AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Ab und an schaue ich über den Tellerrand, um zu sehen, was es abseits von Anime und Manga gibt. So gibt es zum Beispiel sehr interessante Fotobände aus und über Japan, Ramen-Kochbücher, Geistergeschichten, Bücher über Haikus oder auch Märchenbücher, wie zum Beispiel „Die schönsten Japanischen Märchen“ aus dem „Königsfurt Urania Verlag“, welches ich in einer anderen Review vorgestellt habe.
Aus dem gleichen Verlag liegt mir noch ein Tarot-Kartenset von „Osho“ vor, mit dem Titel „Osho Zen Tarot". Tarot-Karten? Ja genau, Tarot-Karten. Ich habe sie mir schicken lassen, weil die Weisheiten, die dort vermittelt werden, sich an dem japanischen Zen-Buddhismus orientieren. Das ist auch der Grund, warum der Mann, der eigentlich Chandra Mohan Jain heißt, sich den Namen „Osho“ gab.
Zitat aus Wikipedia:
„Oshō (jap. 和尚) ist ein japanischer Titel des Zen-Buddhismus, der mehrere Bedeutungen haben kann. Unter anderem verweist der Titel auf einen hochrangigen oder sehr tugendhaften Mönch, einen religiösen Lehrer oder auf einen Priester, der einen Tempel leitet, und ist auch der Würde-Name von Bodhidharma.
Der Titel wurde vor allem durch den indischen spirituellen Meister Osho bekannt, den Begründer der Osho-Rajneesh-Bewegung. Er verwendete diesen Namen nach dem Vorbild von Bodhidharma, der als erster Patriarch der Chan- und Zen-Linien des Buddhismus gilt.“
Tarot-Karten… Was weiß ich schon über Tarot-Karten? Nichts! Das einzige was ich weiß: es gibt viele Menschen, die sich daran orientieren, und das schon seit dem Mittelalter. Wobei im Mittelalter Tarot wohl eher als Code verwendet wurde. Genau weiß man es aber nicht.
Tarot ist an sich eine tolle Sache, wenn man daran glaubt. Schaut man ins Internet, scheinen das eine Menge Menschen zu sein. Glaube ich an Tarot-Karten? Wohl eher nicht. Und wenn ich an die schrecklichen Menschen (die sehen in der Regel sehr abstoßend aus) im TV denke, die einem für 1,99 € die Minute die Zukunft aus den Karten lesen, bleibe ich bei meiner Meinung. Warum also habe ich mir diese Karten schicken lassen? Weil ich dennoch neugierig war/bin und weil sich die Weisheiten von „Osho“ halt am Zen-Buddhismus orientieren. Im Gegensatz zu anderen Religionen, in denen es oftmals um eine Person geht, die die allumfängliche Erleuchtung erfahren hat, besteht Zen eher darauf, dass jeder Mensch dazu fähig ist, inneren Frieden zu finden, wenn er es dann zulässt. Zen gibt es ja nicht umsonst in vielen Bereichen, wie zum Beispiel der Wohnungseinrichtung.
Das Leben ist vergänglich, egal ob mit Tarot-Karten oder nicht. Besonders religiöse Würdenträger scheinen einen ziemlich guten Draht zur geistigen Ebene zu haben. Denn was sie sagen, irgendwie passt es in der Regel oder es regt wenigstens zum Nachdenken an. Letztes ist für mein Verständnis genau das, was zum Beispiel Osho erreichen wollte. Ihm ging es darum, dass wir unseren inneren Frieden finden, und das ganz alleine. Das klappt sogar richtig gut. Wenn ich mich zum Beispiel nicht entscheiden kann, oder etwas anderes Wichtiges ins Haus steht, dann versuche ich mich zu entspannen und in mich zu hören. Bin ich dann ganz ruhig, weiß ich, dass es eine Lösung gibt. Bleibe ich nervös, wartet etwas auf mich, das mir nicht gefällt.
Zen bedeutet, das Leben zu leben - in seiner ganzen Fülle, egal was auch immer auf einen wartet. So steht zum Beispiel in der Beschreibung, dass Fußboden-schrubben gleichermaßen meditativ sein kann wie die eigentliche Meditation, so wie wir sie kennen. Diese Aussage ist sehr interessant, da ich grundsätzlich anfange aufzuräumen, wenn ich zum Beispiel sehr verärgert bin. Das Aufräumen hilft mir dann runterzukommen.
Stellt sich die Frage, ob man die Karten braucht oder nicht. Ja, die Karten können durchaus hilfreich sein, da sie einem helfen können sich selbst zu finden, wenn man es ganz allein nicht schafft oder wenn man selbst nicht in der Lage ist, die richtigen Fragen an sich zu stellen. Damit dies auch in der heutigen Zeit gut funktioniert, hat die Künstlerin Ma Deva Padma die Karten für die neue Zeit neu illustriert. Dazu gibt es ein Buch, das kurz und knackig jede Karte erklärt. Und wem das noch nicht reicht, der kann auf die Erweiterung „OSHO - Weisheiten für dich“ zurückgreifen. Zitat: „Auf 49 gefühlvoll gestalteten Karten stehen zusätzlich zentrale Botschaften zu den Fragen, wie wir frei - furchtlos - kreativ - weise - achtsam - rebellisch und liebevoll leben können.“
Zum Schluss sei gesagt, dass es jedem selbst überlassen ist, wie er mit den Karten umgeht. Die meisten würden sagen, dass man sich selbst Karten legen soll. Wenn man das will, kann man es machen. Ich finde man kann sie sich aber auch einfach nur ansehen, die Bedeutung durchlesen und darüber nachdenken, was da steht. Denn die Erklärungen zu den einzelnen Karten sind tiefgründig und wirklich gut.
Wer hätte gedacht, dass es mal Tarot-Karten geben wird, die ich tatsächlich interessant finde. Man lernt niemals aus. ![]()
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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