt. Ihre Kräfte sind gewaltig, ihre Moral unklar, und genau das macht sie so spannend.

Rollo Duvel ist ein Assassine, der sein Leben lang Hexen gejagt hat – und nun eine beschützen soll. Seine innere Zerrissenheit, seine Loyalität und seine Vergangenheit machen ihn zu einer der interessantesten Figuren des Mangas.

Die politischen Konflikte sind ein zentraler Bestandteil der Handlung. Kleine Reiche kämpfen ums Überleben, während ein übermächtiges Großreich seine Magier als Waffe einsetzt. Die Frage, wie weit man gehen darf, um sein Volk zu schützen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Der Zeichenstil ist solide und unterstützt die düstere Atmosphäre. Die Action ist klar inszeniert, die Charaktere wirken ausdrucksstark, und die Welt fühlt sich glaubwürdig an. Fans von dunkler Fantasy werden sich hier sofort zuhause fühlen.

Fazit

„Witch and Hound“ ist eine spannende, düstere Fantasy‑Serie voller Intrigen, Magie und moralischer Grauzonen. Die Figuren sind komplex, die Welt ist gefährlich, und die Handlung entwickelt sich schnell zu einem politischen Machtspiel, das euch nicht loslässt.

Wenn ihr Fantasy mögt, die nicht nur episch, sondern auch emotional und politisch ist, dann solltet ihr diesem Manga unbedingt eine Chance geben.

Wie steht ihr zu Geschichten, in denen Hexen und Assassinen gezwungen sind, zusammenzuarbeiten? Wir freuen uns auf eure Gedanken.
AnimeSzene.jp
3. April 2026 um 20:20
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Yamada & Kase – Liebe auf Distanz

Wenn ihr sanfte Girls‑Love‑Geschichten liebt, die nicht auf Drama um jeden Preis setzen, sondern auf echte Gefühle, kleine Unsicherheiten und den Zauber des Alltags, dann ist „Yamada und Kase‑san“ (山田と加瀬さん。) genau euer Wohlfühl‑Manga. Die Serie von Hiromi Takashima, veröffentlicht bei Egmont, begleitet zwei junge Frauen, die nach der Schule ihren eigenen Weg gehen – und trotzdem versuchen, ihre Beziehung lebendig zu halten.

Der Zeichenstil ist weich, warm und voller kleiner Details, die jede Szene liebevoll wirken lassen. Die Serie ist ideal für alle, die ruhige Romance, Uni‑Slice‑of‑Life und authentische Charakterentwicklung mögen.

Die Geschichte von Yamada und Kase‑san

Yui Yamada hat es geschafft: Sie beginnt ihr erstes Jahr an der Kasen Frauenuniversität am Rand von Tokio. Dort studiert sie Landwirtschaft und Gartenbau – ein Traum für sie, denn Pflanzen waren schon immer ihr Ruhepol. Da sie in der Nähe wohnt, übernimmt sie morgens das Bewässern der Gärten und findet schnell Anschluss.

Doch ein Gedanke begleitet sie jeden Tag: Kase.

Ihre Freundin studiert Sport an der Nikkei Universität, mitten in der Stadt. Eine Stunde Bahnfahrt trennt die beiden – und trotzdem macht Yamada sich regelmäßig auf den Weg, um Kase Blumen aus dem Uni‑Garten zu bringen. Für sie ist das nicht nur ein Geschenk, sondern ein Vorwand, um Kase zu sehen, ihre Nähe zu spüren und die Verbindung zwischen ihnen zu halten.

An der Uni lernt Yamada Hana Yoshimura kennen, eine Studentin, die für den Familienbetrieb das Züchten von Blumen studiert. Yamada bewundert sie dafür – und freut sich über die neue Freundschaft. Doch als sie Kase davon erzählt, reagiert diese überraschend eifersüchtig.

Der Grund ist simpel: Hana hat Yamada sofort angeboten, sie beim Vornamen zu nennen. Zwischen Yamada und Kase hingegen herrscht noch immer die höfliche Nachnamen‑Distanz. Für Kase ist das ein kleiner Stich ins Herz – und für Yamada ein Moment, in dem sie merkt, wie viel unausgesprochene Gefühle zwischen ihnen liegen.

Als Yamada Kases Geburtstag planen möchte, wird klar, wie wenig Zeit die beiden in der Vergangenheit wirklich miteinander hatten. In der Schule fiel Kases Geburtstag immer auf eine Veranstaltung, sodass sie ihn nie richtig feiern konnten. Jetzt will Yamada das nachholen – doch bevor es dazu kommt, lädt Hana sie zu einem Treffen ein, das von älteren Semestern organisiert wird, um Erstsemester „kennenzulernen“.

