Show Me That Thing Called Love Rezension / Review
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Stefan -
3. März 2025 um 07:46 -
1.372 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Also, manchmal ist es echt verwunderlich, wo man auf Liebe und Zuneigung trifft. Von solch einer verrückten Geschichte erzählt der Boys – Love – Einzelband „Show Me That Thing Called Love“ (愛ってやつを教えてくれよ), von Chil Shiomi, welcher bei HAYABUSA erschienen ist. Lest selbst.
Worum es in „Show Me That Thing Called Love“ geht:
Yuki Koriyama ist in den Bergen unterwegs, um die Einsamkeit zu suchen. Er wurde von seinem langjährigen Partner betrogen und obendrein auch noch verlassen. Und nun hofft er, in den Bergen, Ruhe und Entspannung zu finden. Daraus wird aber nichts, da er ausgerechnet auf dem Weg dorthin von einem jungen Mann um Hilfe gebeten wird. Dieser junge Mann sieht ziemlich verbeult aus und wirkt mehr oder weniger wie ein Penner. Trotzdem nimmt ihn Yuki mit.
Auf der Fahrt kommen die beiden ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass dieser junge Mann von seiner Freundin verlassen wurde. Und nicht nur das, sie hat ihn obendrein auch noch geschlagen. Genau genommen hat er es auch verdient, da er in der Beziehung fremdgegangen ist. Es gibt aber auch noch andere Gründe, auf die ich hier nicht näher eingehe.
Misora Hirose, so heißt der junge Mann, weiß nicht, wohin. Yuki nimmt ihn einfach mit nach Hause, obwohl er sich im selben Moment fragt, ob er noch etwas mitbekommt. Zu Hause geben sie sich dann dem Alkohol hin und wenn sie schon dabei sind, können sie auch noch das ein oder andere Thema besprechen. Eines dieser Themen ist der Sex zwischen zwei Männern. Yuki fragt Misora, ob er Erfahrungen in dieser Richtung hat, was er sofort verneint. Auch die Frage, mit wem es denn mehr Spaß machen würde, kann er nicht beantworten. Wie denn auch, wenn er bis zu diesem Zeitpunkt nur Beziehung zu Frauen hatte. Aber wie das nun mal bei Alkohol so ist, kommt man auf dumme Gedanken. Und so landen beide im Bett. Der eine, um seine Traurigkeit loszuwerden, unter der andere, weil er jetzt irgendwie Bock hat, herauszufinden, wie es denn so mit einem Mann ist.
So nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Einschätzung:
Dieser Einzelband richtet sich an die erfahrenen Leser dieses Genres. Das ist daran erkennbar, wie die expliziten Szenen umgesetzt wurden. Es gibt einiges zu sehen, und das nicht nur einmal. Ihr kommt also voll auf eure Kosten.
Die Geschichte ist recht angenehm erzählt, wobei mir Misora doch etwas gegen den Strich geht. Er ist nicht nur eine Niete im Haushalt, sondern scheint auch sonst noch recht naiv zu sein. Anders kann nicht erklärt werden, dass er glaubt, dass das Geld, das ihm anvertraut wurde, in der Spielothek zu verzocken, eine gute Idee ist, um es dort zu vermehren. Wie kann man denn bitte in einer Spielothek Geld vermehren? Es ist logisch, dass das unmöglich ist. Trotzdem mag ihn Yuki, vermutlich, weil er so anders ist.
Das Charakterdesign ist recht ordentlich umgesetzt. Die Tatsache, dass beide Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, sorgt für Spannung. Man hat zwar Vermutungen, wie sich alles entwickeln wird, erlebt dann aber doch überraschende Wendungen. Welche das genau sind, das müsst ihr selbst herausfinden.
Fazit:
Als das Sublabel HAYABUSA das Licht der Welt erblickte, wurde in der Erstvorstellung darauf hingewiesen, dass viel Material aus dem Boys – Love – Universum veröffentlicht wird. Wunderbar, dass sie sich auch daran halten. Das gilt auch für dieses Werk, welches sich ausdrücklich an die erfahrene Leserschaft richtet. Sowohl die Geschichte als auch die expliziten Szenen können sich sehen lassen. Ein gelungenes Werk, das mit Sicherheit Platz in vielen gepflegten Boys – Love – Sammlungen finden wird.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
Hier gelangt ihr zur Leseprobe von „Show Me That Thing Called Love“. Quelle: HAYABUSA
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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