AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Um mehr über Japan, das Land der aufgehenden Sonne, zu erfahren, habe ich mich nach vielversprechenden Büchern umgesehen, die sich mit diesem fantastischen Land auseinandersetzen. Bei meiner Recherche bin ich auf das Buch „Japan 151 - Ein Land zwischen Comic und Kaiserreich in 151 Momentaufnahmen“ und das Buch „Japan - Ein Länderporträt“ aufmerksam geworden. Letzteres ist bei der „Ch. Links Verlag“ erschienen. Ein sehr gelungenes Werk!
Wenn man an Japan denkt, dann denkt man in erster Linie an Erdbeben, den zweiten Weltkrieg, den Abwurf der Atombomben, Männer, die auf Mädchen in Schuluniform stehen, Technik, Sushi und Fukushima. Ja sogar an Hunde, die nicht an der Leine laufen, sondern als Delikatesse auf dem Teller landen. Ist dem wirklich so?
Wenn man sich ernsthaft mit Japan auseinandersetzt, dann merkt man schnell, dass es mehr gibt als das oben Erwähnte. Und wenn du dann irgendwann persönlich nach Japan reist, merkst du schnell, dass du im Grunde gar nichts weißt. Ich für meinen Teil habe gleich am ersten Tag alles, was ich zu wissen glaubte, abgelegt und mich mit Haut und Haar dem hingegeben, was ich dort erleben durfte. Und ich habe es nicht bereut.
Wenn man aus Japan berichtet, erntet man nicht nur einmal ungläubige Blicke. Genau so erging und ergeht es dem Autor „Dr. Christian Tagsold“. Das genau ist der Grund, warum er dieses interessante Werk geschrieben hat. Er wollte endlich Klarheit schaffen. Auch hatte er kein Interesse mehr daran, ständig von vorne anzufangen. Das kann ich gut verstehen.
Mit dem Buch „Japan - Ein Länderporträt“ gelingt es dem Autor auf interessante Art und Weise, jedem Wissbegierigen das „Land zwischen Tradition und Moderne « näher zu bringen. Dabei räumt er eindrucksvoll mit vielerlei Klischees auf. Der Aha-Effekt ist garantiert.
Der Autor nimmt allerlei Dinge des alltäglichen Lebens unter die Lupe und zeigt uns, dass der Unterschied zur westlichen Kultur gar nicht so groß ist. Das Gleiche gilt auch für die sogenannten "Japantheorien", welche ja all zu gerne von der westlichen aber auch der japanischen Kultur selbst hochgehalten werden. Schließlich muss (!) es einen Unterschied geben. Wirklich?
Ein weiterer Part ist der geschichtliche Hintergrund, welcher in diesem Buch zum besseren Verständnis durchaus angebracht ist. So lernt man nicht nur das wahre Japan kennen, sondern auch noch etwas über die Geschichte. So wusste ich zum Beispiel nicht, dass es eine Epoche gab, in der der Kaiser im Grunde eine Marionette war. Auch war ich überrascht, wie viel Wahrheit in der Serie „Shogun“ aus den 80er Jahren steckt. Oder nehmen wir die Szene aus dem Film „Last Samurai“, in welcher einem der Samurai der Zopf abgeschnitten wurde. Wer hätte gedacht, dass dies tatsächlich so war und nicht für Hollywood aufgearbeitet wurde.
Und so bleibt nach dieser Lektüre die Erkenntnis zurück, dass es gut war, ohne Vorurteile in Japan zu verweilen. Auch dass es gut war, sich nach meiner Reise mit entsprechender Literatur zu beschäftigen, die meinen persönlichen Eindruck bestätigt und meine Wahrnehmung für zukünftige Reisen gestärkt hat.
„Japan - Ein Länderporträt“ ist ein Werk, welches man nicht nur privat lesen, sondern auch zur Weiterbildung in der Schule nutzen kann. Wissenszuwachs ist garantiert!
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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