Kase ist alles andere als begeistert.

Die Eifersucht flammt erneut auf, und Yamada muss lernen, dass Nähe zu anderen Menschen in einer Beziehung manchmal Unsicherheiten auslöst – besonders, wenn man sich nicht täglich sieht.

Der Manga zeigt sehr feinfühlig, wie Yamada und Kase versuchen, ihren neuen Alltag zu meistern. Sie leben nicht mehr zusammen, sie haben neue Freundeskreise, neue Routinen und neue Herausforderungen. Die Distanz zwischen ihren Universitäten macht spontane Treffen schwierig, und das hektische Leben in Tokio ist für Yamada eine große Umstellung.

Gleichzeitig spürt man in jeder Szene, wie sehr die beiden aneinander hängen. Ihre Beziehung ist zart, ehrlich und manchmal unbeholfen – genau das macht sie so authentisch.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Yamada und Kase‑san“ ist eine dieser Serien, die euch nicht mit großen Twists überrollt, sondern mit kleinen Momenten berührt. Die Stärke liegt im Alltäglichen: in Gesprächen, Missverständnissen, Eifersucht, Nähe und dem Wunsch, trotz Distanz füreinander da zu sein.

Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet.

Yamada ist sanft, schüchtern und voller Herz. Sie liebt Pflanzen, kleine Gesten und die Ruhe des Landlebens.

Kase ist sportlich, selbstbewusst und manchmal etwas ungeschickt im Umgang mit ihren Gefühlen. Ihre Eifersucht wirkt nie toxisch, sondern menschlich – sie zeigt, wie sehr sie Yamada liebt und wie unsicher sie manchmal ist.

Der Zeichenstil von Hiromi Takashima passt perfekt zur Stimmung. Die Panels wirken leicht, warm und emotional. Humorvolle Szenen sind charmant umgesetzt, romantische Momente sind zart und nie übertrieben. Die Serie schafft es, intime Augenblicke jugendfrei und gefühlvoll darzustellen, ohne aufdringlich zu wirken.

neue Freundschaften, neue Umgebungen, unterschiedliche Stundenpläne, lange Wege, kleine Missverständnisse und das Gefühl, manchmal nicht genug Zeit füreinander zu haben.

Genau das macht die Serie so relatable – egal, ob ihr selbst schon einmal eine Fernbeziehung hattet oder einfach Geschichten mögt, die sich Zeit nehmen, um Gefühle wachsen zu lassen.

Fazit

„Yamada und Kase‑san“ ist eine warmherzige, ruhige und authentische Girls‑Love‑Serie, die euch mit sanften Emotionen, liebevollen Zeichnungen und realistischen Herausforderungen abholt. Sie zeigt, wie schwer und gleichzeitig schön es sein kann, eine Beziehung im neuen Lebensabschnitt weiterzuführen.

Wenn ihr Romance ohne Drama‑Overkill mögt, dann ist dieser Manga ein echtes Wohlfühl‑Highlight.

Wie steht ihr zu Fernbeziehungen in Manga? Wir freuen uns auf eure Gedanken.
AnimeSzene.jp
29. März 2026 um 20:59
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The Serpent Bride – Göttin im Schulalltag

Wenn ihr Lust auf eine Mischung aus Schulalltag, göttlicher Mythologie, Humor und einer ordentlichen Portion Chaos habt, dann ist „The Serpent Bride“ (白蛇のはなむこ) von Morohe Yoshida genau der Titel, der euch überraschen wird. Der Manga erscheint bei Egmont und verbindet klassische Romance‑Elemente mit einer übernatürlichen Wendung, die so unerwartet wie unterhaltsam ist.

Der Zeichenstil ist verspielt, detailreich und bietet viele charmante Perspektiven – perfekt für alle, die humorvolle Fantasy mit Ecchi‑Elementen mögen, ohne dass es zu explizit wird.

Die Geschichte von The Serpent Bride

Tsubaki Niizuma ist ein Pechmagnet. Egal, wer in seiner Nähe ist – irgendetwas geht schief. Kein Wunder, dass er sich entschieden hat, keine Freunde zu haben. Fast keine … denn da ist Sakuya Tsukiyoshi, seine Kindheitsfreundin, die ihn seit dem Kindergarten begleitet. Sie ist schön, intelligent, selbstbewusst und ein echtes Ass im Kendo. Für Tsubaki ist sie unerreichbar – und doch hofft er insgeheim, dass sie sich an ihr altes Eheversprechen erinnert.

