Twisted Wonderland: Episode of Savanaclaw Rezension / Review
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Stefan -
10. März 2025 um 09:06 -
547 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Da ist er also, der Manga, der auf Disney basiert. Ich habe in Japan schon oft Artikel zur Manga-Serie „Twisted Wonderland“ gesehen. Ein gleichnamiges Videospiel gibt es auch. Nun denn, schauen wir mal in „Twisted Wonderland: Episode of Savanaclaw“, von Yana Toboso und Suzuka Oda, welche bei CARLSEN im Programm ist.
Worum es in „Twisted Wonderland: Episode of Savanaclaw“ geht:
Die Schülerin Yuka Hirasaka lebte ein ganz normales Leben als Oberschülerin in der Präfektur Tochigi. Sie war eine gute Schülerin und eine Sportskanone. Im Judo konnte ihr niemand das Wasser reichen. Sie hat fast jeden auf die Matte gelegt und viele Wettkämpfe gewonnen. Das sorgt natürlich für Anerkennung und Bewunderung ihrer Mitschüler. Eines Tages, als sie nach der Schule nach Hause geht, entdeckt sie am Straßenrand eine schwarze Katze. Als sie diese streicheln möchte, wird sie von einer seltsamen schwarzen Kutsche mitgenommen. Dies ist inzwischen schon einige Wochen her.
Das gleiche Mädchen, eine andere Welt. Wir befinden uns im Twisted Wonderland, am Night Raven College. Das ist eine Magierschule im Märchenland, ähnlich den Schulen wie in Harry Potter. So gibt es etwa ein Wohnheim, das dem König der Löwen gewidmet ist und sich Savanaclaw nennt. Da Yuka allerdings über keine magischen Fähigkeiten verfügt, wird sie in einem heruntergekommenen Wohnheim untergebracht. Dort lebt sie zusammen mit dieser merkwürdigen Katze, die sie einst getroffen hat. Falls ihr jetzt glaubt, sie sei unglücklich, vergesst es.
Bald ist es so weit, dass „Magshift“ steht an. Ein Teamsport für Magier, bei welchem sie ihre Fähigkeiten richtig unter Beweis stellen können. Yu, so wird sie mittlerweile genannt, und ihre Katze möchten gerne an diesem Turnier teilnehmen. Das ist aber gar nicht so einfach, da es dort jemanden gibt, der schon seit einer Weile alle seine Kontrahenten besiegt. Es muss also ein Plan B her. Doch bevor dieser umgesetzt werden kann, müssen sie erst einmal herausfinden, warum so viele potenzielle Magier seit kurzer Zeit Unfälle haben. Rein zufällig, versteht sich. Kann es sein, dass es jemanden gibt, der seine Rivalen aus dem Weg räumen will? Das müssen Yu und ihre Katze herausfinden. Sollten sie es schaffen, dieses Geheimnis zu lösen, dürfen sie höchstwahrscheinlich an diesem Turnier teilnehmen, obwohl Yu keine magischen Kräfte besitzt, obwohl diese eine Grundvoraussetzung sind.
Einschätzung:
Tja, was soll ich sagen. Die Geschichte hat mich leider nicht aus den Socken gehauen. Ich habe etwas ganz anderes erwartet. Wenn man den Titel liest und weiß, dass Disney seine Finger im Spiel hat, geht man einfach mit höheren Erwartungen an die Lektüre heran. Schade, dass diese nicht erfüllt wurden und es sich letztlich nur um Standardkost handelt. Meine Aussage hört sich negativ an, nicht wahr? Das soll sie aber nicht. Ich möchte nur zum Ausdruck bringen, dass es schade ist, dass es sich um nichts Besonderes handelt.
Die Geschichte selbst ist recht ordentlich erzählt. Man kann also mal seine Nase in dieses Werk stecken. Besonders dann, wenn man auf Harry Potter oder andere Magiergeschichten steht, lohnt sich ein Blick. Man wird als Fan dieses Genres gut unterhalten.
Es gibt etwas, das dann doch hervorsticht, und das ist das Charakterdesign. Einige Figuren sind wirklich fantastisch umgesetzt. Man merkt, dass hier Profis am Werk waren. Besonders die weiblichen Fans werden mit großer Wahrscheinlichkeit die männlichen Charaktere recht attraktiv finden.
Fazit:
Kann Disney Manga? Wobei, diese Frage ist eigentlich falsch formuliert. Das Werk basiert lediglich auf diversen Disney-Franchises. Dennoch bin ich der Meinung, dass man von einem so großen Publisher mehr erwarten kann als das, was hier abgeliefert wurde. Sie werden sicherlich die Produktion überwacht oder Manuskripte im Vorfeld gesichtet haben. Das hört sich negativ an, soll es aber nicht. Die Geschichte ist gut erzählt und es lohnt sich, sie zu lesen. Ich bin nur der Meinung, dass wenn ein Studio wie Disney die Finger im Spiel hat, man einfach mehr erwartet als das, was hier abgeliefert wurde. Es ist nichts Besonderes, sondern eher dem Mainstream zuzuordnen. Vielleicht versuchen sie es ja zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal und erinnern sich daran, wie schön ihre Geschichten früher waren, wie magisch und zauberhaft. Dann noch ein passendes Studio in Japan und ab geht die Lucy.
Hier gelangt ihr zur Leseprobe von „Twisted Wonderland: Der Manga – Episode of Savanaclaw“. Quelle: CARLSEN
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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