NieR: Automata Lange Geschichten – Rezension / Review
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Mew -
28. März 2025 um 05:05 -
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Die Maschinen haben die Menschheit von der Erde vertrieben. Zeit, sie zurückzuerobern – doch plötzlich scheinen die Maschinen mehr als nur Zerstörungswaffen zu sein …
Von den Missionen zweier Androiden berichtet die Light-Novel-Serie „NieR: Automata Lange Geschichten“ (小説NieR:Automata) von Jun Eishima und Yoko Taro, erschienen bei altraverse.
Worum es in „NieR: Automata Lange Geschichten“ im Detail geht:
Im Jahr 5012 greifen außerirdische Invasoren mit ihren sogenannten „Maschinenwesen“ die Erde an und bedrohen die Menschheit mit der vollständigen Auslöschung. Die Überlebenden fliehen auf den Mond. Um die Erde zurückzuerobern, entwickeln die Menschen Androiden – fortschrittliche Kampfmaschinen, die in der Lage sind, gegen die Maschinenwesen zu kämpfen. Trotz vieler Rückschläge und hoher Verluste wird das Projekt fortgeführt. Stirbt ein Android, werden seine Persönlichkeitsdaten an die Basis gesendet und in einen neuen Körper übertragen.
Die Geschichte begleitet zwei hoch entwickelte Modelle, 2B und 9S, bei ihrer Mission, die Maschinenwesen zu bekämpfen.
Kaum im Einsatzgebiet angekommen, begegnen die beiden bereits ersten Gegnern. Die schwachen Maschinen stellen für 2B und 9S mit ihren Roboter-Begleitern keine Herausforderung dar. Doch ein Detail erregt ihre Aufmerksamkeit: Die Maschinen sprechen – zwar abgehackt und unzusammenhängend, aber ihre Worte ergeben überraschenderweise Sinn. Und nicht alle Maschinenwesen scheinen kämpfen zu wollen; einige ziehen sich zurück. In späteren Kämpfen werden ihre Sätze immer verständlicher, und die Maschinenwesen wirken beinahe, als hätten sie ein Bewusstsein oder eine Persönlichkeit – ähnlich den Androiden. Obwohl 2B und 9S diese Entwicklungen hinterfragen, bleiben sie ihrer Mission treu, selbst als sie erkennen, dass die Maschinen auch andere menschliche Verhaltensweisen nachahmen. Doch im Versteck der Maschinen wartet ein besonders mächtiger Gegner …
In einer weiteren Mission werden die beiden Androiden beauftragt, zwei vermisste und vermutlich noch lebende Androiden zu bergen. Sie dringen in ein feindliches Gebiet vor – einen Vergnügungspark. Dort ignorieren die Maschinenwesen sie vollständig und imitieren das Verhalten von Menschen in einem Freizeitpark. Verblüfft folgen 2B und 9S den Signalen der vermissten Androiden in ein Theater. Dort wird jedoch klar, dass ein übermächtiges Maschinenwesen die Kontrolle über die beiden Androiden übernommen hat und sie angreift. Nach einem harten Kampf können 2B und 9S siegreich hervorgehen. Kurz darauf spricht sie ein weiteres Maschinenwesen an, das eine weiße Fahne schwenkt und – fließend wie ein Androide – erklärt, dass es nicht kämpfen wolle. Es bedankt sich sogar für die Zerstörung der bösartigen Maschine. Doch 2B und 9S bleiben skeptisch: Ist das eine Falle oder ernst gemeint?
Einschätzung:
An Handlung und Wendungen mangelt es in diesem Light-Novel definitiv nicht. Die in dieser Rezension beschriebenen Ereignisse decken nur die ersten Kapitel ab – und mit über 350 Seiten gibt es noch weitaus mehr zu entdecken. „NieR: Automata Lange Geschichten“ ist ein spannender Sci-Fi-Mystery-Light-Novel, der sich auch dann hervorragend lesen lässt, wenn man bislang keine Berührungspunkte mit dem NieR: Automata-Universum hatte.
Fazit:
Wer eine fesselnde Geschichte aus dem NieR: Automata-Universum erleben möchte, sollte sich die Light-Novel-Serie „NieR: Automata Lange Geschichten“ nicht entgehen lassen.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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