An einem gewöhnlichen Schultag warnt der Lehrer vor einem seltsamen Mann, der in der Gegend gesichtet wurde. Tsubaki begleitet Sakuya nach Hause, um sie zu schützen – auch wenn sie das eher andersherum sieht. Ihr Weg führt sie durch einen Park mit einem Schrein, an dem eine neue Schlangenstatue steht. Tsubaki hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie täglich zu reinigen, weil sie immer wieder verschmutzt ist.

Doch dann werden die beiden plötzlich angegriffen. Sakuya wird schwer verletzt – und steht kurz darauf völlig gesund wieder auf. Sie erklärt dem fassungslosen Tsubaki, dass sie nun Byakuda sei, die weiße Schlange, gesandt von den Göttern.

Dass etwas nicht stimmt, merkt Tsubaki sofort. Byakuda holt den Angreifer ein und tötet ihn ohne Zögern. Am nächsten Morgen glaubt Tsubaki, alles sei nur ein Traum gewesen. Doch als Sakuya ihn abholt, fordert sie ihn auf, sie privat Byakuda zu nennen. In der Öffentlichkeit soll er sie weiterhin Sakuya nennen.

Byakuda verspricht, sein Unglück zu vertreiben – und tatsächlich scheint Tsubaki plötzlich vom Glück verfolgt zu sein. Doch während er sich über die Ruhe freut, wächst seine Sorge um Sakuya. Denn Byakuda hat zwar ihre Erinnerungen, aber nicht ihre Persönlichkeit. Sie gibt das geliebte Kendo auf, ist aggressiv gegenüber jedem, der ihnen zu nahe kommt, und klammert sich regelrecht an Tsubaki.

Gleichzeitig verwöhnt sie ihn, überschüttet ihn mit Aufmerksamkeit und hat keinerlei Scham, intime Details aus Sakuyas Leben auszuplaudern. Für Tsubaki ist das alles ein emotionales Chaos: Er liebt Sakuya – aber Byakuda ist nicht Sakuya. Und je mehr Zeit vergeht, desto klarer wird, dass Byakuda nicht die einzige göttliche Präsenz ist, die Menschen übernehmen kann.

Der Manga erzählt von einem Jungen, der versucht, seine Freundin zurückzubekommen, während ein göttliches Wesen ihren Körper bewohnt und sein Leben komplett auf den Kopf stellt. Humor, Fantasy, Romantik und ein Hauch Ecchi verschmelzen zu einer Geschichte, die gleichzeitig süß, chaotisch und überraschend düster ist.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„The Serpent Bride“ lebt von seiner Dynamik. Tsubaki ist ein liebenswerter, etwas überforderter Protagonist, der ständig zwischen Pech, Glück und göttlichem Wahnsinn hin‑ und hergerissen wird. Seine Gefühle für Sakuya sind ehrlich und warm, und genau deshalb trifft ihn die Veränderung so hart.

Byakuda hingegen ist eine Naturgewalt: direkt, körperlich, unerschrocken und völlig frei von menschlicher Zurückhaltung. Ihre Art sorgt für viele humorvolle Momente, aber auch für emotionale Konflikte, die der Geschichte Tiefe verleihen.

Der Zeichenstil von Morohe Yoshida ist ein echtes Highlight. Die Panels sind detailreich, die Figuren ausdrucksstark, und die Mischung aus Humor, Action und Ecchi ist visuell sehr ansprechend umgesetzt. Besonders Fans von verspielten, leicht sexy Illustrationen kommen hier auf ihre Kosten – ohne dass es je zu explizit wird.

Was den Manga besonders macht, ist die unerwartete Wendung nach dem Angriff. Die Geschichte beginnt wie eine typische Schulromance, kippt dann aber in eine übernatürliche Richtung, die euch sofort fesselt. Die Spannung entsteht nicht nur durch die göttlichen Elemente, sondern auch durch die Frage, ob Tsubaki Sakuya jemals zurückbekommen kann – und was Byakuda wirklich will.
Der Auftaktband macht unglaublich viel Spaß. Er ist witzig, überraschend, manchmal chaotisch und emotionaler, als man zunächst erwartet. Das Ende sorgt für einen kleinen Schockmoment und macht neugierig auf die kommenden Bände.

Die Reihe läuft in Japan noch, und es ist spannend zu sehen, wohin sich die Geschichte entwickelt. Besonders, weil immer mehr göttliche Wesen auftauchen könnten, die das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Mythos durcheinanderbringen.

Fazit

„The Serpent Bride“ ist ein energiegeladener, humorvoller und überraschend emotionaler Manga, der euch mit einer Mischung aus Schulalltag, Mythologie und göttlichem Chaos begeistert. Die Figuren sind liebenswert, die Wendungen unerwartet und der Zeichenstil ein echter Hingucker.

