Beautiful Bones - Sakurako‘s Investigation » Review
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Samantha -
9. Mai 2020 um 05:27 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Wenn man bei einer Serie nach wenigen Minuten denkt „das ist was besonderes“ und es bei diesem Gefühl bleibt, dann wurde wohl etwas richtig gemacht. Eine solche Serie ist der Mystery-Krimi „Beautiful Bones - Sakurako‘s Investigation“. Das wir uns diese Ausnahmeserie in deutscher Synchronisation ansehen würfen, verdanken wir „KAZÉ“. Zum Sterben gut.
Worum es bei „Beautiful Bones - Sakurako‘s Investigation“ geht:
Sakurako und Shoutaro, ein Gespann wie es ungleicher kaum sein könnte. Shoutaro ist stets freundlich und einfühlsam. Er scheint ständig ans Essen zu denken und muss manchmal auf die ältere Sakurako aufpassen. Warum? Sie interessiert sich nur mäßig für dem Umgang mit Menschen. Zumindest was die Lebenden betrifft. Geht es allerdings um Knochen, dann ist sie mit Feuer und Flamme dabei. Sie arbeitet als Präparatorin, sucht aber auch für ihre private Sammlung stets neue Stücke. An sich ist das alles kein Problem. Wäre da nicht ihr Talent, immer wieder menschliche Leichen zu finden. Dies sorgt oftmals für Ärger bei/mit der Polizei. Entweder weil sie sich einfach am Tatort breitmacht und eigenmächtig ermittelt, oder weil sie einen besonders hübschen Schädel nicht rausrücken will.
So seltsam das Hobby von Sakurako auch wirken mag, diese Frau weiß wovon sie spricht. Mit ihrem messerscharfen Verstand findet sie immer des Rätsels Lösung. Egal ob es um Unfälle geht oder kaltblütigen Mord. Kein Rätsel scheint zu schwer. Durch ihr fast schon erschreckendes Gespür für den Tod manövriert sie sich und ihren Assistenten daher immer wieder in prekäre Situationen.
Volumen 2
Sakurako besucht Shoutaro bei dessen Schulfest. Beide begeben sich schnurstracks zum Naturwissenschaftsraum, wo sie die präparierten Skelette fachmännisch begutachtet. Als Herr Isozaki, der Biologielehrer, die beiden zurechtweisen will, dreht sie den Spieß einfach um und blafft ihn an, warum so gute Präparate unwürdig in einer Ecke verstaubten. Er bemerkt schnell, dass Sakurako vom Fach ist und bittet sie deshalb um Hilfe. Denn ein ehemaliger Lehrer hatte einst Unmengen an Knochen und Pflanzen für den Unterricht zusammengetragen und all das musste nun noch katalogisiert werden. Sakurako´s Neugier ist geweckt.
Bei der darauffolgenden Arbeit finden die Drei nicht nur Unterrichtsmaterial und ein paar private Gegenstände des verstorbenen Lehrers. Nein! In einer verschlossenen Kiste findet Sakurako ein ganz besonderes Skelett, ein menschliches. Was hat das zu bedeuten?
Einige Zeit später bittet Herr Isozaki Sakurako erneut um Hilfe, als eine seiner Schülerinnen spurlos verschwindet. Das ist schon einmal vorgekommen, wie Sakurako schnell herausfindet. Schnell liegt der Verdacht nahe, dass beide Fälle miteinander zusammenhängen.
Einschätzung:
Eigentlich bin ich viel zu begeistert um meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich versuche es trotzdem.
Schon bevor die Story überhaupt an Fahrt aufnahm, war ich von der optischen Umsetzung bereits fasziniert. Besonders die Lichteffekte, welche wunderschön sind, möchte ich hier positiv hervorheben. Auch die allgemeine Präsentation unterstrich die ohnehin spannenden Fälle. Besonders ein Fall, ich glaube er war in Folge 2, hat mir wirklich Gänsehaut beschert. Am liebsten würde ich detailliert von der dramaturgischen Meisterleistung berichten, würde dann aber zu weit vorgreifen. Es sei nur gesagt, dass ein Kind, welches mitten in der Nacht vor einem Supermarkt auftaucht, mit seinem blutverschmierten Panda-Rucksack sicher eine interessante Geschichte hat.
Da ich ja gerne auf ein passendes Maß an Humor achte, spare ich diesen Aspekt auch hier nicht aus. Immer wieder gibt es witzige Wortwechsel und Situationen, die gut zur Spannung passen. Wenn beispielsweise Shoutaro eine reife Frau ganz plötzlich maßregelt, indem er sie mit Deo ansprüht, gibt das schon ein amüsantes Bild.
Sehr beeindruckt hat mich auch der Hauptcharakter Sakurako, die nicht ohne Grund online auch als Anime-Version von „Bones“, der Knochenjägerin bezeichnet wird. Die Art, wie sie verschiedenste Informationen bloßen Knochen entnehmen kann und auch sonst brillante Schlüsse zieht, ist bemerkenswert. Auch wenn sie ziemlich durchgeknallt scheint, ihr Herz sitzt am rechten Fleck. Durch ihre Art und Weise bekommen alle Episoden etwas ganz Besonderes.
Auch die Botschaft, die sich mehr und mehr im Anime zeigt, hat mich bewegt. Für gewöhnlich scheuen viele Menschen das Thema Tod. In „Beautiful Bones - Sakurako‘s Investigation“ wurde dieses Thema mutig und gekonnt umgesetzt. Besonders was jene angeht, welche in der Vergangenheit gefangen sind.
Fazit:
„Beautiful Bones - Sakurako‘s Investigation“ bietet eine spannende und wunderschöne Story mit bemerkenswerten Charakteren! Genau so muss eine Mystery-Krimiserie sein. Der besondere Umgang mit dem Thema Tod regt im positiven Sinne zum Nachdenken an.
Quelle » YouTube «
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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