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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Angst vor Ansteckungskrankheiten hat in gewissem Maße wohl jeder. Spätestens seit der Coronaviruspandemie ist dieses Thema noch mehr ins Bewusstsein vieler Menschen gerückt. Bei Mirei ist diese Angst aber extrem stark ausgeprägt. So will sie nicht mal Gegenstände, die andere Menschen berührt haben, anfassen, von direkten Berührungen ganz zu schweigen. Sie leidet unter Mysophobie, welche sie im Alltag auch ziemlich einschränkt oder auffallen lässt. Doch dann tritt ein Junge in ihr Leben, der sie und ihren gewohnten Alltag zu durchbrechen versucht.
Erschienen ist dieser außergewöhnliche Manga bei „TOKYOPOP“.
Worum es in „Ein Kuss reinen Herzens“ geht:
Auf den ersten Blick wirkt Mirei wie ein normales, sehr hübsches Mädchen. Ihre Klassenkameraden bewundern sie für ihr Aussehen - und dennoch, die wird weitestgehend ausgegrenzt. Das liegt an ihrem übertriebenen Reinlichkeitsfimmel. Selbiger äußert sich im Alltag in den verschiedensten Situationen. So will sie als einzige Schülerin ihren Tisch beim Platzwechsel mitnehmen oder keine Stifte verleihen. Man kann auch übertreiben, nicht war? So einfach ist das aber nicht!
Ihr neuer Sitznachbar passt Mirei so gar nicht. Jun will ihr zur Begrüßung erst die Hand geben, anschließend auch noch einen Stift von ihr leihen und er geht überhaupt nicht auf ihre verzweifelten Ausreden, die all dies verhindern sollen, ein. Als wäre der Tag nicht schon hart genug gewesen, ist sie auf dem Heimweg auch noch gezwungen den vollen Bus zu nutzen. Im Bus sind aus ihrer Sicht viel zu viele Menschen, die keinen Abstand halten können, sich viel zu selten die Hände waschen und dennoch alles anfassen. Als sie im Bus dann auch noch fast zusammenbricht, taucht plötzlich Jun auf und trägt sie nach draußen und denkt sogar daran, seine Jacke zu nutzen, um eine direkte Berührung zu vermeiden.
Ihr Sitznachbar weiß offenbar von ihrer Schwäche und will ihr helfen, die Mysophobie zu bekämpfen. Das Mädchen ist natürlich erst einmal nicht begeistert, doch Jun stellt sie einfach immer wieder vor neue Herausforderungen, die sie nach und nach meistert. Dabei merkt sie, wie eingeschränkt sie in ihrem Leben durch ihre Erkrankung ist. Je weiter die Konfrontationstherapie Erfolge zeigt, desto mehr denkt sie auch darüber nach sich ihrem Schwarm zu nähern. Doch da gesteht ihr auf einmal Jun seine Gefühle, zu dem sie sich, zu ihrer Verwunderung, ebenfalls hingezogen fühlt.
Einschätzung:
Zwischen Desinfektionsmittel, zwei Jungs und unklaren Gefühlen. Kann daraus eine echte Liebe entstehen? Ich würde sagen: JA!
„Ein Kuss reinen Herzens” ist ein klassischer Shojo - Manga über ein Mädchen, das sich über ihre Gefühle zu zwei Jungs erst einmal iklar werden muss. Zusätzlich wird das Thema Mysophobie sehr gut thematisiert, was den Storyverlauf weniger vorhersehbar macht. Der Leser fiebert mit den Fortschritten von Mirei mit, welche sehr gut dargestellt sind.
Zeichnerisch hält der Manga gut mit der Story mit. Mireis reflexartige, ungewollte Reaktionen sind zum Beispiel sehr gut in Szene gesetzt. Das macht die Geschichte authentischer.
Die anderen Charaktere sind recht tiefgründig ausgearbeitet, so hat zum Beispiel Jun seine Gründe, warum er Mirei überhaupt hilft und sie liebt. Das gefällt.
Fazit:
„Ein Kuss reinen Herzens” ist ein sehr guter Shojo - Manga, der Gefühlsthemen genauso wie Mireis Erkrankungen thematisiert, ohne überladen zu wirken. Wer sich für Liebesgeschichten interessiert, für den ist dieser Manga definitiv eine Empfehlung.
Hier geht es zur „Leseprobe von Ein Kuss reinen Herzens“!
Quelle „TOKYOPOP“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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