Wenn ihr Lust auf eine Fantasy‑Romance habt, die euch zum Lachen bringt und gleichzeitig neugierig auf mehr macht, dann solltet ihr unbedingt reinschauen.

Wie steht ihr zu Geschichten, in denen ein göttliches Wesen den Alltag komplett auf den Kopf stellt? Wir freuen uns auf eure Gedanken.
AnimeSzene.jp
28. März 2026 um 05:34
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Mirai Nikki Rezension/Review

„Mirai Nikki“ (未来日記) stammt von Mangaka Sakae Esuno und erscheint bei Egmont. Die Serie gehört ins Shounen-Genre, kombiniert Mystery, Drama und Thriller-Elemente und hat sich längst einen Platz als Kultreihe erarbeitet. Mit ihrem Mix aus psychologischer Spannung, Action und einer unvergesslichen Hauptfigur – Yuno Gasai – zieht die Geschichte Leser*innen sofort in ihren Bann.

Die Geschichte von „Mirai Nikki“

Yukiteru Amano ist ein einsamer Schüler, der sich von seinen Klassenkameraden zurückgezogen hat. Seine einzigen „Freunde“ sind sein Handy, auf dem er Tagebuch führt, und zwei imaginäre Figuren: Deus ex Machina, der König von Zeit und Raum, und Murmur, sein Zimmermädchen.

Eines Tages kündigt Deus ein Spiel an. Yukiteru entdeckt plötzlich Nachrichten auf seinem Handy, die von Ereignissen aus seiner Zukunft berichten. Zunächst ist er begeistert: Er kann Prüfungen bestehen und Schulbullies ausweichen. Doch bald wird klar, dass er Teil eines tödlichen Spiels ist.

Zwölf Menschen besitzen sogenannte Zukunftstagebücher. Wer sein Tagebuch verliert oder es zerstört wird, stirbt. Das Ziel: Nur ein Tagebuchträger darf überleben – und dieser wird der neue Gott über Zeit und Raum.

Schon früh wird Yukiteru zum Ziel der anderen Spieler. Nur Yuno Gasai, seine Klassenkameradin, steht ihm zur Seite. Sie ist unsterblich in ihn verliebt und beschützt ihn mit allen Mitteln – doch ihre obsessive Liebe macht sie gleichzeitig zu einer gefährlichen Stalkerin.

Der Manga entwickelt sich zu einem gnadenlosen Thriller, in dem Yukiteru und Yuno gegen Serienmörder, Attentäter und andere Tagebuchträger kämpfen. Jeder Gegner hat ein eigenes Tagebuch mit besonderen Fähigkeiten, was die Kämpfe unvorhersehbar und spannend macht.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Mirai Nikki“ ist ein Paradebeispiel für einen Shounen-Thriller, der Mystery und Drama perfekt verbindet. Die Grundidee – ein Spiel um Leben und Tod mit Zukunftstagebüchern – ist faszinierend und sorgt für ständige Spannung.

Besonders stark ist die Dynamik zwischen Yukiteru und Yuno. Yukiteru ist unsicher, schwach und oft überfordert, während Yuno obsessiv, gefährlich und zugleich unersetzlich ist. Ihre Beziehung ist das Herzstück der Geschichte und macht den Manga einzigartig.

Die Kämpfe sind brutal, die Gegner skrupellos, und die Handlung bleibt unvorhersehbar. Jede neue Begegnung bringt Wendungen, die Leser*innen fesseln. Gleichzeitig wirft die Serie Fragen über Vertrauen, Liebe und Macht auf.

Grafisch ist der Manga solide und unterstützt die düstere Atmosphäre. Besonders die Action-Szenen und Yunos emotionale Ausbrüche sind eindrucksvoll umgesetzt.
„Mirai Nikki“ ist ein Manga, der euch keine Ruhe lässt. Er ist spannend, intensiv und voller Überraschungen – ein Werk, das man kaum aus der Hand legen kann.

Fazit

„Mirai Nikki“ ist ein Thriller-Manga, der euch mit seiner Mischung aus Mystery, Drama und Action fesselt. Die Geschichte von Yukiteru und Yuno zeigt, wie Liebe und Obsession ineinander übergehen können – und wie gefährlich es ist, wenn die Zukunft in einem Tagebuch geschrieben steht.

