AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Stark, fröhlich, mutig. Genau so wirkt die fünfzehnjährige Protagonistin Kuko aus dem Manga „Moving Forward“ von „Nagamu Nanaji“, welcher bei „Carlsen Manga“ erschienen ist.
Worum es in „Moving Forward“ geht:
Munter spaziert die Protagonistin durch ihr Wohnviertel in Kobe und hilft ihren Nachbarn, während sie stets guter Laune ist. So trägt sie hilfsbereit Opa Ebi nicht nur die Einkäufe, sondern ihn auch noch gleich den Berg hoch, natürlich nicht ohne ihre Freunde am Wegesrand freundlich zu grüßen. Nebenbei führt Kuko einen Blog, auf dem sie Alltagssituationen aus der Perspektive von Tieren postet.
Eine gute Freundschaft pflegt sie seit frühester Kindheit mit dem Nachbarsjungen Kiyo, den sie ab und zu besucht. Dann wäre da noch ihre Freundin Ibu, die Kukos Leben mit einem Shojomanga vergleicht und versuchen will, einige Beziehungen vorauszusagen. Also eigentlich ein ganz normales Leben. Wirklich?
Kuko kann auch ganz anders. So stimmen sie Alltagssituationen wie das Verabschieden des Vaters zur Arbeit schon irgendwie nachdenklich. Und dieser merkwürdige Fremde, den sie nun schon zum zweiten Mal auf der Straße traf, was hat es mit ihm auf sich? Warum redet er ihre Heimat schlecht? Warum schätzt der Fremde ihr Verhalten abwertend ein? Warum ist er der Meinung, dass Kukos Verhalten nur eine Fassade ist?
Einschätzung:
Für einen „Slice of Life „Manga ist „Moving Forward“ sehr gut erzählt. Die Handlung ist recht abwechslungsreich, bedingt durch die vielen Erlebnisse, die Kuko hat. Allerdings erzählt dieser Manga keine klassische Geschichte, wie man es sonst gewohnt ist. Vielmehr berichtet dieser Manga über das Leben und den Alltag von Kuko, ihr Schwanken zwischen ihrer fröhlichen Art und ihren Selbstzweifeln.
Der Zeichenstil ist „Shojo“ -typisch, wobei ich vor allem die verschiedenen Gesichtsausdrücke von Kuko sehr gelungen finde. Man erkennt sehr gut, ob die Protagonistin gerade gut drauf ist oder nachdenklich sich selbst hinterfragt. Des Weiteren beherrscht die Zeichnerin auch perfekt den Wechsel zwischen Ganzkörper- und Porträtzeichnungen, was sehr gut zur Handlung passt.
Fazit:
Wer eine langsame Geschichte über den ganz normalen Alltag sucht, die auch noch zum Nachdenken anregt, für den ist „Moving Forward“ definitiv eine Empfehlung.
Hier geht es zur „Leseprobe von Moving Forward“.
Quelle: Carlsen Manga
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.
