Low Tide in Twilight Rezension / Review
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Stefan -
12. Januar 2025 um 05:11 -
1.254 Mal gelesen -
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Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Mittlerweile dürfte jedem aufgefallen sein, dass der Boys-Love-Sektor wieder ordentlich bespielt wird. Fast jeder Verlag hat entsprechende Publikationen am Start, manche mit extremen Darstellungen. Einer dieser Kandidaten ist Band 1 der Manhwa-Serie „Low Tide in Twilight“ (물가의 밤) von Euja, den wir papertoons verdanken.
Worum es in „Low Tide in Twilight“ geht:
Euihyun hat aufgrund seines Vaters hohe Schulden bei den Yakuza. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, diese Schulden auszugleichen. Leider entscheidet er sich für eine weniger komfortable Lösung: Euihyun schlägt kurzerhand den Yakuza Yeongdo und flüchtet ans Meer. Aus einer Reportage weiß ich, dass er sich auch einen Finger hätte abschneiden können, und die Schulden wären vergessen gewesen. Doch das spielt in dieser Geschichte keine Rolle.
Nun steht er mit seinem kleinen Bruder am Meer. Einen schöneren Ort gibt es nicht, um sich zu entspannen – oder, wie Euihyun es vorhat, um sich umzubringen. Zum Glück kommt es nicht zu diesem tragischen Ereignis, denn ausgerechnet der Yakuza-Boss Taeju stürzt sich auf ihn und rettet ihm das Leben. Was hat das zu bedeuten?
Taeju bittet Euihyun zum Gespräch. Neben dem Vorwurf, dass er seinen kleinen Bruder umbringen wollte, unterbreitet er ihm auch ein unmoralisches Angebot. Euihyun bekommt die einmalige Chance, seine Schulden, genauer gesagt die seines Vaters, durch seinen Körper auszugleichen. Sollte er sich verweigern, kennt Taeju eine adäquate Lösung, die Euihyun nicht gefallen wird. Und so willigt er letztlich ein.
Einschätzung:
Die Manhwa-Serie „Low Tide in Twilight“ behandelt ein ernstes Thema, das an die Substanz geht. Wer selbst mit Schulden zu tun hatte, weiß, wie es Euihyun und seinem kleinen Bruder geht. Die Schulden des Vaters übernehmen zu müssen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Schulden sind etwas Grauenvolles. Sie begleiten einen so lange, wie man sie hat, und es ist schwer, etwas dagegen zu tun. Wenn man es endlich geschafft hat, ist man einfach nur froh.
Es war fast klar, worauf diese Serie hinausläuft. Das ist auch der Grund, warum sie mir nicht so zusagt. Denn wenn jemand gezwungen wird, seinen Körper zu verkaufen, ist das nicht sehr schön. Es gibt schon genug Elend auf der Welt, und die Tatsache, dass es solche Dinge zuhauf gibt, stimmt einfach nur traurig.
Die Geschichte an sich ist gut erzählt. Das Rad wurde zwar nicht neu erfunden, aber die expliziten Szenen haben eine neue Qualitätsstufe erreicht. Ich empfinde es als gut, dass sich die Verlage mehr trauen als noch vor ein paar Jahren. Das ist auch gut so, da die Jugend von heute schon 20 Jahre YouTube und Pornografie hinter sich hat. Ich will damit sagen, es ist nicht erforderlich, noch so viel zu zensieren, solange es den guten Geschmack nicht verlässt.
Fazit:
Liebhaber expliziter Boys-Love-Geschichten finden bei Papertoons einen interessanten Kandidaten, der buchstäblich unter die Haut geht. Zum einen haben wir die dramatische Geschichte und deren Folgen, und auf der anderen Seite gibt es erotische Szenen, die einiges zu bieten haben. Wenn ihr neugierig seid oder daran denkt, es zu verschenken, haltet euch bitte unbedingt an die FSK-18-Freigabe, auch wenn diese nur empfohlen ist. Einige Jugendliche sind mit Sicherheit nicht in der Lage, diese komplette Geschichte zu verstehen.
Hier gelangt ihr zur Leseprobe von „Low Tide in Twilight“. Quelle: papertoons
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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