Für Fans von spannenden Shounen-Reihen ist „Mirai Nikki“ ein absolutes Muss. Diskutiert mit uns: Was macht für euch den Reiz an solchen Survival-Games aus – die Action oder die psychologische Spannung?
AnimeSzene.jp
14. März 2026 um 12:05
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Gaea-Tima Rezension /Review

„Gaea-Tima“ (大怪獣ゲァーチマ) stammt von Mangaka Kent, bekannt durch Colorless, und erscheint als Serie bei Egmont. Der Manga verbindet Seinen, Science Fiction, Drama und Mystery zu einer ungewöhnlichen Kaiju-Geschichte, die nicht nur auf Action setzt, sondern auch auf die emotionale Entwicklung der Figuren. Statt eines klassischen Monster-vs.-Stadt-Szenarios erleben wir hier, wie eine junge Frau eine besondere Verbindung zu einem Kaiju aufbaut – und dadurch in ein Netz aus Geheimnissen, Gefahren und Machtkämpfen gerät.

Die Geschichte von „Gaea-Tima“

Vor der Stadt Sukuba taucht ein riesiger Kaiju auf, den die Bewohner „Gaea-Tima“ nennen. Mit einer gewaltigen Flutwelle überschwemmt er die Stadt, zerstört Gebäude, verschwindet dann wieder – und hinterlässt schwarzen Schlamm, der Fische anlockt und die Stadt reich macht. Trotz der Zerstörung sind die Bewohner dankbar, denn Gaea-Tima hat ihnen Wohlstand gebracht.

Die Freundinnen Miki und Miyako überleben die Flutwelle nur knapp. Zehn Jahre später geht Miki nach Tokio, während Miyako bleibt. Um ihr Trauma zu verarbeiten, beginnt sie Figuren von Gaea-Tima zu modellieren – so erfolgreich, dass ihr Laden, die Morino GmbH, bekannt wird.

Eines Tages besucht der Ozeanologe Tatsukuni ihren Laden. Er ist fasziniert von Gaea-Tima, während Miyako diese Begeisterung nicht nachvollziehen kann. Doch plötzlich taucht ein neuer Kaiju auf. Die Stadt ist zwar vorbereitet, doch die Abwehr wird mühelos zerstört. Während alle fliehen, läuft Tatsukuni zum Meer, um das Monster aus der Nähe zu betrachten. Miyako folgt ihm, um ihn zu warnen.

Als der Kaiju sie bemerkt, zerstört er den Schiffsanleger. Miyako und Tatsukuni überleben, können aber nicht fliehen. In diesem Moment hustet Miyako eine Murmel aus – und aus ihr entsteht Gaea-Tima. Sofort stürzt er sich auf den neuen Kaiju und besiegt ihn, bevor er erstarrt.

Damit beginnt eine Geschichte, in der Miyako eine besondere Verbindung zu Gaea-Tima entwickelt. Diese zieht nicht nur die Aufmerksamkeit einer Organisation auf sich, die Kaiju bekämpft, sondern auch die anderer Kaijus.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Gaea-Tima“ ist kein klassischer Kaiju-Manga, sondern verbindet Action mit Mystery und Charakterentwicklung. Miyako als Protagonistin trägt die Handlung: Sie ist traumatisiert, nachdenklich und zugleich stark genug, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Ihre Verbindung zu Gaea-Tima ist geheimnisvoll und eröffnet Fragen, die weit über das übliche Monster-Setting hinausgehen.

Der Kontrast zwischen Miyako und Tatsukuni ist besonders spannend. Während sie vorsichtig und reflektiert ist, zeigt er eine fast kindliche Begeisterung für Kaiju. Diese Gegensätze machen die Dynamik zwischen den Figuren interessant und treiben die Handlung voran.

Die Action-Szenen sind gelungen und visuell eindrucksvoll. Besonders der Kampf zwischen Gaea-Tima und dem neuen Kaiju zeigt, zu was die Monster fähig sind. Gleichzeitig bleibt die Geschichte nicht bei der Zerstörung stehen, sondern deutet größere Zusammenhänge an: Miyakos Rolle, die Organisation, die Kaiju bekämpft, und die Frage, ob Gaea-Tima ein Beschützer oder eine Bedrohung ist.

Grafisch überzeugt der Manga mit detailreichen Kaiju-Designs und stimmungsvollen Zeichnungen. Die Atmosphäre ist dicht, die Charaktere individuell gestaltet, und die Panels transportieren sowohl Action als auch ruhige Momente.

„Gaea-Tima“ ist ein Manga für alle, die Kaiju lieben, aber mehr als nur Kämpfe sehen wollen. Die Mischung aus Action, Drama, Mystery und Charakterentwicklung macht die Serie besonders.

