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Gigant » Review

  • Samantha
  • 8. Oktober 2020 um 16:04
  • 1.180 Mal gelesen
  • 0 Kommentare

Nicht selten nimmt man ein Buch in die Hand und ist sich bereits nach wenigen Seiten relativ sicher, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Ursprünglich ging es mir auch bei Hiroya Okus „Gigant“ von „Panini Manga“ so. Und es war faszinierend, wie falsch ich mit meiner Vermutung scheinbar gelegen habe. Hier erfahrt ihr, wie dieser Manga mich positiv überraschen konnte.

Worum es bei „Gigant“ geht:

Der Schüler und angehende Filmregisseur Rei Yokoyamada plant ein kleines Filmprojekt, eine Liebesgeschichte. Das Mädchen, das er zunächst überreden konnte die weibliche Hauptrolle zu übernehmen, springt jedoch kurzfristig ab - eine herbe Enttäuschung. Das hält Rei jedoch nicht davon ab, sein Ziel weiterzuverfolgen und auch selbst weiterhin Filme zu konsumieren. Auch wenn manche davon, sagen wir ...

Nicht selten nimmt man ein Buch in die Hand und ist sich bereits nach wenigen Seiten relativ sicher, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Ursprünglich ging es mir auch bei Hiroya Okus „Gigant“ von „Panini Manga“ so. Und es war faszinierend, wie falsch ich mit meiner Vermutung scheinbar gelegen habe. Hier erfahrt ihr, wie dieser Manga mich positiv überraschen konnte.

Worum es bei „Gigant“ geht:

Der Schüler und angehende Filmregisseur Rei Yokoyamada plant ein kleines Filmprojekt, eine Liebesgeschichte. Das Mädchen, das er zunächst überreden konnte die weibliche Hauptrolle zu übernehmen, springt jedoch kurzfristig ab - eine herbe Enttäuschung. Das hält Rei jedoch nicht davon ab, sein Ziel weiterzuverfolgen und auch selbst weiterhin Filme zu konsumieren. Auch wenn manche davon, sagen wir, eigentlich nur einem erwachsenen Publikum zu gewissen Zwecken zugänglich sein sollten. Vor allem ist er dabei Fan der Produktionen mit einer Schauspielerin mit dem Künstlernamen PaPiCo, er sammelt sogar ihre DVDs.

Eines Tages findet er in seinem Viertel Unmengen an Anschlagzetteln, welche die Porno-Darstellerin übel beschimpfen. Kurzerhand entschließt sich der Junge, die Zettel einen nach dem anderen zu entfernen. Als er damit fertig ist und ihn jemand fragt, warum er das getan hat, staunt er nicht schlecht: die Frage kam von niemand geringerem als PaPiCo persönlich, die ihm nun direkt gegenüberseht.

Dankbar für die Hilfe und froh darüber, einmal einem echten Fan zu begegnen, lädt sie ihn auf eine Cola ein und die beiden tauschen sogar Kontaktdaten aus. Rei kann sein Glück kaum fassen. Doch auch als sie ihn eines Nachts unvermittelt zu sich bestellt, ermahnt er sich selbst, nicht zu viel in die Sache hineinzuinterpretieren. Schließlich hat sie einen Freund.

Sie hatte ihn gebeten, sich den Film auf einer mysteriösen Disk anzusehen, um ihr seine Meinung dazu zu sagen. Neben der immensen Speicherkapazität fiel ihm ein sehr gut gemachter Spezialeffekt auf, der es aussehen ließ, als sei eine Person plötzlich riesig geworden. Der gleiche Effekt, der auch in PaPiCos neuestem Film verwendet wurde. Nachdem diese ihn jedoch bittet, für einen Moment seine Augen zu schließen, muss der völlig verwirrte Junge feststellen, dass es sich nicht um Computeranimation, sondern um die nackte Realität handelt. Denn nackt steht die Schauspielerin nun vor ihm, um ein Vielfaches größer als noch vor wenigen Augenblicken.

Als wäre all das nicht schon skurril genug, häufen sich seltsame Vorkommnisse, von nackt umher rennenden Prominenten bis hin zu plötzlichen Erdbeben, welche nicht nur mit einer seltsamen Website, sondern auch mit PaPiCos neuer Fähigkeit, ihren Körper wachsen zu lassen, in Zusammenhang zu stehen scheinen.

