Machimaho - Magical Girl by Accident Band 2 Review
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Samantha -
9. September 2024 um 12:41 -
1.198 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Die grotesk-obszöne „Magical Girls“-Parodie „Machimaho Magical Girl by Accident“ von Souryu geht in die zweite Runde. Wieder wird geflucht, gepöbelt und geprügelt, was das Zeug hält. Aber ist da vielleicht noch mehr?
Worum es bei „Machimaho Magical Girl by Accident“ Band 2 geht:
Es ist gar nicht lange her, dass Myu, eine Art fliegendes Maskottchen, die Schülerin Kayo in ein Magical Girl verwandelt hat. Eigentlich soll sie mit ihrer Magie gegen Monster kämpfen, als leuchtendes Symbol der Gerechtigkeit. Sie selbst bevorzugt es jedoch, nicht nur Monster, sondern alles und jeden einfach mit roher Gewalt aus dem Weg zu räumen, während sie eine Zigarette nach der anderen raucht.
Zu allem Überfluss hat einer ihrer Gegner, ein sogenannter Atasunmo, ein anderes Mädchen zu einem Magical Girl gemacht und ihr eingetrichtert, Kayo wäre an dem Massaker an ihrer Schule schuld gewesen. Dieses Mädchen namens Nako ist von da an fest entschlossen, der vermeintlichen Übeltäterin den Gar auszumachen. Obwohl Kayo mit der Sache nichts zu tun hat, lässt sie sich auf einen ausufernden Kampf ein, doch wie es scheint, sind beide Mädchen gleich stark.
Und dann ist da auch noch diese Reporterin, die das Ganze mit ansieht und aufnehmen lässt. Fragt sich, was ihre schlechtere Idee ist: sich mitten in das Kampfgetümmel zu stellen oder Kayo zu sagen, dass Rauchen ungesund sei …
Einschätzung:
Der zweite Band schlägt in die gleichen Kerben wie der erste. Diverse durch den Kakao gezogene Magical Girl-Klischees, überdrehte Kämpfe, nackte Haut und mehr Kraftausdrücke als in jedem anderen Manga, den ich je gelesen habe.
Zugegeben, hier scheint in homöopathischer Dosis etwas mehr Tiefgang als im Vorgänger vorhanden zu sein. Es gibt Anspielungen auf Kayos Vergangenheit und ihr Leben jenseits des Hi-Tech-Bunkers, in dem sie haust. Auch scheint zum Schluss ein neuer Feind aufzutauchen.
Dennoch kann man klar sagen, dass das Augenmerk hier nicht auf einem raffinierten Plot oder gehaltvollem Humor lag. Die Kämpfe sind detailliert gezeichnet, dynamisch und voller Action. Allerdings sind sie auch voller hochfliegender Röcke und betonter Oberweiten.
Ich schätze, ein Manga wie dieser schießt für manche weit über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus, trifft aber bei anderen genau ins Schwarze. Wenngleich die Anspielungen auf bekannte Manga oder Videospiele den meisten gefallen dürften, der derbe Humor und die grafischen Darstellungen sind mehr als speziell und wohl eher für Genrefans geeignet.
Fazit:
Dieser Manga ist von einer klassischen Magical Girl-Geschichte so weit entfernt, wie es irgend möglich ist, trotz verballhornter Klischees. Überzeichnete Kämpfe, derber Humor und Anzüglichkeiten auf fast allen Seiten. Nichts für zarte Gemüter.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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