Fazit

„Gaea-Tima“ ist ein spannender Auftakt, der euch mit Action, Mystery und einer ungewöhnlichen Protagonistin fesselt. Miyakos Verbindung zu Gaea-Tima eröffnet Fragen, die weit über das klassische Kaiju-Genre hinausgehen. Für Fans von Seinen, Science Fiction und Kaiju-Action ist dieser Manga eine klare Empfehlung.

Diskutiert mit uns: Was macht für euch einen guten Kaiju-Manga aus – die Kämpfe, die Atmosphäre oder die Figuren?
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13. März 2026 um 12:07
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Wie die Stille des Ozeans Rezension/Review

„Wie die Stille des Ozeans“ (キミがいなくなった冬の海) stammt von Mangaka Kuzu Saitou und erscheint als Einzelband bei Egmont. Der Manga erzählt eine ruhige, melancholische Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern, die durch einen Unfall aus ihrer vertrauten Nähe gerissen werden. Statt auf große Dramatik setzt der Band auf leise Zwischentöne, kleine Gesten und die Frage, wie Liebe bestehen kann, wenn Erinnerung und Selbstverständlichkeit verloren gehen.

Die Geschichte von „Wie die Stille des Ozeans“

Shu Katsuna und Sena Fujiharu kennen sich seit der Schulzeit, doch erst nach dem Abschluss finden sie wirklich zueinander. Zufällig treffen sie sich am winterlichen Meer wieder und beginnen, eine enge Routine aufzubauen. Shu, inzwischen Angestellter, und Sena, der studiert, verbringen ihre freie Zeit miteinander. Besonders Shu fühlt sich in Senas Nähe befreit und glücklich.

Ihre Treffen verlagern sich bald in Shus Wohnung, wo sie bis tief in die Nacht Videospiele spielen. Als Sena eines Tages übernachtet, küsst Shu ihn spontan – ein Moment voller Nähe, der ihn zugleich mit Schuldgefühlen erfüllt. Doch bevor sie ihre Gefühle offen aussprechen können, passiert ein Unfall.

Beide werden verletzt, doch während Shus Wunden schnell verheilen, verliert Sena sein Gedächtnis des letzten Jahres. Damit sind auch die Erinnerungen an ihre Beziehung ausgelöscht. Sena nennt Shu wieder mit dem Nachnamen, als wären sie nur alte Bekannte. Shu ist hin- und hergerissen: Er hat die Beziehung verloren, doch zugleich auch den Kuss, der ihn belastet hat.

Trotzdem kümmert er sich um Sena, lädt ihn wieder zum Spielen ein und versucht, die alte Nähe zurückzuholen. Doch die vielen kleinen Selbstverständlichkeiten, die ihr Zusammenleben geprägt haben, sind verschwunden. Schließlich verschwindet Sena erneut – und Shu findet ihn wieder am Meer, dem Ort, an dem ihre Geschichte begann.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Wie die Stille des Ozeans“ ist ein Manga, der von seiner Atmosphäre lebt. Statt auf große Wendungen setzt er auf stille Momente, auf Blicke, Schweigen und kleine Gesten. Die Geschichte zeigt, wie fragil Nähe sein kann, wenn Erinnerung verloren geht, und wie Liebe sich neu sortieren muss.

Die Themen sind universell: Amnesie, Selbstfindung, das Ringen mit der eigenen Sexualität und der Verlust eines vertrauten „Wir“. Der Band arbeitet mit einer konstant melancholischen Stimmung, die perfekt zur winterlichen Kulisse passt. Für Leser*innen, die introspektive Figuren und ruhige Erzählungen mögen, ist das ein Highlight.

Besonders gelungen ist die Sensibilität, mit der die Beziehung zwischen Shu und Sena dargestellt wird. Trotz aller Widrigkeiten bleiben Respekt und Wertschätzung spürbar. Die Geschichte ist nicht laut oder schrill, sondern leise und emotional. Sie zeigt, dass Liebe nicht immer große Worte braucht, sondern manchmal nur die Bereitschaft, füreinander da zu sein.

Grafisch ist der Manga durchschnittlich, doch die Zeichnungen unterstützen die Atmosphäre. Ruhige Panels, viel Raum für Stimmung und kleine Details machen die Geschichte visuell stimmig. Der Zeichenstil trägt dazu bei, die melancholische Grundstimmung zu verstärken.

Für alle, die eine intensive, ruhige Geschichte suchen, die ohne viel Spice auskommt, ist „Wie die Stille des Ozeans“ eine klare Empfehlung.

Fazit

„Wie die Stille des Ozeans“ ist ein Einzelband, der euch mit seiner melancholischen Stimmung und seiner sensiblen Darstellung von Nähe und Verlust fesselt. Die Geschichte von Shu und Sena zeigt, wie Liebe auch dann bestehen kann, wenn Erinnerung und Selbstverständlichkeit verschwinden.

