AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Ein Anime, in dem es um Brände, Zerstörung, Elend und Tod geht, kann das interessant sein? Um mir diese Frage zu beantworten, habe ich in die Serie „Fire Force“ von „peppermint anime“ reingesehen, die im übrigen am 24.08.2020 als limitierter Sammelschuber erscheint. Ein heißes Werk, im wahrsten Sinne.
Worum es bei „Fire Force“ geht:
Shinra Kusakabe will nichts weiter als ein Held werden. Um dieses Ziel zu erreichen, will er der 8. Sondereinheit der Feuerwehr beitreten, da ihr Ruf sehr gut ist. Heute nun ist der große Tag! Also nichts wie hin, denn auf Helden wartet man nicht gerne. Sie sind stets zur Stelle wenn man sie braucht.
Auf dem Weg zur Feuerwache nimmt Shinra die Bahn, wie es in Japan üblich ist. Noch bevor er überhaupt einsteigen kann, steigt ein alter Mann aus. Im Grunde nichts besonderes, würde dieser nicht lichterloh brennen. Nein, er wurde nicht angezündet. In der Zeit, in der Shinra lebt, entzünden sich Menschen auf einmal von allein. Das ist ähnlich der spontanen Selbstentzündung, die es ja angeblich auch bei uns in der realen Welt gibt. Jedenfalls, Shinra sieht seine Chance, schneller ein Held zu werden als erwartet. Doch bevor er sich auf den Alten stürzen kann, greift bereits die Feuerwehr ein. Und nicht nur das, es ist auch noch die 8. Sondereinheit. Eine gute Gelegenheit, seine zukünftigen Kollegen in Aktion beobachten.
Kurze Zeit später befindet sich Shinra an seinem Ziel. Die Bruchbude, die die 8. Sondereinheit beherbergt, verschlägt ihm erst einmal den Atem. Aber was soll es, Helden kommen auch mit einer Bruchbude aus. Also nichts wie rein, denn seine Kollegen warten bereits auf ihn, aber eher als zusätzlichen Kollegen mit ganz besonderen Fähigkeiten. An einem Helden haben sie kein Interesse, was ihm der Kommandant sofort zu verstehen gibt. Na toll.
Shinra gehört der 3. Generation an. Das heißt, er ist im Grunde feuerfest und fliegen kann er auch noch. Während die 2. Generation Feuer noch bändigen muss, ist das bei der 3. Generation anders. Das macht ihn zu etwas ganz besonderem. Cool oder, wäre da nicht ein Gerücht, welches Shinra anhaftet. Und dann wäre da noch sein fieses Grinsen, was überhaupt nicht gut ankommt. Hoffentlich wird es ihm nicht zum Verhängnis…
Einschätzung:
Ich erinnere mich, ich muss sieben oder acht Jahre alt gewesen sein, da kam meine Mutter abends zu uns ins Zimmer und rief: Sofort raus aus dem Bett, das Haus brennt. Als kleiner Junge versteht man nicht gleich was los ist. Es dauerte einen Moment, bis das Gesagte im Kopf ankam. Während mein Bruder und ich im dicken Rauch den Weg auf die Straße suchten, ging mir so einiges durch den Kopf. Und nun, da ich in diese Serie reingesehen habe, sind die Erinnerungen wieder da.
Niemand möchte jemals sein Zuhause in einem Flammeninferno verlieren. Genau dies wird zum Beispiel bei einem Einsatz beeindruckend dargestellt, bei dem ein Mädchen auf der Straße um ihren Vater und ihr Zuhause weint. Was die Feuerwehrleute nicht so richtig verstehen können, das Haus brennt gar nicht. Als sie dann aber die Wohnung betreten, sehen sie was los ist. Der Vater sitzt brennend am Tisch, als wäre nichts gewesen. Das hört sich vielleicht nicht spektakulär an, ist es aber. Denn man kann durch die Tränen des Kindes, die Verwunderung der Feuerwehrleute und den brennenden Vater, der ja noch lebt, die Tragik dieser Situation richtig mitempfinden. Nur bist du leider ein Zuschauer und kannst rein gar nichts machen, außer auf den Bildschirm zu starren und das Beste zu hoffen. So muss Spannung sein. Top!
Ein großes Lob geht an die Künstler, die diese Serie gezeichnet haben. Schon allein die Bilder der Stadt sind ein Augenschmaus. Auch ist die Liebe zum Detail sehr offensichtlich. Hier ging es nicht nur darum, eine Geschichte verbal zu erzählen, sondern es ging auch darum, dass die Bilder für sich sprechen können.
Ich finde „Fire Force“ ist eine gelungene Serie, die aber aufgrund des Themengebiets nicht für jedermann geeignet ist.
Fazit:
„Fire Force“ bietet eine Story, bei der so einiges anbrennt und explodiert. Das heiße Setting bietet Spannung bis zur letzten Minute. Eine nähere Betrachtung der Serie lohnt sich auf jeden Fall, wenn man mit dem Themengebiet etwas anfangen kann.
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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