AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Ich muss zugeben, als ich den Romance-Manga „Verliebt in die Nacht“ zum ersten Mal in die Hand nahm, hatte ich gerade so gar keine Lust auf eine romantische Geschichte. Als ich mich dann aber doch mit diesem bei „TOKYOPOP“ erschienenen Werk von Mio Nanao auseinandersetzte, gelang es mir trotz Vorbehalten schnell, mich für die Story und deren Hintergründe zu interessieren. Was diesen Manga liebenswerter und spannender macht, als er zunächst scheint, erfahrt ihr in dieser Review.
Worum es bei „Verliebt in die Nacht“ geht:
Yoru hat Grund zu trauern, denn mit ihrem Großvater ist nunmehr ihr letzter Blutsverwandter gestorben. Nicht nur ihn hat sie unglaublich geliebt, sondern auch sein Anwesen, mit dem sie so viele Erinnerungen verbindet. Zwar hat sie es geerbt, doch da sie erst 17 Jahre alt ist, versuchen nicht wenige Erwachsene, es ihr streitig zu machen. Mit den damit verbundenen bürokratischen Strapazen und rechtlichen Fragen kennt sie sich nun wahrlich nicht aus.
Doch Hilfe scheint zur Stelle, denn offenbar beinhaltete der letzte Wille ihres Großvaters ihre Heirat mit dem 27-jährigen Akito, welcher nicht nur ein Freund aus Kindertagen, sondern auch ein erfolgreicher Anwalt ist. Er erklärt sich bereit, sie in dieser Angelegenheit zu unterstützen. Obwohl sie das Gefühl hat, ihm fürchterlich zur Last zu fallen, freut sie sich, denn Akito scheint der perfekte Mann zu sein.
Kurz nach dem Ausfüllen des Eheantrags muss Yoru jedoch etwas mit anhören, das ihr Bild von ihrem neuen Gatten völlig zu zerstören scheint. Sie beschließt den Antrag zu vernichten, doch es ist zu spät. Akito hat ihn bereits einreichen lassen. Ob es ihm jedoch wirklich nur ums Geld oder etwas ganz anderes geht, erschließt sich dem jungen Mädchen absolut nicht. Sie ist hin- und hergerissen zwischen Vernunft und Gefühlen, während sie versucht herauszufinden, ob für diese Zweckgemeinschaft doch noch eine Chance auf so etwas wie Liebe besteht.
Einschätzung:
Zunächst einmal muss ich vielleicht sagen, dass ich persönlich ein ziemliches Problem mit dem Thema „arrangierte Ehe“ habe. Allerdings ist mir auch vollkommen klar, dass das in Japan wesentlich gängigere Praxis ist, als beispielsweise bei uns in Deutschland. Darum ist das Ganze wohl etwas differenzierter zu betrachten. Zumindest scheinen beide Protagonisten gewisse Gefühle füreinander zu hegen, so dass Hoffnung auf ein gutes Ende besteht.
Yoru ist kindlich naiv, hat aber ein von Grund auf gutes Herz, selbst in Momenten, in denen man von niemandem erwarten könnte, sich eine solche Einstellung zu bewahren. Dagegen ist der reifere Akito nur schwer einzuschätzen und hat sicher mehr als ein Geheimnis zu verbergen. Dieser starke Kontrast und die Tatsache, dass beide trotzdem immer wieder kleine Momente der Harmonie teilen, lassen die Geschichte dem Leser ans Herz gehen.
Nicht selten gibt es ein gewaltiges, erotisches Knistern zwischen Yoru und Akito, ohne dass es jedoch je wirklich explizit werden würde. Ob der junge Anwalt dabei auf die eine oder andere Weise Grenzen überschreitet, mag im Auge des Betrachters liegen. Doch auch die unschuldige Romantik kommt nicht zu kurz.
Die Figuren sind außerdem wirklich schön gezeichnet und mit Rasterfolien immer gut in Szene gesetzt. Besonders hervorheben möchte ich hierbei die Mimik, welche abwechslungsreicher und ausdrucksstärker kaum sein könnte. Hinzu kommt, dass komische und ernste Szenen optisch immer gut voneinander zu unterscheiden sind, was für einen verstärkten Effekt der witzigen Sequenzen sorgt.
Fazit:
Eine schön gezeichnete Liebesgeschichte um ein wirklich ungleiches Paar. Wenn man einmal damit warm geworden ist, faszinieren die Gefühle und Beweggründe der Protagonisten.
Hier geht es zur „Leseprobe von Verliebt in die Nacht“!
Quelle „TOKYOPOP“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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