Für Fans von Boys Love, die introspektive Figuren und ruhige Erzählungen mögen, ist dieser Manga ideal. Diskutiert mit uns: Was macht für euch eine gute BL-Geschichte aus – die leisen Zwischentöne oder die großen Dramen?
AnimeSzene.jp
12. März 2026 um 14:38
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Even if You Are Stupid Rezension/Review

„Even if You Are Stupid …“ (バカで弱くて無様でも) stammt von Mangaka Chiyozaki und erscheint als Serie bei Egmont. Der Manga verbindet Boys Love mit einem intensiven Drama, das sich um Identität, Selbstbild und die Schattenseiten der Modelbranche dreht. Statt einer leichten Romanze erwartet euch hier ein raues, konfliktreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei Männern, die beide mit ihren eigenen Unsicherheiten und Blockaden kämpfen.

Die Geschichte von „Even if You Are Stupid …“

Im Zentrum steht Kikumaru Saijo, ein junger Student, der nebenbei erfolgreich als Model arbeitet. Bei Frauen ist er begehrt, doch das Gerücht geht um, dass er seine Freundinnen schnell fallen lässt. Der Grund: Kikumaru ist schwul, kann es aber nicht offen zeigen. Männer ziehen ihn an, doch er traut sich nicht, mit ihnen zu sprechen. Selbst zu langjährigen Kollegen wie dem Fotografen Niimi hält er Abstand.

Mit Frauen zu reden fällt ihm leicht, doch sobald Gefühle entstehen, zieht er sich zurück. Eine Beziehung mit körperlicher Nähe kommt für ihn nicht infrage. So geht er auch nur widerwillig zu einer Party der Agentur Monna Lisa, wo er von Frauen angebaggert und von Männern in Gespräche gedrängt wird. Betrunken und überfordert landet er auf der Toilette – und dort trifft er Kuniyuki Asakura.

Kuniyuki hilft ihm, stellt sich als Model vor und fragt ihn unverblümt, ob er schwul sei. Überraschend stellt sich heraus, dass auch Kuniyuki und Niimi schwul sind. Für Kikumaru ist das ein Befreiungsschlag: Endlich hat er jemanden, mit dem er offen reden kann. Die beiden treffen sich öfter, zunächst in Restaurants, schließlich im Hotelbett. Dort zeigt sich, dass Kikumaru unerfahren ist, während Kuniyuki die Rolle des Erfahrenen übernimmt.

Doch nach dieser Nacht meldet sich Kuniyuki nicht mehr. Kikumaru sucht ihn verzweifelt und findet ihn schließlich im Rotlichtviertel in den Armen einer Frau. Kuniyuki erklärt, es sei nur ein One-Night-Stand gewesen, doch als Kikumaru ihn direkt fragt, ob er wirklich schwul sei, wird er mit der Antwort „Ich bin hetero“ abserviert.

Für Kikumaru ist das ein Schock. Er erlebt zum ersten Mal, wie es ist, selbst abserviert zu werden – genau wie die Frauen, die er zuvor zurückgewiesen hat. Sein einziger Hoffnungsschimmer ist Yuri, Kuniyukis Schwester, doch auch sie hat er bereits gedatet und fallen gelassen.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Even if You Are Stupid …“ ist kein fluffiger Boys-Love-Manga, sondern ein intensives Drama über Identität, Selbsttäuschung und die Schwierigkeiten des Outings. Die Geschichte zeigt, wie Kikumaru zwischen Selbstbild und Fremdbild zerrissen ist. Er lebt ein Hetero-Image, datet Frauen, obwohl er nichts empfindet, und stößt sie schließlich weg. Diese Taten holen ihn ein, als er selbst von Kuniyuki zurückgewiesen wird.

Die Dynamik zwischen Kikumaru und Kuniyuki ist komplex und ambivalent. Kuniyuki wirkt charismatisch, aber auch distanziert und emotional blockiert. Kikumaru rennt ihm hinterher, lässt ihm alles durchgehen, und Kuniyuki verhält sich trotz seines Alters oft kindisch. Dieses Chaos aus Anziehung, Zurückweisung und Unsicherheit macht die Geschichte spannend und gleichzeitig frustrierend.

Der Manga spielt bewusst mit Identitätsfragen, Bindungsangst und den Schattenseiten der Modelbranche. Er zeigt, wie verletzend es ist, Beziehungen einzugehen, ohne echte Gefühle zu haben – und wie sehr das alle Beteiligten prägt. Gleichzeitig wirft er Fragen auf: Ist Oberflächlichkeit schlimm, wenn man dazu steht? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um sich zu verlieben?

