Love, Chunibyo & Other Delusions! Heart Throb » Review
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Samantha -
14. Juli 2020 um 08:45 -
1.009 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Habt ihr schon etwas von der Achtklässler-Krankheit gehört? Wer mal überzeugt war aus einer anderen Welt zu kommen oder besondere Kräfte zu besitzen, hatte sie vielleicht selbst? Mit diesem Phänomen beschäftigt sich „Love, Chunibyo & Other Delusions! - Heart Throb“, der bei „KAZÉ“ erschienen ist.
In dieser zweiten Staffel gehen die mehr oder minder realen Abenteuer einiger besonderer Oberschüler weiter, mit einem gewissen Fokus auf dem Thema Liebe.
Worum es bei „Love, Chunibyo & Other Delusions! - Heart Throb“ geht:
Nachdem Yuuta sein Achtklässler-Syndrom und die Zeit als „Dark Flame Master“ weitgehend hinter sich gelassen hat, könnte alles so einfach sein. Doch nicht nur wohnt seine Freundin Rikka, die in ihrer Fantasiewelt auch als „das wahre Auge des Dämonenkönigs“ bekannt ist und die mit ihm einen Liebespakt geschlossen hat, aufgrund eines Fehlers bei ihm zur Untermiete und stellt dort alles auf den Kopf, nein - in der Schule gibt es nach wie vor noch einige andere mit dem Achtklässler-Syndrom. Diese Schüler sind felsenfest von Dingen wie der Existenz einer Parallelwelt und dem Besitz übernatürlicher Kräfte überzeugt.
Was zunächst klingt als würden ein paar Kinder „Fantasy-Held und Bösewicht“ spielen, nimmt bisweilen jedoch katastrophale Ausmaße an, da die meisten von ihnen Fantasiewelt und Realität nicht auseinanderhalten können. Das bringt Yuuta und seine Freunde nicht selten in Schwierigkeiten, aber auch in urkomische kleine Abenteuer. Und als wäre dieser doch eher ungewöhnliche Aspekt des Schulalltags nicht schon nervenaufreibend genug, ist da auch noch die Sache mit dem Liebespakt zwischen Yuuta und Rikka. Die beiden sind ein Paar, zumindest in irgendeiner Art und Weise. Nur hat keiner von ihnen auch nur den Hauch einer Ahnung wie „Beziehungen“ oder „Liebe“ funktionieren. Während ein paar ihrer Schulkameraden sich die romantischsten Szenarien zwischen den beiden ausmalen und selbst in ein gemeinsames Einkaufen sonst was hineininterpretieren, versuchen die zwei im Pakt Verbundenen überhaupt irgendwie mit sich selbst und ihren Gefühlen klarzukommen. Zwar einigen sie sich zunächst darauf, dass es ja keine Beziehung im herkömmlichen Sinne sein muss, allerdings tauchen mit der Zeit ein paar Personen auf, die das fragile junge Glück auf die Probe stellen könnten.
Einschätzung:
Selbst ohne großartige Vorkenntnisse zur Serie war ich hier ziemlich schnell mittendrin im wahnwitzigen Geschehen und fühlte mich die meiste Zeit über bestens unterhalten.
Der Stil der Figuren ist ganz klassisch „moe“ (also sehr niedlich), außerdem besticht die Optik mit flüssigen Animationen und kreativen Designs, bei denen beispielsweise selbst aus einer Suppenkelle eine epische Waffe wird.
Das beste am Anime ist meiner bescheidenen Meinung nach der abgedrehte Humor, der auf verschiedene Arten zum Tragen kommt. Von einem Mädchen, das ständig Witze macht, von denen man ohne Anmerkung dazu wohl nicht einmal bemerken würde, dass sie eigentlich witzig sein sollten, über viel Dialogwitz bis hin zu den teils spektakulären Misskonzeptionen der in ihrer Fantasiewelt gefangenen Schülerinnen. Wenn man sich auf den anfangs vielleicht etwas verwirrenden Irrwitz einlassen kann, gibt es wirklich eine Menge zu lachen.
Ein weiterer Pluspunkt ist der Protagonist. Zunächst habe ich ihn als einen dieser klassischen männlichen 08/15 Hauptcharaktere ohne viele nennenswerte Eigenschaften abgestempelt, und doch gab es die eine oder andere Situation, in welcher er das widerlegen konnte und damit ordentlich Sympathiepunkte gesammelt hat. So beispielsweise einmal, als er sich mit Rikka vor einem wunderschönen Sonnenuntergang über das Thema Beziehung unterhält.
Der romantische Part dieser Serie ist an sich überaus zurückhaltend. Das ist immer wieder ausgesprochen süß, aber vermutlich nichts für Fans großer überschäumender Emotionen und ausgelassener Zuneigungsbekundungen. Manch einem ist das Verhältnis von episch-komischer Chunibyo-Action und der subtilen Romanze im Vergleich zur vorangehenden Staffel etwas zu sehr in die Romance-Comedy-Richtung gekippt, ohne der Beziehung dabei genügend Tiefe zu verleihen. Nichts desto trotz sind mir persönlich bisher in erster Linie die verrückten Kämpfe und ausgefallenen Charaktere im Gedächtnis geblieben.
Ich würde wirklich gern erfahren, wie es weitergeht, und habe auch große Lust bekommen mir die erste Staffel zu Gemüte zu führen. Außerdem könnte ich mir durchaus vorstellen, dass nicht wenige nach diesem Anime Lust hätten mit Freunden „Fantasy-Held und Bösewicht“ zu spielen, wie in guten alten Zeiten.
Fazit:
Ein sympathisch-verrücktes Schülerabenteuer mit viel Fantasie und ein wenig schüchterner Romantik, das Lust auf mehr macht. Selbst ohne Vorkenntnisse zur Serie ein großer Spaß mit herzerwärmendem Humor und süßen Mädchen.
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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