How I Met My Soulmate Rezension/Review
Die Geschichte von „How I Met My Soulmate“
Im Mittelpunkt steht Yuki Honda, eine Studentin, die vom Land in die große Stadt gezogen ist. Nach zwei Jahren Studium ist sie frustriert, denn die erhoffte große Liebe hat sie noch nicht gefunden. Auch ihre Freundin Sanae kann ihr nicht helfen – sie studieren beide an einer reinen Frauen-Uni, und Yukis Abneigung gegen Gokon macht die Suche nicht leichter.
Sanae schlägt schließlich vor, einen Club zu besuchen. Yuki ist skeptisch, denn laute Musik scheint ihr kein guter Ort für Gespräche. Doch Sanae hat sich erkundigt: Viele Besucher kommen in den Club, um neue Menschen kennenzulernen. Tatsächlich treffen die beiden dort verschiedene Männer, doch erst gegen Ende des Abends lernen sie Iori Soma und Kaji kennen. Während Sanae sich mit Kaji sofort versteht, hat Yuki mit Iori Probleme. Er wirkt mürrisch, durchschaut sie leicht – und ist zudem stark betrunken.
Über Kaji erfährt Yuki später, dass Iori sein Benehmen leid tut. Sanae gibt ihr seine Nummer, doch Yuki schickt ihm nur eine Nachricht, dass er sich nicht entschuldigen müsse. Umso überraschter ist sie, als Iori sich kurz darauf meldet und sich tatsächlich entschuldigt. Mit der Zeit findet Yuki ihn sympathisch.
In einem Gespräch fragt Iori sie, warum sie überhaupt im Club war. Er vermutet richtig, dass Yuki jemanden kennenlernen wollte. Als sie ihm erklärt, dass sie keinen Freund, sondern einen Seelenverwandten sucht, ist er verblüfft – und bietet ihr an, ihr bei der Suche zu helfen. Yuki weiß nicht, warum, aber nach diesem Gespräch fühlt sie sich zum ersten Mal seit langer Zeit glücklich.
Der Manga erzählt von Yukis Suche nach dem richtigen Partner und von Iori, der ihr dabei hilft – scheinbar selbstlos, doch mit eigenen Gründen.
Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet
„How I Met My Soulmate“ ist eine klassische Shojo-Romance, die sich ganz auf die Suche nach der großen Liebe konzentriert. Yuki ist eine sympathische Protagonistin, deren Frustration viele nachvollziehen können: Der Umzug in die Stadt, die Hoffnung auf neue Begegnungen, und die Enttäuschung, wenn die große Liebe ausbleibt.
Besonders spannend ist die Dynamik zwischen Yuki und Iori. Während er zunächst mürrisch und unnahbar wirkt, zeigt er später eine andere Seite. Seine Bereitschaft, Yuki bei der Suche nach einem Seelenverwandten zu helfen, ist ungewöhnlich – und deutet darauf hin, dass er selbst mehr mit dieser Suche verbindet, als er zugibt.
Die Geschichte lebt von kleinen Momenten, von Gesprächen und Begegnungen, die Yukis Gefühlswelt widerspiegeln. Sie ist nicht laut oder dramatisch, sondern eher leise und introspektiv. Das macht den Manga besonders für Leser*innen interessant, die Slice-of-Life-Elemente mögen und sich mit der Suche nach Nähe und Verbundenheit identifizieren können.
Grafisch ist der Manga solide umgesetzt. Der Zeichenstil ist klar und unterstützt die romantische Atmosphäre. Besonders die emotionalen Szenen zwischen Yuki und Iori sind eindrucksvoll dargestellt und tragen zur Stimmung bei.
Für Fans von Shojo-Romance ist „How I Met My Soulmate“ ein Muss. Die Serie bietet eine Mischung aus Alltagsnähe, romantischer Spannung und der Frage, ob es wirklich einen Seelenverwandten gibt.
Fazit
„How I Met My Soulmate“ ist eine Serie, die euch mit ihrer romantischen Atmosphäre und ihrer introspektiven Erzählweise fesselt. Die Geschichte von Yuki und Iori zeigt, dass die Suche nach Liebe nicht immer einfach ist – und dass manchmal gerade die unerwarteten Begegnungen das größte Glück bringen.
Für alle, die Shojo, Slice of Life und romantische Geschichten lieben, ist dieser Manga eine klare Empfehlung. Diskutiert mit uns: Glaubt ihr an Seelenverwandte oder denkt ihr, dass Liebe immer eine Entscheidung ist?
