AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
BRÜLL! SCHREI! BLUT! TODESKAMPF! TOD! KABANE!
Im Grunde wäre damit die Animeserie „Kabaneri of the Iron Fortress“ beschrieben, welche bei „KAZÉ Manga“ im Vertrieb ist. ![]()
Ok, ok … ich gehe ein wenig mehr ins Detail. Kleine Kinder und nach-Mama-Rufer sollten aber an dieser Stelle lieber nicht weiterlesen! (böses Grinsen)
Worum es bei „Kabaneri of the Iron Fortress“
BRÜLL!!!! (Sorry, das musste ich einfach loswerden)
Ganz grob zusammengefasst geht es mal wieder um Zombies, die alles anknabbern, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. In dieser Serie heißen sie kurz „Kabane“, weil der Begriff Zombie einfach total ausgelutscht ist.
Wir schreiben das Jahr … äh … In der Zeit der industriellen Revolution hat mal wieder ein Virus die Menschheit befallen und ein Großteil der Lebenden in Kabane verwandelt. Die wenigen Überlebenden haben sich völlig original in Bahnhöfen verschanzt. Diese Bahnhöfe sind im Grunde wie Bahnhöfe nur halt mit Häusern drumherum und einer großen Stadtmauer (oder heißen die hier Bahnhofsmauer?). Diese Bahnhöfe können nur durch gepanzerte Zugfestungen erreicht werden. Also im Grunde ein Zug, der voll gepanzert ist. Außerhalb dieser Bahnhöfe leben die Kabane. Jedes Mal, wenn eine dieser Zugfestungen unterwegs ist, versuchen die Kabane sie einzunehmen um in den Bahnhof zu gelangen. In einem dieser Bahnhöfe lebt der Dampfschmied Ikoma, der es leid ist wegzulaufen. Er arbeitet an einer Waffe, die es erleichtert die Kabane zu töten. Denn es reicht nicht aus, den Kopf abzuschlagen. Man muss das Herz dieser Bestien zerstören.
Einige Stunden später kommt ein Zug am Bahnhof an. Nur irgend etwas scheint nicht mit ihm zu stimmen! Die Geschwindigkeit ist viel zu hoch! Der Zug rammt die Stadtmauer, welche daraufhin schwer beschädigt ist. Die Kabane überrennen den Bahnhof und töten alles was ihnen in die Quere kommt. Einmal von einem Kabane gebissen, ist das Leben vorbei. Entweder sprengt man sich selbst in die Luft, was einige tun, oder man verwandelt sich sofort in eine blutrünstige Bestie. Auch der Dampfschmied Ikoma hat das große Los gezogen. Er wird in seinem Haus von einem Kabane gebissen. Trotz schwerster Verletzungen schafft er es seine Waffe erfolgreich einzusetzen. Stirbt er nun? Nein! Ikoma will nicht sterben. Im Schnellverfahren sorgt er durch Technik dafür, dass sich das Virus in seinem Körper nicht ausbreiten kann. Dazu gehört unter anderem ein Halsband, welches er sich sehr brutal um den Hals legt. Egal was auch immer er in der Zukunft tut, er wird es wohl niemals wieder ablegen können. Im Grunde ist es ihm auch egal. Schließlich hat er überlebt. Er ist nun ein sogenannter Kabaneri, einer der Kabane jagt! Ein Wesen welches sowohl menschlich als auch Bestie ist. Der einzige Haken: Ikoma hat von nun an das Verlangen nach Blut.
Die wenigen Überlebenden schaffen es zur gepanzerte Zugfestung, die zum Bahnhof gehört. Sie müssen die Flucht schaffen. Auch Ikoma möchte sich den Flüchtlingen anschließen. Leider hat die Sache einen Haken. Weil er ein Kabaneri ist, haben die „normalen“ Menschen Angst vor ihm. Sie werfen ihn kurzerhand raus. Obwohl er so behandelt wird, hilft er ihnen dennoch bei der Flucht. Denn ohne Ikoma wäre diese nicht möglich gewesen. Wird er nun doch sterben?
Einschätzung:
Ja, die lieben Zombies. Irgendwie üben sie seit Jahrzehnten eine gewisse Faszination aus. Der Mensch ist doch ein merkwürdiges Lebewesen. Wie dem auch sei, „Kabaneri of the Iron Fortress“ ist eine coole Anime-Serie, die durch ihre harte, brutal schaurige aber irgendwie „schöne“ Geschichte zu überzeugen weiß. Man will(!) einfach weitersehen. Durch die Art und Weise wie erzählt wird, vergisst man fast, dass es „nur“ um Zombies geht und um Menschen, die gerne weiterleben möchten. Hätte nie gedacht, dass man in diesem Setting noch eine interessante Geschichte zustande bringen kann. Respekt!
Zeichnerisch ist diese Serie sehr gut gelungen. Die Liebe zum Detail ist offensichtlich. Die Kabane sehen erschreckend genial aus. Da möchte man schon allein beim Zusehen die Flucht ergreifen. Oder nehmen wir die Schmetterlinge, die einem im Grunde gar nicht auffallen, weil man mit Fingernägel kauen beschäftigt ist. Sie sind aber dennoch da. Ich habe sie bemerkt. ![]()
Die passende Synchronisation und der Soundtrack runden diese nervenaufreibende Serie fabelhaft ab. Die Gänsehaut im Dauerstress ist garantiert.
Bleibt nur noch eines zu sagen: BRÜLL!!!!!!!!!!!
Fazit:
Für Liebhaber gepflegter Zombiegeschichten ist „Kabaneri of the Iron Fortress“ Pflichtprogramm.
Zartbesaitete Gemüter sollten lieber einen großen Bogen um diese Serie machen, da sie höchst wahrscheinlich eh nur mit einer Tüte über dem Kopf dasitzen würden.
Ach ja! Nicht als Gute-Nacht-Geschichte für die Kleinen geeignet, obwohl der Anime ab 12 eingestuft wurde. ![]()
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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