Einschätzung:

Zu Beginn habe ich gedacht, bei diesem Manga handelt es sich um ganz klassisches Ecchi-Material. Da gibt es halt eine Frau, die wird riesig, verliert ihre Klamotten und die Kerle finden das klasse oder so. Aber weit gefehlt!

Natürlich ist es nicht so, dass die körperlichen Vorzüge der weiblichen Hauptfigur nicht regelmäßig in den Fokus gerückt werden, auch Bilder aus ihren anzüglichen Filmen oder den Dreharbeiten zu selbigen gibt es. Doch obwohl sie eine Pornodarstellerin mit übergroßer Oberweite ist, wird sie als Mensch mit einem Leben, mit Problemen und mit einer Persönlichkeit gezeigt, statt für den Leser objektifiziert zu werden. Diese Balance zwischen sexy Darstellung mit ein oder zwei Klischees und Inszenierung als starke, sympathische Persönlichkeit fällt ausgesprochen angenehm auf und bleibt so im Gedächtnis. Außerdem wirkt dieser Aspekt der Story alles andere als abgehoben, sondern durchaus realistisch.

Weit weniger realistisch, dafür aber durchaus interessant, sind die Ereignisse, die sich häufen, angefangen bei PaPiCos seltsamer Begegnung, nach der sie in der Lage war ihren Körper wachsen zu lassen, bis hin zum skurrilen Fäkalienregen über der Kantoregion. Zugegeben, das hier verwendete Prinzip, bei dem verschiedene Leute über irgendwelche mysteriösen Dinge auf einer ominösen Website abstimmen, ist nicht neu. Doch in der Kombination mit den erotischen Elementen, dem möglichen Weltuntergangsszenario und der Sache mit dem fragwürdigen „Mann aus der Zukunft“ besteht trotzdem keine Verwechslungsgefahr mit anderen Werken.

Zusätzlich zu den bisher genannten Aspekten möchte ich auch die überaus detailreichen Hintergründe dieses Mangas lobend erwähnen. Oft bin ich mir zwar nicht ganz sicher, ob es sich nicht nur um bearbeitete Fotos oder 3D-Grafiken handelt; da dies im Gesamtbild trotzdem gut aussieht, würde es mich aber auch nicht wirklich stören. In Bezug auf die Charaktere macht der Zeichenstil auf mich einen recht erwachsenen Eindruck, von der Darstellung her irgendwo in der Mitte zwischen typisch Manga und westlichem Manga.

Ein kleiner Pluspunkt für den einen oder anderen Hobby-Cineasten dürften wohl gelegentlich sichtbare Hinweise auf reale Filme in Form von Postern, Buttons oder Actionfiguren sein. Von „Star Wars“ und „Ironman“ über „Terminator“ und „Zurück in die Zukunft“ bis hin zu „Harry Potter“, der geneigte Popkultur-Enthusiast wird einiges entdecken können.

Selbstverständlich erwartet einen hier nicht der Gipfel der tiefgreifenden Literatur, das ist aber auch gar nicht der Anspruch dieses Mangas und für das, was er letztlich ist, bekommt man doch wesentlich mehr geboten, als man am Anfang meinen würde.

Die Geschichte ist für die eine oder andere, fast schon kafkaeske Überraschung gut und wirft Fragen auf, für deren Antwort man sich tatsächlich interessiert. Auf jeden Fall mal etwas anderes und für die Experimentierfreudigen durchaus einen Blick wert.

Fazit:

Gleichermaßen skurril und auf dem Teppich geblieben bietet dieser sexy Sci-Fi-Manga eine interessante Mischung aus absurd-Übernatürlichem und dem Leben einer Pornoschauspielerin, auch abseits der Kamera und überbeanspruchter Klischees.

Keine literarische Offenbarung, aber sehr positiv überraschend und erfrischend anders.

Hier geht es zur „Leseprobe von Gigant“

Quelle „Panini Verlags GmbH“

Produktdetails
Titel Gigant
Genres Ecchi, Shonen
Autor Hiroya Oku
Einband Taschenbuch
Altersempfehlung ab 16 Jahre
Seitenanzahl 236
Serie Gigant
Sprache Deutsch
ISBN 9783741617027
Verlag Panini
Kaufmöglichkeiten amazon / Thalia / Panini

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Bildmaterial bedanken.

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