Sleeping on Paper Boats Rezension / Review
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Samoukuuu -
26. April 2025 um 04:20 -
1.249 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
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Kriege haben das Leben der Menschen über Jahre hinweg tief geprägt – und meist nicht zum Guten. Selbst Jahrzehnte später verblassen die Erinnerungen an traumatische Erlebnisse nicht vollständig. Genau mit dieser Realität setzt sich „Sleeping on Paper Boats“ (紙の舟で眠る / Kami no Fune de Nemuru) auseinander – ein Titel aus dem Programm von CARLSEN Manga, der sich auf eindrucksvolle Weise mit den Schatten der Vergangenheit beschäftigt.
Worum geht es in „Sleeping on Paper Boats“?
Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende: Der junge Kei Kitahara sitzt in einer Straßenbahn voller Schulkinder. Ihnen gegenüber sitzt ein anderer Junge – die beiden starren sich wortlos an. Sekunden später geschieht das Unvorstellbare: Die Straßenbahn kollidiert mit einem Militär-Truck. Kei und der rätselhafte Junge sind die einzigen Überlebenden.
Seit jenem Tag verfolgt Kei das erschreckende Gefühl, einem Shinigami begegnet zu sein, der Besitz von ihm ergriffen hat – ein Fluch, der angeblich alle ins Verderben stürzt, die ihm zu nahe kommen.
Ein Sprung in die Gegenwart: Kei erwacht schweißgebadet aus seinem Albtraum – an einem Bartresen. Die Barkeeperin rät ihm, nach Hause zu gehen, doch Kei bestellt noch ein Glas. Betrunken und gefangen in seinen Gedanken, wird er auf der Straße von zwei Männern überfallen und zusammengeschlagen. Nass vom Regen und am Boden sitzend, begegnet er einem merkwürdigen Fremden.
Zu Keis Überraschung erkennt dieser ihn sofort: Kei Kitahara, der berühmte Drehbuchautor. Anstatt ihn im Regen sitzen zu lassen, nimmt der Mann ihn mit in seine Unterkunft.
Skeptisch fragt sich Kei, ob sein Retter nicht einfach ein Betrüger ist – doch sobald er den Raum betritt, erfasst ihn eine seltsame Ruhe. Der Raum ist erfüllt vom Duft nach Entwicklerflüssigkeit, Tinte und einem Hauch von Moder. Dazu das leise Lachen von Frauen, das Rauschen der Wellen – eine Atmosphäre, die ihn unerwartet beruhigt.
Er bemerkt die zahlreichen Bilder, die an den Wänden hängen. Der Fremde erklärt, dass ihn die Verfilmungen von Keis Drehbüchern zum Fotografieren inspiriert hätten. „Jedes Mal, wenn ich den Auslöser drücke, fühle ich mich lebendig“, sagt er. Kei ist fasziniert – für ihn wirkt es, als sei der Shinigami erneut erschienen, diesmal in Form dieses Mannes, der so hell strahlt wie die Sonne.
Meine Einschätzung:
Dieser Manga ist nichts für schwache Nerven. Er greift Themen auf, die tief gehen und emotional herausfordern. Genau darin liegt aber seine Stärke: „Sleeping on Paper Boats“ ist keine oberflächliche Erzählung – sie nimmt den Leser mit auf eine bewegende Reise, die nachklingt.
Anfangs ahnt man kaum, dass man einen Boys-Love-Titel liest. Doch mit der Zeit entfaltet sich die Geschichte und zeigt, dass es nicht nur um Trauma und Schicksal geht – sondern auch um eine Verbindung, die unerwartet wächst.
Ich muss zugeben: Mich hat die Spannung der Geschichte vollkommen gepackt.
Fazit:
Mit „Sleeping on Paper Boats“ präsentiert CARLSEN Manga einen außergewöhnlichen Titel, der sich mit den tiefen Narben der Vergangenheit auseinandersetzt. Ein fesselnder und nachdenklich machender Manga, der sich nicht scheut, auch harte Themen anzusprechen.
Eine klare Empfehlung für alle, die nach einer intensiven, atmosphärischen Geschichte suchen.
Viel Spass beim lesen.
Hier gelangt ihr zur Leseprobe von „Sleeping on Paper Boats “. Quelle: CARLSEN
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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