Grafisch überzeugt der Manga mit einem klaren, ansprechenden Zeichenstil, der die Emotionen der Figuren stark transportiert. Besonders positiv: Die Szenen sind ohne störende Balken dargestellt, was die Intensität der Handlung verstärkt.

„Even if You Are Stupid …“ ist eine Serie, die euch nicht mit romantischer Leichtigkeit verwöhnt, sondern euch mit Drama, Konflikten und ambivalenten Figuren herausfordert. Wer komplexe BL-Geschichten liebt, wird hier fündig.

Fazit

„Even if You Are Stupid …“ ist eine Serie, die euch mitreißt, weil sie unbequem ist. Sie zeigt die Schattenseiten von Identität und Beziehungen, stellt Fragen über Ehrlichkeit und Selbstbild und bietet gleichzeitig eine spannende, dramatische Handlung.

Für Fans von Boys Love, die mehr Tiefe und Konflikt suchen, ist dieser Manga eine klare Empfehlung. Diskutiert mit uns: Was macht für euch eine gute BL-Geschichte aus – die romantische Leichtigkeit oder die konfliktreiche Tiefe?
AnimeSzene.jp
11. März 2026 um 14:45
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Georgie ist zurück

Wenn Ihr auf der Suche nach einer emotionalen Achterbahnfahrt seid, die Euch mitten ins Herz trifft und Euch gleichzeitig in eine vergangene Zeit entführt, dann solltet Ihr unbedingt einen Blick in „Georgie“ (japanisch: ジョージィ!) werfen. Diese Manga-Serie, gezeichnet von Yumiko Igarashi und geschrieben von Man Izawa, ist ein echtes Juwel des klassischen Shōjo-Genres. Sie ist nostalgisch, dramatisch und voller Gefühl. Auch wenn Ihr bisher nichts mit „Georgie“ zu tun hattet, werdet Ihr schnell merken, dass diese Geschichte etwas Besonderes ist.

Die Geschichte von „Georgie“:

„Georgie“ spielt im Australien des 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens namens Georgie, das mit ihren Brüdern Abel und Arthur auf einer Farm im Busch lebt. Ihr Alltag ist geprägt von Abenteuerlust, wilden Tieren...
AnimeSzene.jp
3. Februar 2026 um 04:07
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Seltsame Ereignisse im Einkaufsviertel Nekomachi

Na, seid ehrlich, im ersten Moment habt ihr tatsächlich an eine interessante Nachricht aus Tokio gedacht. :-) Auch wenn in Tokio viel passiert, geht es hier um eine Manga-Serie mit dem verheißungsvollen Titel „Seltsame Ereignisse im Einkaufsviertel Nekomachi“ (怪奇千万!猫町商店街). Deme Kingyobachi erzählt von Katzen, die als Menschen leben oder umgekehrt. Falls euch das Thema interessiert, dann schaut euch bei EGMONT um.

Worum es in „Seltsame Ereignisse im Einkaufsviertel Nekomachi“ geht:

Im fiktiven Viertel Nekomachi, welches sich in Tokio befindet, gibt es viele Katzenstatuen zu sehen. In vergangener Zeit gab es auch eine Menge Katzen, die aber leider mit der Zeit alle gefangen wurden, um ihnen zu helfen, versteht sich. Und heute? Wenn man heute noch Katzen sieht, kann es sein, dass es sich um Katzen handelt ...
AnimeSzene.jp
1. Februar 2025 um 07:14
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Maria’s Judgement Rezension / Review

Was tun, wenn der eigene Sohn durch Mitschüler in den Tod getrieben wird und der Vater, ein Polizist, diesem Geschehen nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt? Vor dieser Frage steht die Hausfrau Mari Nagare. Wie sie damit umgeht, davon erzählt die Manga-Serie „Maria’s Judgement“ (聖母の断罪) von Kazuki und Junto Kamejima, die bei EGMONT im Programm ist.

Worum es in „Maria’s Judgement“ geht:

Maria hat einen Sohn, der ihr ganzer Stolz ist. Er geht noch zur Mittelschule, würde diese aber gerne meiden, da er von anderen Mitschülern gemobbt wird. Davon weiß Maria jedoch nichts. Als sich ihr Sohn eines Nachts aus dem Haus schleicht und von einem Lkw überfahren wird, erfährt sie die ganze Wahrheit hinter den Verletzungen, die ihr Sohn ...
AnimeSzene.jp
20. Januar 2025 um 07:01
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